Region IV-A · Südliches Luzon

CALABARZON

Cavite, Laguna, Batangas, Rizal und Quezon

CALABARZON ist die Verwaltungsregion südlich und östlich von Metro Manila. Zu ihr gehören Cavite, Laguna, Batangas, Rizal und Quezon. Zwischen der Manila Bay und der Pazifikküste liegen dicht besiedelte Industriegebiete, Seen, Vulkane und landwirtschaftlich geprägte Küstenprovinzen.

Cavite reicht von der Küste der Manila Bay bis ins Hochland von Tagaytay. Laguna und Rizal liegen an der Laguna de Bay, Batangas rund um die Taal-Caldera. Quezon erstreckt sich entlang der südlichen Sierra Madre bis zu den Polillo Islands und zur Bondoc-Halbinsel.

Eine in Laguna gefundene Kupferplatte belegt Verbindungen zur südostasiatischen Welt im Jahr 900. Cavite war Schauplatz der Revolution und der Unabhängigkeitserklärung von 1898. In Los Baños entstand später die Reissorte IR8, die den Anbau in weiten Teilen Asiens veränderte.

Orte und Landschaften auf der Karte

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43 Orte auf der Karte
  1. 1. CALABARZONCALABARZON · Gebietsreferenz
  2. 2. CaviteCALABARZON · Provinzreferenz
  3. 3. LagunaCALABARZON · Provinzreferenz
  4. 4. BatangasCALABARZON · Provinzreferenz
  5. 5. RizalCALABARZON · Provinzreferenz
  6. 6. QuezonCALABARZON · Provinzreferenz
  7. 7. CalambaCALABARZON · Stadtreferenz
  8. 8. LucenaCALABARZON · Stadtreferenz
  9. 9. Manila BayCALABARZON · Buchtreferenz
  10. 10. TagaytayCALABARZON · Stadtreferenz
  11. 11. Laguna de BayCALABARZON · Seereferenz
  12. 12. Santa CruzCALABARZON · Ortsreferenz
  13. 13. Los BañosCALABARZON · Ortsreferenz
  14. 14. Mount MakilingCALABARZON · Bergreferenz
  15. 15. AntipoloCALABARZON · Stadtreferenz
  16. 16. Taal-SeeCALABARZON · Seereferenz
  17. 17. Batangas CityCALABARZON · Stadtreferenz
  18. 18. Polillo IslandsCALABARZON · Inselgruppenreferenz
  19. 19. Bondoc-HalbinselCALABARZON · Halbinselreferenz
  20. 20. Tayabas BayCALABARZON · Buchtreferenz
  21. 21. Ragay GulfCALABARZON · Buchtreferenz
  22. 22. TalimCALABARZON · Inselreferenz
  23. 23. Pasig RiverCALABARZON · Flussreferenz
  24. 24. Volcano IslandCALABARZON · Vulkanreferenz
  25. 25. AngonoCALABARZON · Ortsreferenz
  26. 26. BinangonanCALABARZON · Ortsreferenz
  27. 27. Angono-Binangonan-PetroglyphenCALABARZON · Fundort
  28. 28. LumbanCALABARZON · Ortsreferenz
  29. 29. General TriasCALABARZON · Stadtreferenz
  30. 30. KawitCALABARZON · Ortsreferenz
  31. 31. PaeteCALABARZON · Ortsreferenz
  32. 32. LucbanCALABARZON · Ortsreferenz
  33. 33. Aguinaldo-HausCALABARZON · Bauwerk
  34. 34. Rizal-GedenkhausCALABARZON · Bauwerk
  35. 35. IRRICALABARZON · Forschungsstandort
  36. 36. MabitacCALABARZON · Ortsreferenz des Bildmotivs
  37. 37. Taal · GemeindeCALABARZON · Heutige Ortsreferenz, nicht der historische Ort Balangon
  38. 38. LipaCALABARZON · Stadtreferenz
  39. 39. LemeryCALABARZON · Ortsreferenz
  40. 40. San LuisCALABARZON · Ortsreferenz
  41. 41. AgoncilloCALABARZON · Ortsreferenz
  42. 42. San NicolasCALABARZON · Ortsreferenz
  43. 43. Santa TeresitaCALABARZON · Ortsreferenz

Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ortskoordinaten: CALABARZON · Cavite · Laguna · Batangas · Rizal · Quezon · Calamba · Lucena · Manila Bay · Tagaytay · Laguna de Bay · Santa Cruz · Los Baños · Mount Makiling · Antipolo · Taal-See · Batangas City · Polillo Islands · Bondoc-Halbinsel · Tayabas Bay · Ragay Gulf · Talim · Pasig River · Volcano Island · Angono · Binangonan · Angono-Binangonan-Petroglyphen · Lumban · General Trias · Kawit · Paete · Lucban · Aguinaldo-Haus · Rizal-Gedenkhaus · IRRI · Mabitac · Taal · Gemeinde · Lipa · Lemery · San Luis · Agoncillo · San Nicolas · Santa Teresita

CALABARZON im Überblick

Fünf Provinzen, eine Verwaltungsregion

Der Name CALABARZON setzt sich aus Cavite, Laguna, Batangas, Rizal und Quezon zusammen. Auf amtlichen Unterlagen begegnet Dir dafür auch die Bezeichnung Region IV-A. Die Region liegt auf der Hauptinsel Luzon.

Ihre heutige Abgrenzung entstand am 17. Mai 2002. Mit Executive Order 103 wurde die frühere Region IV, auch Southern Tagalog genannt, in IV-A und IV-B geteilt; Aurora wechselte gleichzeitig zur Region III. Der ältere Name Southern Tagalog umfasst deshalb nicht einfach dasselbe Gebiet wie das heutige CALABARZON.

Zum Regionalzentrum wurde am 28. Oktober 2003 Calamba bestimmt. Regionale Behörden sollten dort zusammengeführt werden, damit sie ihre Arbeit besser koordinieren können. Die fünf Provinzen behalten ihre eigenen Hauptstädte. Lucena ist Hauptstadt Quezons, als hoch urbanisierte Stadt aber von der Provinzverwaltung unabhängig.

Quellen: Executive Order 103: Teilung von Southern Tagalog · Executive Order 246: Calamba als Regionalzentrum · CALABARZON: Region und Verwaltungsstruktur

Von der Manila Bay bis zur Pazifikküste

Cavite beginnt an der flachen Küste der Manila Bay. Weiter im Landesinneren steigt das Gelände über hügelige Tuffplateaus zum Tagaytay-Hochland an. Der Tagaytay Ridge liegt im Mittel ungefähr 610 Meter hoch.

Laguna zieht sich an der Südseite der Laguna de Bay entlang. Ihre Hauptstadt ist Santa Cruz, während Calamba die regionalen Verwaltungsaufgaben übernimmt. In Los Baños liegen Universität und Reisforschung; am Mount Makiling treten heiße Quellen auf. Nördlich des Sees und östlich von Metro Manila liegt Rizal mit der Hauptstadt Antipolo. Die Provinz reicht an die westlichen Hänge der südlichen Sierra Madre. Benannt wurde sie nach José Rizal, der allerdings in Calamba geboren wurde.

Batangas umfasst den Taal-See sowie Küsten im Süden und Westen. Ihre Hauptstadt Batangas City ist zugleich Hafenstadt. Quezon dagegen zieht sich weit in Richtung Bicol. Zur Provinz gehören die Polillo Islands vor der Pazifikküste und im Süden die Bondoc-Halbinsel zwischen Tayabas Bay und Ragay Gulf.

Quellen: Cavite: Küstenebene und Tagaytay-Hochland · Laguna: Landschaft und Hauptstadt · Rizal: Sierra Madre und Antipolo · Quezon: Küsten, Halbinseln und Inseln · Batangas: Lage und Hauptstadt

Laguna de Bay: Ein See mitten im Wirtschaftsraum

Bei Laguna de Bay führt der Name leicht auf die falsche Fährte. Bay meint hier keine Meeresbucht, sondern die alte Ufergemeinde Bay. Der größte See der Philippinen liegt zwischen Laguna im Süden, Rizal im Norden und Metro Manila im Nordwesten. Seine Wasserfläche umfasst mehr als 900 Quadratkilometer, bei einer mittleren Tiefe von nur wenigen Metern. Mitten im See liegt die große Insel Talim.

Über den Pasig River ist der See mit der Manila Bay verbunden. Die Gezeiten beeinflussen diesen Wasserweg; er ist also kein Kanal, der Wasser stets nur in eine Richtung ableitet.

Für die Uferorte ist der See zugleich Fischereigebiet, Standort der Fischzucht, Bewässerungsquelle und Verkehrsweg. Er hält Hochwasser zurück, und sein Wasser wird auch zu Trinkwasser aufbereitet. Bevölkerungswachstum, Industrialisierung und Abwassereinträge belasten dessen Qualität.

Quellen: Laguna de Bay: Name, Wasserwege und Nutzungen

Taal ist mehr als die Insel im See

Die kleine Volcano Island ist nur der jüngere, gut sichtbare Teil eines größeren Vulkansystems. Der Taal-See füllt eine Caldera: einen weiten Einsturzkessel, der nach großen Ausbrüchen entstand. Innerhalb dieser Landschaft bildeten weitere Ausbrüche die Insel mit sich überlagernden Kegeln und Kratern.

Der nördliche Calderarand liegt bei Tagaytay in Cavite, der See mit Volcano Island dagegen in Batangas. Eine Provinzgrenze trennt hier Teile derselben vulkanischen Landschaft.

Für die Ufergemeinden war Taal wiederholt eine zerstörerische Kraft. PHIVOLCS dokumentiert für 1749, 1754, 1911 und 1965 pyroklastische Ströme: heiße Gemische aus Gas, Asche und Gestein, die auch Siedlungen am Ufer trafen. Beim Ausbruch von 1754 wurde Aschefall bis Manila berichtet.

Auch der Verwaltungsmittelpunkt verlagerte sich. Der Ort Taal war 1572 zunächst in Balangon gegründet worden und wurde 1732 Provinzhauptstadt. Nach den erneuten Zerstörungen von 1754 ging diese Funktion an Batangas über. Taals früheres Verwaltungsgebiet war erheblich größer als die heutige Gemeinde: Die später eigenständigen Orte Lemery, San Luis, Agoncillo, San Nicolas und Santa Teresita gehörten früher dazu.

Quellen: Taal: Caldera, See und Volcano Island · PHIVOLCS: Untersuchung historischer Taal-Ausbrüche · NHCP: Taal als frühere Provinzhauptstadt

Taal-See im Abendlicht mit dunklen Ufern am Horizont
Taal-See in Batangas, aufgenommen am 12. Mai 2018.
BildnachweisTalynhaga / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Felsritzungen und eine Schuldurkunde aus dem Jahr 900

An der Grenze von Angono und Binangonan in Rizal tragen die Wände eines Tuffüberhangs tierähnliche und geometrische Ritzungen. Das Gestein besteht aus verfestigter Vulkanasche und ist vergleichsweise weich. Das Nationalmuseum hielt 2022 fest, dass Alter, Urheber, verwendete Werkzeuge und Bedeutung noch nicht abschließend geklärt sind.

Anders liegt der Fall bei der Laguna Copperplate Inscription, einer in Lumban gefundenen beschrifteten Kupferplatte. Sie nennt das Saka-Jahr 822, das dem Jahr 900 unserer Zeitrechnung entspricht. Die Inschrift in früher Kawi-Schrift dokumentiert den Erlass einer Goldschuld für die Kinder Namwarans. Heute wird die Platte im Nationalmuseum aufbewahrt.

Die Schrift und die Mischung mehrerer sprachlicher Einflüsse zeigen Verbindungen zur weiteren südostasiatischen Welt, lange vor der Ankunft der Spanier.

Quellen: Nationalmuseum: Angono-Binangonan-Petroglyphen · PIA: Fundort der Laguna-Kupferplatte in Lumban · Laguna-Kupferplatteninschrift: Text und Einordnung

Cavite: Revolution mit inneren Konflikten

Am 22. März 1897 kamen Revolutionäre im Hacienda-Gebäude von Tejeros im heutigen General Trias zusammen. Sie wollten eine zentrale Revolutionsregierung bilden. Emilio Aguinaldo wurde zum Präsidenten gewählt, Mariano Trias zum Vizepräsidenten und Andrés Bonifacio zum Innenminister. Bonifacio, der am Ende der Versammlung den Vorsitz führte, verwarf ihre Beschlüsse wegen der Vorkommnisse während der Sitzung.

Gut ein Jahr später, am 12. Juni 1898, wurde im Haus Aguinaldos in Kawit die Unabhängigkeit der Philippinen erklärt. Das Gebäude war 1849 errichtet worden; Aguinaldo kam hier am 22. März 1869 zur Welt. Die Erklärung erfolgte an einem zur Straße gerichteten Fenster. Der heute sichtbare Balkon entstand erst später.

Das Haus wurde dem Staat als Erinnerungsort übergeben. Nach Aguinaldos Tod 1964 wurde er auf dem Grundstück beigesetzt.

Quellen: NHCP: Die Tejeros-Konvention von 1897 · NHCP: Aguinaldo-Haus und Unabhängigkeitserklärung in Kawit

Historisches Aguinaldo-Haus in Kawit mit einer Spiegelung im Vordergrund
Aguinaldos Haus in Kawit, Cavite, fotografiert am 21. August 2018.
BildnachweisIra Villanueva / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Laguna: Nationales Erinnern und internationale Reisforschung

In Calamba wurde José Rizal geboren. Das heutige Gedenkhaus ist allerdings kein unverändert erhaltenes Wohnhaus aus seiner Kindheit. Der Bau nach Plänen des Architekten Juan F. Nakpil wurde 1950 eingeweiht; Spenden philippinischer Schulkinder trugen maßgeblich zur Finanzierung bei.

In Los Baños nahm 1960 das International Rice Research Institute, kurz IRRI, seine Arbeit auf. Angesichts von Nahrungsmittelknappheit in Asien suchten die Forschenden unter anderem nach Reis mit höheren Erträgen. Ein entscheidender Schritt folgte 1962: Das Team um Peter Jennings kreuzte die hochwüchsige indonesische Sorte Peta mit der kurzhalmigen taiwanischen Dee-geo-woo-gen.

Aus der vierten Generation wählte Hank Beachell 1964 eine Pflanze mit der Kennung IR8-288-3 aus. Auf Auswahl, Versuche und Vermehrung folgte am 28. November 1966 die Freigabe der Sorte IR8. Dieser halbzwergige Reis gehörte zu den Auslösern der Grünen Revolution im Reisanbau.

Quellen: NHCP: Geschichte des Rizal-Gedenkhauses in Calamba · IRRI: Die Züchtungsgeschichte der Reissorte IR8 · IRRI: Los Baños als Standort seit 1960

Grüne Reisfelder in Mabitac vor bewaldeten Hügeln
Reisfeld in Mabitac, Laguna, aufgenommen am 13. Februar 2013.
BildnachweisJdcgumpal / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Holzschnitzerei, Stickerei und ein Erntefest

Tagalog ist die Hauptsprache der Region. In Paete in Laguna entstehen religiöse Figuren, Möbel und Skulpturen aus Holz. Batikuling eignet sich wegen seiner feinen Maserung und guten Bearbeitbarkeit für die Schnitzerei. Damit das Handwerk auch künftig Material hat, verband die Gemeinde es mit gezieltem Baumanbau: Für eine 2025 von PIA beschriebene Zusammenarbeit mit der Laguna State Polytechnic University stellte Paete zwei Hektar für eine Batikuling-Plantage bereit. Die Hochschule unterstützt Aufzucht und Materialkunde.

Lumban ist dagegen für Burdang Lumban bekannt, seine Handstickerei. Sie schmückt Barong Tagalog, Filipiniana-Kleider und andere Festkleidung. Das Wissen wird in Handwerkerfamilien weitergegeben und trägt zu ihrem Lebensunterhalt bei.

In Lucban in Quezon wird Landwirtschaft beim Pahiyas sichtbar. Am 15. Mai feiern die Menschen zu Ehren San Isidro Labradors, des Schutzpatrons der Bauern. Häuser werden mit Obst, Gemüse, weiteren Erzeugnissen, Handwerk und bunten Kiping aus Reis geschmückt. Diese Reisblätter lassen sich geröstet oder gebraten auch essen.

In Taal in Batangas schlug sich der Kaffeehandel in der Baukultur nieder. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand eine wohlhabende Kaufmannsschicht. Sie ließ große Häuser aus Adobe-Stein errichten, die als Bahay na Bato bezeichnet werden. Die Gemeinde führt den damaligen Bauboom und die aufwendigen Fassaden auf diesen Handelswohlstand zurück.

Quellen: CALABARZON: Tagalog als Hauptsprache · PIA: Paetes Holzschnitzerei und Batikuling-Anbau · PIA: Burdang Lumban und die Weitergabe des Handwerks · Lucban: Pahiyas und Kiping · Gemeinde Taal: Kaffeehandel und historische Wohnhäuser

Industrie braucht den Hafen, Dörfer leben weiter vom Land

CALABARZON ist einer der großen Wirtschaftsräume der Philippinen. Nach den am 23. April 2026 veröffentlichten PSA-Zahlen entfielen 2025 auf die Industrie 48,6 Prozent der regionalen Wirtschaftsleistung, auf Dienstleistungen 47,1 Prozent und auf Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei 4,3 Prozent. Die Region steuerte 14,8 Prozent zur nationalen Wirtschaftsleistung bei und hatte damit den zweitgrößten Regionsanteil.

Für die Verbindung zwischen Produktionsstandorten und internationalen Märkten spielt der Containerhafen in Batangas eine wichtige Rolle. Er arbeitet seit 2010 als Containerterminal und ist über den STAR Tollway und den South Luzon Expressway an Land angebunden.

Lipas Wirtschaftsgeschichte war dagegen lange vom Kaffee bestimmt. Im frühen 19. Jahrhundert förderte die örtliche Verwaltung den Anbau; bis 1859 hatten sich die Pflanzungen stark ausgedehnt. In den 1870er-Jahren florierte der Kaffeeexport. Am 21. Oktober 1887 verlieh die spanische Regentin Maria Cristina dem Ort den Titel „Villa de Lipa“. Schon Ende der 1880er-Jahre zerstörte jedoch eine Pflanzenkrankheit große Teile der Kaffeepflanzungen. Nach dem Ende des Booms wurde der Abaca-Anbau zur wichtigen Einkommensquelle. Seine Produktion erreichte während des Ersten Weltkriegs einen Höhepunkt. Später bauten die Menschen eine breitere Mischung aus Kokosnüssen, Bananen, Kaffee, weiteren Früchten, Reis, Mais, Zuckerrohr und Gemüse an.

In Quezon bleiben gleichzeitig Landwirtschaft und Fischerei prägend. Kokosnüsse werden dort angebaut und unter anderem zu Kopra und Kokosöl verarbeitet.

Quellen: PSA: CALABARZONs Wirtschaftsstruktur und Wachstum 2025 · Batangas Container Terminal: Standort und Straßenanbindung · Quezon: Landwirtschaft, Kokosnüsse und Fischerei · Stadt Lipa: Kaffeehandel, Abaca und landwirtschaftlicher Wandel

Basisdaten

Inselgruppe
Luzon
Unterseiten
5 Subregionen/Provinzen
Seitentyp
Administrative Region
Offizieller Name
Calabarzon
Hauptort / Zentrum
Calamba
Einwohner
16.933.234 (2024)
Fläche
16.873 km2
Dichte
1.004 Einw./km2
ISO-Code
PH-40
Gegründet / eingerichtet
2002
Koordinaten
14.000, 121.500

Subregionen und Provinzen

Quellen und Lizenzhinweise

Die Texte dieser Seite sind eigenständig formuliert. Wikipedia und Wikidata dienen hier als Daten- und Kontrollquellen; Wikipedia-Fließtext wurde nicht kopiert.

Datenabgleich: 2026-07-14

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