Provinz · Ilocos Region · Luzon
Ilocos Sur
Ilocos Sur
Ilocos Sur zieht sich im Nordwesten Luzons von der Westphilippinischen See bis ins Bergland. Vigan ist die Hauptstadt, Candon die zweite Stadt der Provinz. Dazwischen liegen Küstengemeinden, alte Kirchen und Werkstätten; weiter landeinwärts führen die Wege zu Wasserfällen und Pässen.
Ilocos Sur auf der Karte
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33 Orte auf der Karte
- 1. Calle CrisologoVigan · Straßenzug
- 2. Kathedrale St. PaulVigan
- 3. Plaza SalcedoVigan
- 4. Plaza BurgosVigan
- 5. Syquia MansionVigan
- 6. Crisologo MuseumVigan
- 7. Old Carcel MuseumVigan
- 8. Padre Burgos MuseumVigan
- 9. RG Jar Factory · PagburnayanVigan
- 10. Hidden GardenVigan
- 11. Bantay ChurchBantay
- 12. Bantay Bell TowerBantay
- 13. BaluarteVigan
- 14. Caoayan · Ortsreferenz zur WebtraditionCaoayan · Ortsgebiet, kein Werkstattpin
- 15. Caniaw Heritage and Forest ParkBantay · Taleb · Parkstandort
- 16. Quirino / Banaoang · BrückenbereichBanaoang, Bantay–Santa boundary · Brückenbereich
- 17. Magsingal · Kirche und ehemaliger KonventMagsingal · Kirchenensemble
- 18. Sived · Ortsreferenz zum StrandSanto Domingo · Ortschaft, kein Strandzugang
- 19. Calay-ab · Ortsreferenz zu Puerto BeachSanto Domingo · Ortschaft, kein Strandzugang
- 20. Pug-os BeachCabugao, Barangay Pug-os · Strandabschnitt
- 21. Basilika von SinaitSinait
- 22. Cabangtalan Beach · Imelda’s CoveSinait, Barangay Cabangtalan · Strandabschnitt
- 23. Dadalaquiten Norte · Ortsreferenz zum Logo-SchreinSinait · Barangay, kein Kapellenpin
- 24. Santa Maria ChurchSanta Maria
- 25. Pinsal FallsSanta Maria, Barangay Baballasioan
- 26. Santiago Cove · Sabangan CoveSantiago, Barangay Sabangan · Bucht
- 27. Sulvec · Ortsreferenz zur Küste und NOAHNarvacan · Ortschaft, keine Anlagenpins
- 28. Candon · Ortsreferenz der beiden MuseenCandon · Stadtgebiet, keine Gebäudepins
- 29. Burayok FallsSuyo, Barangay Baringcucurong
- 30. Dawara FallsSuyo, Barangay Poblacion
- 31. Santo Rosario · Ortsreferenz zu Aw-asenSigay · Barangay, kein Wasserfallpin
- 32. Bessang Pass Battle MemorialCervantes, Km. 364 Tagudin–Cervantes–Sabangan Road, Barangay Malaya
- 33. Tirad Pass National ShrineGregorio del Pilar
Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende.
Ortskoordinaten: Wikivoyage: Vigan · Old Carcel · Padre Burgos House · Bantay Church · Baluarte: Kartenreferenz · Quirino / Banaoang Bridge area: Kartenreferenz · Santa Maria Church / Nuestra Señora de la Asunción: Kartenreferenz · Pinsal Falls: Kartenreferenz · Santiago Cove / Sabangan Cove: Kartenreferenz · Bessang Pass Battle Memorial: Kartenreferenz · Tirad Pass National Shrine: Kartenreferenz · Minor Basilica of St. Nicholas of Tolentino: Kartenreferenz · Cabangtalan Beach / Imelda’s Cove: Kartenreferenz · Burayok Falls: Kartenreferenz · Dawara Falls: Kartenreferenz · Magsingal Museum / San Guillermo de Aquitania Church complex: Kartenreferenz · Pug-os Beach: Kartenreferenz · Caniaw: Standortadresse mit Plus Code · Candon city place node: Ortsreferenz · Santo Rosario barangay, Sigay: Ortsreferenz · Dadalaquiten Norte barangay, Sinait: Ortsreferenz · Sived village place node, Santo Domingo: Ortsreferenz · Calay-Ab village place node, Santo Domingo: Ortsreferenz · Caoayan town place node: Ortsreferenz · Sulvec village place node, Narvacan: Ortsreferenz
Nach Ilocos Sur: auf der Straße nach Vigan oder über Laoag
Ab Metro Manila fahren Fernbusse nach Vigan, beispielsweise Partas ab Cubao in Quezon City. Auch Viron gehört zu den Anbietern auf dieser Verbindung. Für die Straßenfahrt nennt Wikivoyage ungefähr sieben bis zehn Stunden als Orientierung, abhängig von Verkehr und Zwischenhalten. Die Suche Cubao–Vigan ist beispielsweise bei Biyaheroes möglich.
Eine Alternative ist der Flug von Manila nach Laoag in Ilocos Norte, beispielsweise mit Philippine Airlines. Von dort führt die Straße nach Süden nach Vigan. Rund anderthalb Stunden sind ein Richtwert für die Autofahrt, nicht für die Weiterreise mit Umstieg. Bei öffentlicher Weiterfahrt geht es zunächst vom Flughafen nach Laoag-Stadt und dort in einen Bus oder Minibus Richtung Vigan.
Unterwegs zwischen den Küstenorten
Vigans historischen Kern erkundest Du zu Fuß; für weitere Wege gibt es Tricycles, außerdem gehören Kalesas zum Stadtbild. Nördlich folgen Santo Domingo, Magsingal, Cabugao und Sinait. Von Vigan nach Süden führt die Route über Narvacan, Santa Maria und Santiago nach Candon.
Von den Küstenorten ins Bergland
Ilocos Sur: Küstenprovinz mit Gemeinden im Bergland
Im Norden grenzt Ilocos Sur an Ilocos Norte, im Nordosten an Abra. Im Osten liegt Mountain Province, im Südosten Benguet, südlich schließt La Union an. Neben den Städten Vigan und Candon gehören 32 Gemeinden zur Provinz.
Die frühere Provincia de Ylocos wurde im Februar 1818 in Ilocos Norte und Ilocos Sur geteilt. Schon im September 1807 hatte sich im Basi-Aufstand Widerstand gegen das spanische Weinmonopol entladen. Basi ist der örtliche Zuckerrohrwein. Im Old Carcel in Vigan bewahren 14 Gemälde die Erinnerung an den Aufstand.
Ilocano ist die Sprache der Bevölkerungsmehrheit; auch Filipino und Englisch werden gesprochen. Zum regionalen Handwerk gehören Abel-Iloko-Stoffe von hölzernen Webstühlen und die Burnay-Tonkrüge aus Pagburnayan. Die Küche umfasst etwa Bagnet, den knusprigen Schweinebauch, Pinakbet als Gemüsegericht und die gefüllten Empanadas.
Quellen: Ilocos Sur: Geografie und Sprachen · PSA/PSGC: Verwaltungsgliederung der Ilocos Region · National Museum: Provinzteilung und Basi-Aufstand
Vigan und Bantay: Handelshäuser, Museen und ein Glockenturm
Vigans UNESCO-Altstadt verbindet philippinische und chinesische Bautraditionen mit europäischen und mexikanischen Einflüssen. An der Calle Crisologo fallen die Capiz-Fenster und Holzbalkone der alten Handelshäuser auf. Der Mestizo River gehörte zu ihren Handelswegen. St. Paul Metropolitan Cathedral und die Plätze Salcedo und Burgos liegen im Zentrum. Zur Plaza Salcedo gehört eine Brunnenanlage, rund um die separate Plaza Burgos findest Du Empanada-Stände.
Die Syquia Mansion war ab 1921 Wohnsitz der Familie Quirino-Syquia, das Crisologo Museum liegt im früheren Wohnhaus des Politikers Floro Crisologo. Old Carcel und Padre Burgos Museum sind zwei verschiedene Häuser; Letzteres zeigt auch Abel-Textilien. Pagburnayan mit beispielsweise der RG Jar Factory ist für seine Burnay-Tonkrüge bekannt. Zum Hidden Garden gehören eine Gartenanlage und ein Restaurant. Baluarte beschrieb das Tourism Promotions Board 2022 als privaten Zoo und Sammlung von Chavit Singson.
Die Bantay Church und der freistehende Bantay Bell Tower liegen in der eigenen Nachbargemeinde. Der Turm wurde beim Erdbeben 2022 schwer beschädigt; im Mai 2026 waren noch Zugangsbeschränkungen dokumentiert.
Quellen: UNESCO: Historic City of Vigan · TPB: Ilocos-Reiseprogramm 2022 mit Baluarte · Wikivoyage: Vigan und Bantay
Zum Ortsführer Vigan
Caoayan: Abel-Iloko vom hölzernen Webstuhl
Das Webzentrum Pagabelan ni Tinay in Caoayan gehört Agustina Quitoriano, der Vorsitzenden der Ilocos Sur Loom Weavers’ Association. Ein PIA-Bericht vom Oktober 2026 erzählt, wie ihr Betrieb mit ein oder zwei hölzernen Webstühlen begann. Dort entstehen Abel-Iloko-Stoffe, darunter Tischsets, Tischläufer und Gewebe für Kleidung.
Anfangs beschäftigte Quitoriano zwei Menschen. Zeitweise wuchs der Betrieb auf über 30 Weberinnen und Weber; später verließen einige das Handwerk wieder. Quitoriano liefert ihre Stoffe auch nach Baguio und in andere Teile der Cordillera, wo sie für traditionelle Kleidung verwendet werden.
Caniaw: ein Wald mit einer langen Wiederaufbaugeschichte
Am Mt. Caniaw in Taleb, Bantay, liegt der Caniaw Heritage and Forest Park. Seine Geschichte begann 1919 mit einem Aufforstungsprojekt auf 246 Hektar. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren nur etwa 15 Prozent des Baumbestands erhalten. Narra, Molave und Mahagoni gehören zu den im PIA-Bericht genannten Bäumen.
Eine Proklamation von April 2025 sicherte rund 82 Hektar als Parkfläche unter Verwaltung der Provinz. Im selben Monat berichtete PIA über Baum- und Höhenwege, Zipline, Mountain Tubing sowie Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und Campen.
Quellen: PIA: Caniaw und Ilocos Surs Bergland, April 2025 · Philippinischer Senat: Caniaw Heritage and Forest Park
Die Quirino-Brücken über den Abra River
Zwischen Bantay und Santa öffnet sich die Landschaft am Abra River. Berge rahmen das breite Flussbett ein; der Brückenbereich ist auch unter dem Namen Banaoang bekannt. Die alte Quirino Bridge war eine 456 Meter lange Verbindung über den Fluss.
Die neue Straßenbrücke ist ein eigenes Bauwerk und ersetzte die alte Linienführung. Während Taifun Egay rissen die Fluten am 27. Juli 2023 zwei Felder der alten Brücke fort. Die Aufnahme von 2022 zeigt ihre Stahlkonstruktion noch vor dieser Zerstörung.
Quellen: JICA: Brückenprogramm und Quirino Bridge · GMA: Zerstörung zweier alter Brückenfelder im Juli 2023
Magsingal: Kirche und ehemaliger Konvent als Ensemble
Nördlich von Vigan steht in Magsingal die San Guillermo de Aquitania Church. Seit 2001 zählt sie zu den National Cultural Treasures, den besonders geschützten nationalen Kulturschätzen. Der ehemalige Konvent des Kirchenensembles stammt aus dem späten 18. Jahrhundert.
Während der amerikanischen Kolonialzeit wurde das Konventsgebäude als Schule genutzt. Anfang der 1980er-Jahre übergab die Gemeinde es dem National Museum; 1982 entstand daraus das Magsingal Museum. Heute gehört es zum Ilocos Regional Museum Complex, ebenso wie Old Carcel und Padre Burgos House in Vigan.
Quellen: National Museum: Magsingal Museum und Kirchenensemble · National Museum: Ilocos Regional Museum Complex
Santo Domingo: langer Strand, Dünen und Hafenreste
Sived Beach liegt im gleichnamigen Barangay von Santo Domingo. Die Gemeinde beschreibt einen etwa sechs Kilometer langen Strand und nennt ihn als Surfziel. Zur Entwicklung des Küstenbereichs gehörten ein Fischanlandeplatz, ein Livelihood Center und eine Aussichtsplattform.
Bei Puerto Beach in Calay-ab gehören Dünen und Hafenreste zum Küstenbild. Nach der Gemeindebeschreibung errichteten japanische Truppen den Anleger im Zweiten Weltkrieg; dieselbe Quelle bezeichnet ihn als beschädigt. 2022 dokumentierte die Gemeinde außerdem die Überwachung von sieben Meeresschildkrötennestern mit insgesamt 620 Eiern.
Quellen: Santo Domingo: Sived Beach und Puerto Beach · Santo Domingo: Umweltbericht Oktober–Dezember 2022
Cabugao: Pug-os Beach abseits des Ortszentrums
Pug-os Beach gehört zur Küste von Cabugao. Die Gemeinde beschreibt hellen Sand und einen allmählich abfallenden Meeresboden; PNA ordnet ihn als öffentlichen Strand und Surfgebiet ein.
Vom Ortszentrum Cabugaos sind es nach dem PNA-Bericht von 2025 rund 6,5 Kilometer zum Strand. Für die Fahrt nennt er zehn bis 13 Minuten. Ein 408 Meter langer, 2025 fertiggestellter Abschnitt der Pug-os–Salapasap–Daclapan–Namruangan Road verbessert die Straßenanbindung.
Quellen: Cabugao: Küste und Pug-os Beach · Metropolitan / PNA: Straßenanbindung von Pug-os Beach, 2025
Sinait: Apo Lakay im Ort, seine Replik an der Küste
Die Minor Basilica of St. Nicholas of Tolentino im Ortszentrum von Sinait beherbergt Apo Lakay, ein lebensgroßes hölzernes Kruzifix. Die Gemeinde führt die Kirchengründung auf 1574 und die Fertigstellung auf 1598 zurück.
Die kleine Kapelle am Ufer von Sitio Logo in Dadalaquiten Norte enthält dagegen eine Replik. Nach der örtlichen religiösen Überlieferung fanden Fischer die Christusfigur hier 1620. Das Original befindet sich in der Basilika. Für die Fahrt vom Ortszentrum zum Küstenschrein nennt die Gemeindebeschreibung ungefähr 25 Minuten nach Nordwesten.
Cabangtalan Beach, auch Imelda’s Cove genannt, liegt im gleichnamigen Barangay. Die Gemeinde beschreibt feinen Sand und eine von Riffen und Korallen geprägte Umgebung.
Quellen: Sinait: Basilika, Logo-Schrein und Cabangtalan Beach
Santa Maria: eine Welterbekirche auf dem Hügel
Die Kirche Nuestra Señora de la Asunción steht in Santa Maria nicht am üblichen zentralen Platz, sondern mit ihrem Konvent auf einem Hügel innerhalb einer Einfriedung. Ihre Lage bestimmte auch die Anordnung des Ensembles: Der Glockenturm steht separat ungefähr auf Höhe der Mitte des Kirchenschiffs.
Die Backsteinkirche besitzt eine monumentale Fassade und kräftige seitliche Strebepfeiler. Sie gehört seit 1993 zu den vier gemeinsam als UNESCO-Welterbe eingetragenen Barockkirchen der Philippinen. Bei diesen Kirchen verbanden chinesische und philippinische Handwerker europäische Barockformen mit örtlichen Bauweisen.
Quellen: UNESCO: Baroque Churches of the Philippines · UNESCO: Nominierungsdossier mit Santa Maria
Pinsal Falls: Kaskaden zwischen Felsen und bewaldeten Hängen
In Santa Maria fallen die Pinsal Falls in mehreren Kaskaden über zerklüftete Felsen. Das Wasser sammelt sich in natürlichen Becken, bewaldete Hänge rahmen die Felslandschaft ein.
Eine örtliche Sage erzählt vom Riesen Angalo, dessen Badebecken sich hier befunden haben soll. Republic Act 11409 erklärte die Pinsal Falls zum touristischen Ziel und verlangt, bei ihrer Entwicklung die natürliche Schönheit und die Ressourcen des Gebiets zu erhalten.
Quellen: Supreme Court E-Library: Republic Act 11409 zu Pinsal Falls
Santiago und Sabangan: dieselbe Strandbucht
Santiago Cove und Sabangan Cove bezeichnen dieselbe Bucht in Santiago. Ihr heller, leicht aschfarbener Sandstrand folgt einem ungefähr einen Kilometer langen Bogen. Ein Reisebericht vom Februar 2025 beschreibt Cabanas und Essensstände vor allem an der südlichen Hälfte.
Im Ortszentrum zweigt die Sabangan Road von der Nationalstraße ab. Weniger als zwei Kilometer führen von dort bis zur Bucht.
Quellen: The Shoestring Diaries: Reisebericht zu Santiagos Stränden, Februar 2025
Sulvec in Narvacan: Felsküste und Pilgerstätten
Am Sulvec Point in Narvacan liegt die Grotte Paraiso ni Juan direkt an der felsigen Küste. Davon getrennt entstand auf einem Hügel nahe dem Hauptquartier der 702nd Infantry Brigade eine Lourdes-Grotte. Der PIA-Bericht von 2021 beschreibt den Aufstieg über 92 Stufen und den Blick auf die Westphilippinische See; hinter der Anlage liegt der Hügel Bantay Abot.
In dieser Gegend wurde auch der Narvacan Outdoor Adventure Hub, kurz NOAH, bekannt. Sein Freizeitbetrieb wurde während der Pandemie unterbrochen. Ein Straßenbericht von 2022 nennt NOAH und Sulvec Beach als Ziele an der Sulvec Port Road. Das Gebiet gehört zum historischen Zusammenhang des 1963 ausgewiesenen Northern Luzon Heroes Hill National Park.
Quellen: PIA: Sulvec Point, Paraiso ni Juan und NOAH, 2021 · PIA: Sulvec Port Road, 2022 · Supreme Court E-Library: Proclamation 132 von 1963
Candon: zwei Häuser mit unterschiedlichen Sammlungen
Im Cariño Ancestral House in San Antonio befindet sich das Candon City Museum. Das Haus aus dem frühen 18. Jahrhundert gehörte Don Miguel Cariño, dem Großvater Gabriela Silangs. Zur Sammlung zählt ein hölzernes Siegel der kurzlebigen Republik Candon vom 25. März 1898.
Das Dario Ancestral House liegt in San Juan neben der Saint John de Sahagun Parish Church. Capiz-Fenster prägen das frühere Wohnhaus der Familien Dario und De Guia. PIA beschreibt dort eine Kunstsammlung, unter anderem mit Werken von José Joya, Arturo Luz, Benedicto Cabrera und Rodel Tapaya.
Quellen: PIA: Cariño Ancestral House und Dario Ancestral House
Sigay und Suyo: Wasserfälle mit unterschiedlichen Zugängen
Aw-asen Falls liegt in Santo Rosario in der Berggemeinde Sigay. PIA nennt eine Fallhöhe von ungefähr 110 Metern. Der im Januar 2025 beschriebene Wanderweg führte über zwei Flüsse, einen davon auf einer Hängebrücke, und anschließend bergauf. Die genannte Gehzeit von etwa 45 Minuten bezog sich auf diese damalige Route.
Burayok Falls in Baringcucurong gehört zu Suyo. Die Gemeinde leitet den Namen vom Ilokano-Wort „Agburburayok“ für plötzlich und reichlich hervorsprudelndes Wasser ab. Die Quelle diente Baringcucurong und benachbarten Orten als Wasserlieferant für Haushalte und Bewässerung; auch Fischfang und Erholung gehören zu ihrer örtlichen Geschichte.
Ebenfalls in Suyo liegt Dawara Falls im Barangay Poblacion. Wasser trifft hier auf eine zerklüftete Felswand und kann sich in Sprühnebel auflösen. Die Gemeinde beschreibt den Fußweg ab Poblacion Bridge mit etwa 15 bis 20 Minuten.
Quellen: PIA: Aw-asen Falls, Januar 2025 · Suyo: Burayok Falls in Baringcucurong · Suyo: Dawara Falls in Poblacion
Bessang Pass und Tirad Pass: zwei Pässe, zwei Kriege
Das Bessang Pass Battle Memorial bei Cervantes erinnert an die Kämpfe im Zweiten Weltkrieg. Der historische Marker setzt den Beginn des Feldzugs am 8. Januar 1945 bei Bitalag in Tagudin an und nennt den 14. Juni 1945 als Tag der Niederlage der japanischen Verteidiger am Pass. Er würdigt die 121st Infantry der USAFIP-NL und erinnert an die Toten und Verwundeten der Kämpfe.
Am Tirad Pass in Gregorio del Pilar deckten der 22-jährige General Gregorio del Pilar und etwa 60 Verteidiger am 2. Dezember 1899 den Rückzug Emilio Aguinaldos vor amerikanischen Truppen. Del Pilar starb bei der Schlacht. Der Gedenkort ist als National Shrine ausgewiesen.
Quellen: NHCP: Battle of Bessang Pass · NHCP: Memorare Tirad Pass · NHCP: Battle of Tirad Pass
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