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Pangasinan

Pangasinan

Pangasinan liegt im Nordwesten Luzons, zwischen der Westphilippinischen See, dem Lingayen Gulf und den Bergen im Osten. An der Küste leben Menschen von Fischerei, Aquakultur und Salzgewinnung, der die Provinz ihren Namen verdankt; im Landesinneren prägen Felder und Flüsse die Landschaft. Pangasinan, Ilocano und im Westen Binubolinao gehören zu ihrem sprachlichen Alltag.

Die Hauptstadt Lingayen bewahrt Spuren der spanischen und amerikanischen Kolonialzeit und erinnert an die alliierten Landungen von 1945. In Dagupan begegnet Dir die örtliche Fischereikultur beim Essen und beim Bangus Festival, in Manaoag die Marienverehrung eines großen Pilgerorts.

Westlich davon liegen die Kalksteininseln bei Alaminos sowie die Strände, Höhlen und Flussmündungen um Bolinao und Anda. Für diese beiden Reisegebiete findest Du unten eigene Ortsführer. Richtung Osten führen die Straßen über die landwirtschaftliche Ebene bis in die Caraballo-Berge und nach Nueva Vizcaya.

Pangasinan · Küste, Städte und Hinterland

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40 Orte auf der Karte
  1. 1. Lucap WharfAlaminos · Anlegergebiet
  2. 2. Governor’s IslandAlaminos · Inselgebiet
  3. 3. Quezon IslandAlaminos · Inselgebiet
  4. 4. Children’s IslandAlaminos · Inselgebiet
  5. 5. Pilgrimage IslandAlaminos · Inselgebiet
  6. 6. Marcos Island · Imelda CaveAlaminos · Höhle als Inselreferenz
  7. 7. Patar BeachBolinao · Strandgebiet
  8. 8. Cape Bolinao LighthouseBolinao · Leuchtturm
  9. 9. Bolinao Falls 1Bolinao · Wasserfall
  10. 10. Bolinao Falls 2Bolinao · Wasserfallbereich
  11. 11. Bolinao Falls 3Bolinao · Wasserfall
  12. 12. Enchanted CaveBolinao · Höhlengebiet
  13. 13. Wonderful Cave · PatarBolinao · Höhlenumgebung; kein Eingangspunkt
  14. 14. Balingasay RiverBolinao · Flussabschnitt
  15. 15. Saint James the Great Parish ChurchBolinao · Pfarrkirche
  16. 16. Santiago IslandBolinao · Inselgebiet
  17. 17. Silaki IslandBolinao · Inselgebiet; kein Nursery-Anleger
  18. 18. Tondol White Sand BeachAnda · Strandgebiet
  19. 19. Cabalitian IslandSual · Inselgebiet; auch Bezug für Limahong Cave
  20. 20. Tambobong BeachDasol · Strandgebiet
  21. 21. Colibra IslandDasol · Inselgebiet
  22. 22. Cabongaoan Beach · KüstenabschnittBurgos · Strandgebiet; kein genauer Death-Pool-Punkt
  23. 23. Umbrella RocksAgno · Felsformationen in Sabangan Norte
  24. 24. Abagatanen · OrtsreferenzAgno · Ortsreferenz, nicht Strandeingang
  25. 25. Minor Basilica of Our Lady of the Rosary of ManaoagManaoag · Basilika
  26. 26. Lingayen BeachLingayen · Strandgebiet
  27. 27. Pangasinan Provincial CapitolLingayen · Regierungsgebäude
  28. 28. Urduja HouseLingayen · Gouverneursresidenz
  29. 29. Veterans Memorial · Capitol-GeländeLingayen · Capitol-Geländereferenz zum Memorial
  30. 30. Dawel Bridge · FlussbereichDagupan · Brücke als Bezug für die Flussfahrt
  31. 31. Tondaligan Beach Park · BonuanDagupan · Öffentliches Strandgebiet
  32. 32. Saints Peter and Paul Parish ChurchCalasiao · Pfarrkirche
  33. 33. Balungao Hot and Cold SpringsBalungao · Freizeitgelände in San Andres
  34. 34. Sky Plaza · Ayat ni Apo JesusNatividad · Pilgerpark und Aussichtspunkt
  35. 35. Antong FallsSison · Wasserfallgebiet
  36. 36. Casa Real · Banáan MuseumLingayen · Museumsgebäude
  37. 37. Manleluag · QuellengebietMangatarem · Quellgebiet als Landschaftsreferenz
  38. 38. Mapita · AussichtsumgebungAguilar · Mapita-Farm-/Aussichtsgebiet, kein Eingang
  39. 39. Tayug Eco Park · Sunflower MazeOst-Pangasinan · Benanntes Parkgelände
  40. 40. Malico · Villa-Verde-GebietCaraballo-Berge · Ortsreferenz an der Provinzgrenze

Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ortskoordinaten: Lucap Wharf · Governor’s Island · Quezon Island · Children’s Island · Pilgrimage Island · Marcos Island · Imelda Cave · Patar Beach · Cape Bolinao Lighthouse · Bolinao Falls 1 · Bolinao Falls 2 · Bolinao Falls 3 · Enchanted Cave · Wonderful Cave · Patar · Balingasay River · Saint James the Great Parish Church · Santiago Island · Silaki Island · Tondol White Sand Beach · Cabalitian Island · Tambobong Beach · Colibra Island · Cabongaoan Beach · Küstenabschnitt · Umbrella Rocks · Abagatanen · Ortsreferenz · Minor Basilica of Our Lady of the Rosary of Manaoag · Lingayen Beach · Pangasinan Provincial Capitol · Urduja House · Veterans Memorial · Capitol-Gelände · Dawel Bridge · Flussbereich · Tondaligan Beach Park · Bonuan · Saints Peter and Paul Parish Church · Balungao Hot and Cold Springs · Sky Plaza · Ayat ni Apo Jesus · Antong Falls · Casa Real · Banáan Museum · Manleluag · Quellengebiet · Mapita · Aussichtsumgebung · Tayug Eco Park · Sunflower Maze · Malico · Villa-Verde-Gebiet

Küste, Kultur und Reiseziele in Pangasinan

Vom Lingayen Gulf bis in die Caraballo-Berge

Pangasinan gehört zur Ilocos Region. Im Norden und Nordosten grenzen La Union und Benguet an, im Osten Nueva Vizcaya. Südlich liegen Nueva Ecija und Tarlac, westlich Zambales und die Westphilippinische See. Der Agno River durchquert die Provinz und mündet in den Lingayen Gulf. Sein Wasser wird für die Bewässerung der Felder und zur Energiegewinnung genutzt.

Die Provinz umfasst vier Städte – Alaminos, Dagupan, San Carlos und Urdaneta – und 44 Gemeinden. Die Hauptstadt Lingayen ist selbst eine Gemeinde. Dagupan hat dagegen vor allem als Handels- und Küstenstadt Bedeutung.

Für Deine Reise kannst Du die Provinz grob in die Orte am südlichen Golf, den westlichen Küsten- und Inselraum und das Hinterland gliedern. Alaminos liegt am Golf; weiter westlich bilden Bolinao und Anda einen eigenen Schwerpunkt. Zur übrigen Westküste gehören Sual, Dasol, Burgos und Agno mit ihren jeweiligen Stränden und Inseln. Am östlichen Ende führt Malico hinauf in den Bergraum an der Verbindung nach Nueva Vizcaya.

Quellen: Provinz Pangasinan: Geografie · PSA: Städte und Gemeinden, Stand Juli 2025 · Provinz Pangasinan: Lingayen

Salz im Namen, mehrere Sprachen im Alltag

Pangasinan leitet seinen Namen von panag-asin-an ab, der Salzherstellung in den Küstensiedlungen. Das Binnenland wurde dagegen Caboloan genannt. Die politische Einrichtung der Provinz datiert die Provinzverwaltung auf 1580. Später wurde über Sual Reis exportiert; in Sual, Labrador, Lingayen und Dagupan wurden Schiffe gebaut.

Obwohl Pangasinan zur Ilocos Region gehört, wird hier nicht nur Ilocano gesprochen. Daneben ist Pangasinan eine der beiden großen Sprachen der Provinz. In Bolinao und Anda im Westen kommt Binubolinao hinzu; das Ortsprofil Bolinaos nennt außerdem Tagalog.

Quellen: Provinz Pangasinan: Geschichte und Namensherkunft · Provinz Pangasinan: Sprachen der Provinz · Provinz Pangasinan: Bolinao

Reisfelder, Bangus und der Geschmack der Küste

Reis, Mango, Aubergine, Erdnuss und Upo, der Flaschenkürbis, gehören zu den landwirtschaftlichen Erzeugnissen Pangasinans. An der Küste spielen Fischerei und Aquakultur eine wichtige Rolle. Besonders bekannt ist Bangus, der Milchfisch, dem Dagupan ein eigenes Festival widmet.

Aus Meerwasser wird durch Verdunstung Salz gewonnen. Fisch, Salz und Fermentation ergeben Bagoong, die kräftige Fischwürze, für die unter anderem Lingayen bekannt ist.

Wenn Du etwas Süßes probieren möchtest, halte nach Tupig Ausschau. Klebreis, Kokosnuss und Melasse werden in Bananenblätter gewickelt und über Holzkohle gegrillt. Unter der Hülle bleibt die Masse weich und zäh. Calasiao ist für seine weichen, süßen Puto-Reisküchlein bekannt; in Bolinao und Anda wird Binungey, Klebreis aus dem Bambusrohr, zubereitet.

Quellen: Provinz Pangasinan: Landwirtschaft und Fischerei · Provinztourismus: Salz und Bagoong · Provinz Pangasinan: Tupig

Salzbecken in Dasol mit flachem Wasser und abgetrennten Feldern
Salzgewinnung in Dasol; historische Aufnahme, 2006 veröffentlicht.
BildnachweisHomboy / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Das Capitol von Lingayen und Urduja House

Am Pangasinan Provincial Capitol fallen zuerst die neoklassizistische Fassade, die Säulen und die breiten Treppenaufgänge auf. Das Gebäude entstand 1917 unter Gouverneur Daniel Maramba nach einem Entwurf von Ralph Harrington Doane. Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde es 1949 wiederaufgebaut; 2007 bis 2008 folgte eine Sanierung.

Die offizielle Gouverneursresidenz ist Urduja House in Maniboc. Das Provinztourismusamt beschreibt den Bau als balinesisch beeinflusst. Benannt ist er nach der legendären Prinzessin Urduja.

Quellen: Provinztourismus: Capitol Building · Provinztourismus: Urduja House

Casa Real und das Banáan Museum

Bevor das heutige Capitol entstand, saß die Provinzverwaltung im Casa Real. Das Haus aus dem 19. Jahrhundert beherbergt inzwischen das Banáan Pangasinan Provincial Museum. Elf Galerien widmen sich der Geschichte, Kultur und Kunst der Provinz. Casa Real wurde 2002 als historisches Wahrzeichen anerkannt; seine Restaurierung begann 2015.

Für Deinen Besuch nennt das Museum Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr. Kommst Du mit einer Gruppe ab 20 Personen, ist eine Anmeldung mindestens fünf Arbeitstage vorher vorgeschrieben. Führungen sind auf Anfrage und nach Verfügbarkeit möglich.

Quellen: Provinztourismus: Banáan Museum in Casa Real · Banáan Museum: Besuchszeiten und Gruppenanmeldung

Fassadendetail der Casa Real in Lingayen mit historischer Gedenktafel
Casa Real in Lingayen, aufgenommen am 5. Dezember 2022.
BildnachweisPatrickroque01 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Lingayen Beach und die Landungen von 1945

Nahe dem Capitol-Komplex liegt Lingayen Beach mit seiner Baywalk. Der Strand ist Schauplatz öffentlicher Veranstaltungen und des Pista’y Dayat.

Am 9. Januar 1945 landeten alliierte Truppen im Lingayen Gulf. Die Operation gehörte zur Rückeroberung Luzons im Zweiten Weltkrieg. Daran erinnert das Veterans Memorial im Capitol-Bereich. In der Ankündigung zur Gedenkfeier 2026 verortete die Provinz es im neuen People’s Park.

Quellen: Provinztourismus: Lingayen Gulf Beach · Provinz Pangasinan: Gedenken an die Landungen 1945 · Provinz Pangasinan: Neuordnung des Veterans Park

Breiter Sandstrand von Lingayen mit Blick über den Golf
Lingayen Beach am 25. Februar 2018.
BildnachweisPatrickroque01 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Dagupan: Bangus, Dawel River und Bonuan

Bangus gehört in Dagupan zur Esskultur und zur Identität der Stadt. Beim Bangus Festival stehen die Milchfischernte und Traditionen wie Gilon-gilon ed Dalan und Kalutan ed Dalan im Mittelpunkt. Auf dem Teller begegnet Dir der Fisch gegrillt, entgrätet oder in saurer Suppe.

Die von der Stadt beschriebene Bootsfahrt auf dem Dawel River beginnt am Fuß der Dawel Bridge in Catacdang, Bonuan Gueset. Sie führt durch eine Flusslandschaft mit Mangroven und Resten der alten Bahnstrecke nach Damortis.

Zum Strand geht es nach Bonuan. Tondaligan Beach und Bonuan Blue Beach bezeichnen einen gemeinsamen Küstenbereich beim Tondaligan-Park. In einer neueren Stadtmeldung heißt er Bonuan Tondaligan Ferdinand Blue Beach.

Quellen: Stadt Dagupan: Essen und Flusslandschaft · Stadt Dagupan: Bangus-Festkultur · Stadt Dagupan: Name des Blue Beach · Provinztourismus: Tondaligan Beach

Calasiao: barocke Kirche und süße Puto

Die Saints Peter and Paul Parish Church entstand unter den Dominikanern zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert. Im Inneren führen die goldfarbenen Altaraufbauten den Blick nach oben zur bemalten Decke. Barocke Formen prägen das Kirchengebäude und seinen Glockenturm.

Calasiao ist außerdem für Puto bekannt: kleine, weiche und leicht süße Reisküchlein. Die Herstellung dieser Kuchen gehört zum örtlichen Lebensmittelhandwerk.

Quellen: Provinztourismus: Saints Peter and Paul Parish Church · Provinztourismus: Calasiao und Puto

Manaoag: Marienverehrung und die Geschichte der Basilika

In Manaoag steht das Elfenbeinbild der Apo Baket am Hauptaltar im Mittelpunkt der Verehrung der Muttergottes vom Rosenkranz. Die Geschichte einer Marienerscheinung vor einem Bauern bei einem Baum wird als örtliche Legende erzählt. Auch die Wunderberichte gehören zur Glaubenstradition der Pilger.

Der Kirchenbau von 1701 wurde 1882 erweitert und brannte im Mai 1898. Weitere Arbeiten folgten 1911 bis 1912. Das Retabel stammt aus dem Tampinco-Studio in Manila; 1931 bis 1932 kam das Querhaus hinzu. Den Titel einer Basilica minor erhielt das Heiligtum am 11. Oktober 2014, feierlich verkündet wurde er am 1. Februar 2015.

Zum Heiligtum gehört außerdem ein Museum mit religiösen Gegenständen und Mariengewändern.

Quellen: Heiligtum Manaoag: Geschichte und Verehrung · Provinztourismus: Basilika und Museum

Alaminos und die Hundred Islands

Vor Alaminos liegen die grünen Kalksteininseln der Hundred Islands im Lingayen Gulf. Ihre Formen gehen auf alte Korallenablagerungen zurück, die das Meer über lange Zeit abgetragen hat. Die Inselgruppe gehört zugleich zu den marinen Lebensräumen des Golfs.

Lucap Wharf in Barangay Lucap ist der Ausgangsbereich für den Bootsabschnitt. Governor’s Island ist für die Aussicht über die Inselwelt bekannt. Quezon Island bietet Picknickbereiche, Children’s Island flaches Uferwasser. Auf Marcos Island liegt die Imelda Cave. Auf Pilgrimage Island stehen eine Christusfigur und der Kreuzweg im Mittelpunkt.

Quellen: Stadt Alaminos: Landschaft der Hundred Islands · Stadt Alaminos: Lucap Wharf und Parkinseln · Stadt Alaminos: Inseln und Aussichtspunkt · Provinztourismus: Inseln und religiöser Bezug im Park

Zum Ortsführer Alaminos und Hundred Islands
Auslegerboote in der Lucap Bay, dahinter die Hundred Islands am Horizont
Lucap Bay am 15. September 2019.
BildnachweisAbrahamasto / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Bolinao: heller Strand, Mangroven und alte Siedlungsspuren

Am Patar Beach liegt heller Sand an der Küste Bolinaos. Über dem Meer steht der Cape Bolinao Lighthouse von 1905, ein Bau aus der amerikanischen Kolonialzeit. Im bewaldeten Landesinneren fließt das Wasser der Bolinao Falls über mehrere Stufen in natürliche Becken. Bolinao Falls 1, Bolinao Falls 2 und Bolinao Falls 3 gehören zu diesem zusammenhängenden System. Enchanted Cave und Wonderful Cave sind zwei getrennte Höhlenziele.

Am Balingasay River reichen Mangroven bis an den Wasserlauf, der in die Westphilippinische See mündet. Im Ortszentrum steht die Saint James the Great Parish Church. Noch vor die spanische Kolonialzeit führen die archäologischen Funde von Balingasay: In Gräbern aus dem 14. und 15. Jahrhundert wurden Zähne mit Goldverzierungen entdeckt. Die Forschung deutet solche Verzierungen als Körperschmuck und mögliche Zeichen gesellschaftlichen Rangs.

Quellen: Provinztourismus: Bolinao · Provinztourismus: Cape Bolinao Lighthouse · Provinztourismus: Balingasay River · The Cordillera Review: historische Zahnverzierungen

Zum Ortsführer Bolinao und Anda
Sandstrand von Patar mit flachen Wellen und bewachsenem Ufer
Patar Beach in Bolinao.
BildnachweisBeltugade / Wikimedia Commons, Public Domain (PD-user). WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Anda, Santiago und Silaki

Anda ist eine eigene Inselgemeinde westlich des Golfs. Hier liegt Tondol White Sand Beach mit seinem hellen Sand und flachem Küstenwasser. Bei Ebbe treten Sandbänke hervor. Die örtliche Küche verbindet Anda mit dem benachbarten Bolinao: In beiden Gemeinden wird Binungey, in Bambus gegarter Klebreis, zubereitet.

Santiago Island gehört zu Bolinao. Von dort kamen die Buri-Weberinnen und -Weber, die ihr Handwerk bei einer Tourismusveranstaltung 2024 vorführten. Silaki ist wiederum eine kleine bewohnte Insel. In ihrem Umfeld arbeitet die University of the Philippines mit der Silaki Ocean Nursery an der Aufzucht und am Schutz von Riesenmuscheln.

Quellen: Provinz Pangasinan: Anda · Provinztourismus: Tondol Beach · Provinztourismus: Handwerk von Santiago Island · UP Marine Science Institute: Silaki und Riesenmuschelschutz · Philippine News Agency: die bewohnte Insel Silaki

Anda und die Inseln im Ortsführer kennenlernen
Blick von oben auf die Muschelaufzucht bei Silaki mit einer schnorchelnden Person
Blick auf die Muschelaufzucht bei Silaki.
BildnachweisLuzviminda7641 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Sual und Dasol: Cabalitian, Tambobong und Colibra

Cabalitian Island ist eine bewohnte Inselbarangay vor Sual, etwa zehn Kilometer vom Ortszentrum entfernt. Fischerei und kleine Tourismusbetriebe prägen das Leben der Inselgemeinschaft. An der Küste stehen markante Felsformationen; eine Höhle trägt den Namen Limahong Cave.

Weiter südwestlich liegt Tambobong Beach in der Gemeinde Dasol. Entlang des hellen Sandstrands liegen die Boote des Fischerdorfs; an den Strandenden gehen Sand und Wasser in Felsformationen über. Vor der Küste liegt Colibra Island, eine kleine sandige Insel.

Dasol lebt nicht allein vom Strandtourismus. In den großen Salzbecken der Gemeinde verdunstet Meerwasser, bis das Salz zurückbleibt. Fischzucht und Landwirtschaft gehören ebenfalls zur örtlichen Wirtschaft.

Quellen: Provinztourismus: Cabalitian Island · Provinztourismus: Dasol · Provinztourismus: Tambobong · Provinztourismus: Colibra Island · Feldforschung 2023–2024: Inselgemeinschaft Cabalitian und Mapita, Seite 17 · Provinz Pangasinan: Gemeinde Dasol und Salzgewinnung

Burgos und Agno: Gezeitenbecken und steinerne Schirme

Cabongaoan Beach in Burgos verbindet einen Sandstrand mit einer felsigen Küste und natürlichen Gezeitenbecken. Der sogenannte Death Pool ist ein solches Felsbecken, das durch Wellen mit Meerwasser gefüllt wird; sein Wasserstand verändert sich mit der See.

In Barangay Sabangan Norte, Agno, stehen die Umbrella Rocks. Ihre breiten Oberseiten sitzen auf schmaleren Felsunterteilen, sodass sie wie steinerne Schirme am Meer wirken.

Weiter an Agnos Küste liegt Abagatanen Beach in Barangay Macaboboni. Am flachen Ufer stehen verstreut Strandhütten.

Quellen: Provinztourismus: Cabongaoan Beach · Provinz Pangasinan: Death Pool bei Cabongaoan · Provinztourismus: Umbrella Rock Formation · Provinztourismus: Abagatanen Beach

Mapita und Manleluag: Aussicht und Waldquellen

Vom Mapita View Deck oberhalb von Aguilar blickst Du über den Ort und die Berge der Zambales-Kette. Mapita gehört zur Barangay Laoag. Seit den 1960er-Jahren siedelten sich hier Kankanaey, Ibaloy und Bago an; Mais, Reis, Gemüse und Wurzelpflanzen gehören zu den angebauten Erzeugnissen. Die Berglandschaft ist damit auch ein landwirtschaftlicher Lebensraum mit Verbindungen zur Cordillera.

In Barangay Malabobo bei Mangatarem liegen die warmen Quellen von Manleluag. Quellenbecken, Waldwege und ein Aussichtsturm gehören zu dem vom Provinztourismusamt beschriebenen Gebiet. Die Quellen liegen am Mount Malabobo in einem Waldlebensraum für Vögel und andere Tiere.

Seit 2004 ist das Gebiet als Manleluag Spring Protected Landscape ausgewiesen. Die Schutzgebietsverordnung umfasst rund 1.935 Hektar – also weit mehr als die Quellenbecken selbst.

Quellen: Provinztourismus: Mapita View Deck · Provinztourismus: Manleluag Spring Protected Landscape · Feldforschung 2023–2024: Siedlungsgeschichte und Landwirtschaft Mapitas, Seite 17 · Proclamation 576, 2004: Manleluag Spring Protected Landscape · Gemeinde Mangatarem: Quellen am Mount Malabobo und Waldlebensraum

Balungao und Antong Falls

In Barangay San Andres, Balungao, liegen die Hot and Cold Springs und Hilltop Adventure auf demselben Gelände. Das Provinztourismusamt beschreibt neben heißen und kalten Quellen auch ATV-Fahrten, Paintball, eine Kletterwand und Trekking als Teile des Freizeitkonzepts.

Antong Falls in Barangay Inmalog, Sison, sind eine mehrstufige Wasserfalllandschaft mit natürlichen Becken. Der Zugang und besonders der Weg in die oberen Bereiche werden vom Provinztourismusamt als anspruchsvoll beschrieben.

Quellen: Provinztourismus: Quellen und Hilltop Adventure in Balungao · Provinztourismus: Antong Falls

Natividads Sky Plaza und der Tayug Eco Park

Sky Plaza in Batchelor East, Natividad, liegt auf einer Anhöhe. Treppen führen durch den Pilgerpark zu einer Mariengrotte, einem Kreuz und der Christusstatue Ayat ni Apo Jesus. Mit ausgebreiteten Armen steht die Figur über der Landschaft. Beim Aufstieg verbindet sich der Blick über die Hügel mit den religiösen Stationen des Parks.

Der Tayug Eco Park in Ost-Pangasinan wurde am 17. Februar 2017 eröffnet. Zu ihm gehört das Sunflower Maze, ein Labyrinth aus Sonnenblumen. Weitere Blumen und Gemüse ergänzen die gestaltete Gartenanlage.

Quellen: Provinztourismus: Sky Plaza · Provinztourismus: Tayug Eco Park

Malico und die historische Verbindung Villa Verde

Die kurvige Bergstraße nach Malico führt in die Caraballo-Berge. Der mit San Nicolas verbundene Aussichtspunkt öffnet den Blick Richtung Nueva Vizcaya.

Mit dieser Straßenverbindung ist der historische Name Villa Verde Trail verknüpft. Die Route führt über die Provinzgrenze und wird heute mit der Pangasinan–Nueva Vizcaya Road verbunden. San Nicolas erinnert außerdem an Kämpfe des Zweiten Weltkriegs unter Beteiligung der US-amerikanischen 32. Infanteriedivision und philippinischer Guerillas.

Quellen: Provinztourismus: Malico Viewpoint · Provinz Pangasinan: Straße durch die Caraballo-Berge · Gemeinde San Nicolas: Villa Verde

Mit dem Bus ab Metro Manila

Wenn Du nach Lingayen möchtest, nennt beispielsweise Victory Liner direkte Verbindungen ab Pasay und Cubao. Für die Fahrt ab Metro Manila gibt der Betreiber ungefähr fünf Stunden an.

Für die Hundred Islands fährst Du nach Alaminos und von dort mit dem Tricycle zum Lucap Wharf in Barangay Lucap. Die Stadtverwaltung nennt unter anderem Five Star ab Pasay, Cubao und Trinoma, Victory Liner und Dagupan Bus ab Cubao sowie Philippine Rabbit ab Avenida als Anreisemöglichkeiten.

Quellen: Victory Liner: Anreise nach Lingayen · Stadt Alaminos: Anreisemöglichkeiten · Victory Liner: Alaminos und Tricycle nach Lucap

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