Landwirtschaftsministerium plant 729 Millionen Pesos gegen El Niño in Süd-Mindanao
EditUm die Auswirkungen des El Niño abzufedern, hat das Landwirtschaftsministerium der Region XI (DA XI) einen Maßnahmenplan im Wert von rund 729,11 Millionen Pesos vorgestellt. Ziel der Initiative ist es, Klimarisiken zu minimieren, Ernteerträge zu sichern und die Landwirte in Süd-Mindanao bei Trockenperioden zu unterstützen.
Wie Joe del Leliza, zuständiger Koordinator für das Katastrophenmanagement der DA XI, am Mittwoch während eines Presseforums im Royal Mandaya Hotel erläuterte, fließt der Großteil des Budgets, nämlich 678,73 Millionen Pesos, in die Maximierung der landwirtschaftlichen Produktion in Gebieten, die weniger anfällig für die Trockenheit sind. Weitere 40,41 Millionen Pesos sind für vorbereitende Maßnahmen vorgesehen, während 9,97 Millionen Pesos gezielt dazu dienen sollen, die laufende Produktion in besonders gefährdeten Agrarzonen zu retten.
Im Rahmen der Roadmap für den Notfallfonds (Quick Response Fund, QRF) für das Jahr 2026 plant die Regionalbehörde zudem umfangreiche Beschaffungen und Finanzierungen für Reis, Mais, hochwertige Nutzpflanzen, Viehbestand und das Schädlingsmanagement. Ein Paket in Höhe von 136,53 Millionen Pesos soll speziell Landwirten helfen, die unter Feuchtigkeitsmangel leiden. Dieses umfasst unter anderem 30,56 Millionen Pesos für die Reisproduktion durch Düngemittel und Bewässerung sowie 48,35 Millionen Pesos für Mais-Anbaumaterialien.
Gegen extreme Dürrebedingungen sieht die Behörde zudem ein Budget von 6 Millionen Pesos für Cloud-Seeding-Operationen vor. Ein weiterer Teil der El Niño-spezifischen Notfallmittel in Höhe von 137,56 Millionen Pesos ist für den Reissektor, Futtermittelzusätze für Nutztiere sowie für die Bekämpfung von Schädlingen wie dem Heerwurm (Fall Armyworm) vorgesehen. Die frühzeitige Verteilung von klimaresistentem Saatgut und Bewässerungspumpen sei entscheidend für die regionale Ernährungssicherheit.





Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!