Region · Luzon

National Capital Region / Metro Manila

Metro Manila

Die National Capital Region, meist Metro Manila genannt, ist die Hauptstadtregion im Westen Luzons. Sie besteht aus 16 Städten und der Gemeinde Pateros; Provinzen gibt es hier nicht. Die City of Manila ist eine dieser Städte, nicht die gesamte Metropole.

Am Pasig wurde bereits gehandelt, bevor die Spanier ihre befestigte Stadt errichteten. Später verband der Galeonenhandel Manila mit Mexiko. Die amerikanische Kolonialzeit brachte neue Stadtpläne, Quezon City entstand als geplante Regierungsstadt, und der Zweite Weltkrieg zerstörte große Teile des alten Manila.

Die heutigen Städte haben ihre eigenen wirtschaftlichen und kulturellen Schwerpunkte: Makatis Büro- und Finanzwirtschaft, Marikinas Schuhproduktion oder die chinesisch-philippinischen Bildungs- und katholischen Kirchengemeinden im alten Manila. Seit 1975 gehören sie zu einer gemeinsamen Metropolregion; ihre örtlichen Verwaltungen blieben bestehen.

National Capital Region: Städte, Flüsse und historische Stadtkerne

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38 Orte auf der Karte
  1. 1. Manila · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  2. 2. Caloocan · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  3. 3. Las Piñas · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  4. 4. Makati · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  5. 5. Malabon · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  6. 6. Mandaluyong · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  7. 7. Marikina · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  8. 8. Muntinlupa · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  9. 9. Navotas · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  10. 10. Parañaque · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  11. 11. Pasay · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  12. 12. Pasig · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  13. 13. Quezon City · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  14. 14. San Juan · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  15. 15. Taguig · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  16. 16. Valenzuela · StadtgebietNational Capital Region · Stadtgebiet
  17. 17. Pateros · GemeindegebietNational Capital Region · Gemeindegebiet
  18. 18. Manila Bay · Bucht am westlichen Rand der NCRManila / Navotas / Pasay / Parañaque · Bucht
  19. 19. Pasig River · Flussverbindung zwischen See und BuchtTaguig / Pasig / Makati / Mandaluyong / Manila · Flussabschnitt
  20. 20. Marikina River · Flusslauf durch das östliche TalMarikina / Quezon City / Pasig · Flussabschnitt
  21. 21. Laguna de Bay · Seefläche südöstlich der NCRTaguig / Muntinlupa · Seefläche
  22. 22. Tondo und Bangkusay · historischer Hafen- und ErinnerungsraumManila · Historischer Ortsraum
  23. 23. Intramuros · ummauerter Stadtkern und historischer Maynila-OrtsraumManila · Historischer Stadtkern
  24. 24. Quezon Memorial Circle · Zentrum der geplanten HauptstadtQuezon City · Planungszentrum
  25. 25. Binondo · historisches chinesisch-philippinisches GeschäftsviertelManila · Historisches Stadtviertel
  26. 26. Quiapo · historischer Markt- und KulturbezirkManila · Historisches Stadtviertel
  27. 27. Camp Crame · Polizeihauptquartier am EDSAQuezon City · Historischer Ort
  28. 28. Camp Aguinaldo · Militärquartier am EDSAQuezon City · Historischer Ort
  29. 29. Club Filipino · Versammlungsort in San JuanSan Juan · Historischer Ort
  30. 30. Malacañang Palace · Amtssitz des PräsidentenManila · Amtssitz
  31. 31. Fort Santiago · Festungsanlage in IntramurosManila · Historischer Ort
  32. 32. Army and Navy Club · Clubhaus aus der US-ZeitManila · Historischer Ort
  33. 33. Rockwell Center · Geschäfts- und WohnquartierMakati · Stadtquartier
  34. 34. Philippine Tiong Se Academy · Bildungseinrichtung in BinondoManila · Bildungseinrichtung
  35. 35. Santa Cruz · historisches Stadtviertel von ManilaManila · Historisches Stadtviertel
  36. 36. Sampaloc · Stadtviertel und HochschulraumManila · Historisches Stadtviertel
  37. 37. Paco · historisches Stadtviertel von ManilaManila · Historisches Stadtviertel
  38. 38. Santa Ana · historisches Stadtviertel am PasigManila · Historisches Stadtviertel

Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Quellen der OrtskoordinatenPSA PSGC · 16 NCR-Städte · PSA PSGC · NCR administrative divisions including Pateros · OpenStreetMap · City of Manila · OpenStreetMap Nominatim · NCR points and named localities, checked 2026-10-20 · OpenStreetMap · NCR-Ortsgebiete und Gewässerreferenzen · Intramuros Administration · historic core · NHCP · Bangkusay historical marker · NHCP · EDSA People Power historical marker · NHCP · Tiong Se Academy historical marker · Quezon City Government · physical plan and city history

Metro Manila verstehen

Manila ist eine Stadt, Metro Manila eine Region

Die philippinische Statistikbehörde führt in der NCR 16 Städte: Caloocan, Las Piñas, Makati, Malabon, Mandaluyong, Manila, Marikina, Muntinlupa, Navotas, Parañaque, Pasay, Pasig City, Quezon City, San Juan, Taguig und Valenzuela. Hinzu kommt Pateros als einzige Gemeinde. Anders als in den meisten Regionen der Philippinen liegt zwischen Region und Städten beziehungsweise Gemeinde keine Provinzebene.

Die 17 lokalen Gebietskörperschaften haben eigene Verwaltungen. Manila und Quezon City stehen dabei auf derselben Verwaltungsebene, obwohl beide zu unterschiedlichen Zeiten Hauptstadt waren. Für regionale Aufgaben gibt es gemeinsame Institutionen; rein örtliche Angelegenheiten bleiben nach dem gesetzlichen Auftrag der MMDA Sache der lokalen Verwaltungen.

Der historische Kern Intramuros gehört zur City of Manila. Makati liegt außerhalb dieser Stadt, aber innerhalb derselben Hauptstadtregion. Der Name Metro Manila auf einer Adresse bezeichnet also einen wesentlich größeren Raum als die City of Manila.

Quellen: Philippine Statistics Authority: Städte der NCR · Philippine Statistics Authority: Verwaltungsgliederung der NCR · Republic Act No. 7924: regionale Aufgaben und lokale Zuständigkeiten

Küstenebene, Plateau und Flusstal

Unter der dichten Bebauung liegen drei unterschiedliche Landschaftsräume. Im Westen zieht sich die Küstenebene der Manila Bay von Parañaque bis Malabon. Flüsse und Meer haben hier über lange Zeit Material abgelagert. Weiter östlich folgt das Guadalupe-Plateau: eine sanft gewellte Hochfläche aus vorwiegend vulkanischem Tuff, die sich von Muntinlupa im Süden nach Caloocan im Norden erstreckt. Jenseits davon liegt das Marikina-Tal mit seiner von Flussablagerungen gebildeten Ebene, die bis zur Laguna de Bay reicht.

Zwischen dem großen Binnensee Laguna de Bay und der Meeresbucht Manila Bay verläuft der rund 27 Kilometer lange Pasig River. Er verbindet zwei sehr verschiedene Gewässer und war ein Handelsweg zwischen Küste und Hinterland. An seiner Mündung lag die Landzunge, auf der später Fort Santiago entstand. Wer dort den Flusszugang kontrollierte, saß an einer wirtschaftlich wichtigen Verbindung.

Quellen: National Museum: Der Pasig in der nationalen Kunstsammlung · Intramuros Administration: Fort Santiago und seine Lage an der Flussmündung · Maynilad: Environmental Impact Statement, Landschaftsräume von Metro Manila (2014, PDF-Seiten 33–34)

Pasig River mit Uferbebauung und der Skyline von Manila im Hintergrund
Pasig River und Manila, aufgenommen am 20. Oktober 2025.
BildnachweisDylanitable / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Maynila gab es vor Intramuros

1571 ist ein wichtiges Datum für Manila, aber nicht der Anfang seiner Besiedlung. Vor der spanischen Eroberung bestand am Pasig bereits ein Handelsraum. Das National Museum beschreibt, wie lokale muslimische Herrscher Zölle auf Waren erhoben, die über den Fluss ins Landesinnere gebracht wurden. Hier traf die Kolonialmacht auf bestehende wirtschaftliche Beziehungen und politische Autorität, nicht auf einen leeren Bauplatz.

Die Spanier errichteten ihre Stadt am früheren Herrschaftssitz Rajah Solimans. Widerstand kam unter anderem aus Gemeinden nördlich der Manila Bay. An ihn erinnert der historische Gedenkstein von Bangkusay: Am 3. Juni 1571 kam es bei Tondo zur Schlacht gegen die spanischen Eroberer. Die frühe Kolonialgeschichte begann mit militärischer Unterwerfung bestehender Gemeinden.

Am strategisch wichtigen Platz an der Pasig-Mündung legten die Spanier 1571 Fort Santiago an. Der steinerne Ausbau folgte 1589 bis 1592. Aus dem früheren Herrschaftssitz wurde damit ein befestigter Stützpunkt der neuen Kolonialmacht.

Quellen: National Museum: Birds of ‘Old’ Manila · NHCP: Gedenkstein zur Schlacht von Bangkusay · Intramuros Administration: Fort Santiago

Die Mauern schützten ein koloniales Machtzentrum

Mit der spanischen Stadtgründung 1571 wurde Intramuros zum befestigten Kern der Kolonialhauptstadt. Die Mauern entstanden nicht in einem einzigen Bauzug; die Intramuros Administration nennt für den Ausbau der Befestigungen den langen Zeitraum von 1590 bis 1825. Innerhalb dieses geschützten Raums konzentrierten sich Verwaltung und kirchliche Macht. Manila blieb bis 1898 Hauptstadt der Spanischen Ostindien.

Zugleich war der Hafen Teil einer Verbindung über den Pazifik. Von 1571 bis 1815 verband der Galeonenhandel Manila mit Acapulco in Neuspanien, dem heutigen Mexiko. Über die mexikanische Verbindung war Manila auch politisch mit dem Vizekönigreich Neuspanien verbunden. Nach dessen Ende wurde die Kolonie von 1821 bis 1898 unmittelbar von Madrid aus verwaltet.

Außerhalb der Mauern entwickelte sich ebenfalls städtisches Leben. Binondo, Tondo, Santa Cruz, Quiapo, Sampaloc, Paco und Santa Ana gehörten zu den Vororten, die im späten 19. Jahrhundert in die wachsende Stadt aufgenommen wurden.

Quellen: Intramuros Administration: Geschichte von Intramuros · Intramuros Administration: Dokumentation zur befestigten Stadt

Lange steinerne Befestigungsmauer von Intramuros entlang einer Straße
Östliche Befestigungsmauer von Intramuros, aufgenommen am 17. Juni 2012.
BildnachweisJayson T. Pido / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Neue Hauptstadtpläne, Krieg und Wiederaufbau

Unter amerikanischer Kolonialherrschaft kamen neue Bau- und Planungsvorstellungen hinzu. William E. Parsons entwarf etwa den 1911 eröffneten Army and Navy Club im Zusammenhang mit Daniel Burnhams Plan für Manila.

Quezon City entstand nach einem anderen Entwurf. Die Stadt wurde 1939 gegründet; Harry T. Frost entwarf 1940 ein großes Viereck mit vier nach außen führenden Avenuen und Kreisverkehren an den Ecken. Der größte dieser Plätze war das elliptische Zentrum, der heutige Quezon Memorial Circle.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Manila unter japanischer Besatzung zum Kriegsschauplatz. Intramuros und Fort Santiago wurden in den Kämpfen von 1945 schwer zerstört. Das Fort war zuvor vom japanischen Militär genutzt worden und ging nach dem Krieg an die philippinische Regierung über. Manilas historisches Stadtbild besteht seither aus erhaltenen Bauten, Ruinen und Wiederaufbau.

Neben den zerstörten Gebäuden musste auch der Alltag wieder in Gang kommen. Miguel Galvez malte 1948 Fischerboote auf dem Pasig; das National Museum ordnet das Bild in die Erholung nach dem Krieg ein. Im selben Jahr erhielt Quezon City per Gesetz den Hauptstadtstatus, 1949 folgte die formelle Einweihung. Erst 1976 ging die Hauptstadtfunktion wieder an Manila zurück.

Quellen: NHCP: Army and Navy Club Building · Stadt Quezon City: Stadtgeschichte und Hauptstadtplanung · Intramuros Administration: Fort Santiago im Krieg und danach · National Museum: Miguel Galvez’ Pasig-Bild von 1948

Metropolregion, People Power und gemeinsame Aufgaben

Am 7. November 1975 schuf Presidential Decree 824 Metropolitan Manila und die Metropolitan Manila Commission. Der Erlass fasste damals vier Städte und 13 Gemeinden zusammen. Die vier Städte waren Manila, Quezon City, Pasay und Caloocan. Von den damaligen Gemeinden ist heute nur Pateros noch keine Stadt; die übrigen erhielten später Stadtrecht.

Die Hauptstadtregion wurde auch zum Zentrum des politischen Umbruchs von 1986. Vom 22. bis 25. Februar versammelten sich Menschen an der Epifanio de los Santos Avenue, kurz EDSA. Sie schützten die von Ferdinand Marcos abgefallenen Militärs in Camp Crame und Camp Aguinaldo. Am 25. Februar wurde Corazon Aquino im Club Filipino in San Juan als Präsidentin vereidigt. Noch am selben Abend verließ die Marcos-Familie den Malacañang-Palast. Die People-Power-Revolution beendete seine zwanzigjährige Herrschaft.

1995 entstand durch Republic Act 7924 die Metropolitan Manila Development Authority, kurz MMDA. Sie löste die 1990 eingerichtete Metro Manila Authority ab. Ihr Auftrag umfasst gemeinsame Verkehrsplanung, Abfallentsorgung, Hochwasserschutz und Entwässerung sowie weitere Aufgaben, die Stadtgrenzen überschreiten. Die Bürgermeister der Mitgliedsstädte und der Gemeinde sind im Metro Manila Council vertreten. Die MMDA koordiniert regionale Aufgaben; die örtlichen Verwaltungen behalten ihre Zuständigkeiten für rein lokale Angelegenheiten.

Quellen: Presidential Decree No. 824: Zusammenschluss von 1975 · Republic Act No. 7924: Auftrag der MMDA · NHCP: EDSA People Power 1986

Dienstleistungen dominieren, Industrie bleibt wichtig

Die Wirtschaft der NCR wird vor allem von Dienstleistungen getragen. Nach Angaben der philippinischen Statistikbehörde entfielen 2024 darauf 82,9 Prozent der regionalen Wirtschaftsleistung, auf Industrie 17,1 Prozent. Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei zusammen lagen unter 0,01 Prozent. Die NCR erwirtschaftete im selben Jahr 31,2 Prozent der gesamten philippinischen Wirtschaftsleistung. In der kleinen Hauptstadtregion konzentriert sich damit fast ein Drittel der nationalen Wirtschaft.

Makati ist mit seinem Central Business District ein wichtiger Standort der Büro- und Finanzwirtschaft. Rockwell bildet ein zusätzliches Geschäftsviertel. Das kommunale Wirtschaftsprofil führt daneben traditionelle Märkte und Einzelhandel auf. Neben den Unternehmen in den Bürotürmen bestehen die Betriebe, die den täglichen Bedarf bedienen.

Auch Quezon City ist wirtschaftlich weit mehr als die frühere Hauptstadt. Nach dem von der Stadt veröffentlichten Wirtschaftsbericht entfielen 2023 über 19 Prozent der NCR-Wirtschaftsleistung auf Quezon City. Der Wert bezieht sich auf die gesamte Stadtwirtschaft, nicht allein auf deren Regierungsfunktionen.

Marikina hat eine andere Gewerbegeschichte. Die Stadtverwaltung datiert den Beginn der örtlichen Schuhproduktion auf 1887. Sie führt ihn auf Don Laureano „Kapitan Moy“ Guevarra und seine Mitstreiter zurück: Guevarra zerlegte ein getragenes Paar britischer Schuhe, untersuchte die Einzelteile und fertigte Schnittmuster an. Aus diesen Versuchen entwickelte sich ein lokales Gewerbe; um 1900 war Marikina bereits eine Stadt der Schuhmacher. In den 1950er Jahren kam die Ausweitung schwerer Industrie hinzu. Schuhhandwerk und industrielle Fertigung prägten die Stadt also bereits, bevor sie 1975 Teil des gemeinsamen Metropolverbands wurde.

Quellen: PSA NCR: Regionale Wirtschaftsstruktur 2024 · Stadt Makati: Wirtschaftsstruktur · Stadt Quezon City: Anteil an der regionalen Wirtschaftsleistung 2023 · Stadt Marikina: Stadt- und Industriegeschichte

Hochhäuser von Makati hinter niedrigeren Dächern, vom Skyway aus gesehen
Blick vom Skyway auf Makati, aufgenommen am 22. März 2017.
BildnachweisLawrence Ruiz / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Sprachen, chinesisch-philippinische Schulen und katholische Gemeinden

Im Alltag der Hauptstadtregion hörst Du vor allem Tagalog beziehungsweise Filipino. Englisch spielt in Verwaltung, Wirtschaft und Bildung eine wichtige Rolle. Daneben werden weitere philippinische Sprachen wie Cebuano, Ilocano und Hiligaynon gesprochen. In Teilen der chinesisch-philippinischen Gemeinschaft ist auch Hokkien lebendig; Mandarin wird unter anderem an chinesischen Schulen unterrichtet.

Zur chinesisch-philippinischen Geschichte gehören eigene Bildungseinrichtungen. In Binondo gründete der chinesische Generalkonsul Engracio Palanca mit Mitteln der chinesischen Gemeinschaft die Anglo-Chinese School. Am 15. April 1899 begann der Unterricht. Die Schule wechselte mehrfach ihren Standort innerhalb des Viertels, wurde während der japanischen Besatzung 1942 geschlossen und 1945 wieder geöffnet. Seit 1975 heißt sie Tiong Se Academy.

Im benachbarten Quiapo entstand der Kirchenbezirk 1586. Der erste Bau aus Bambus und Nipa brannte 1639 nieder. Spätere Bauten wurden vom Erdbeben 1863 und vom Brand 1929 schwer getroffen. Nach dem letzten Brand sammelte ein Gemeindekomitee Geld für den Wiederaufbau nach Plänen von Juan F. Nakpil. Im Mittelpunkt der Verehrung steht der Nazareno, eine Darstellung des kreuztragenden Christus. Die Freitagsandachten sind ein fester Bestandteil des religiösen Lebens im Viertel.

Quellen: NHCP: Tiong Se Academy · NHCP: Church of Quiapo · English Wikipedia: Metro Manila – Sprachen

Basisdaten

Inselgruppe
Luzon
Unterseiten
1 Subregionen/Provinzen
Seitentyp
Hauptstadtregion
Offizieller Name
Metro Manila
Hauptort / Zentrum
Manila
Einwohner
14.001.751 (2024)
Fläche
611 km2
Dichte
22.902 Einw./km2
ISO-Code
PH-00
Gegründet / eingerichtet
1975
Koordinaten
14.583, 121.000
Offizielle Website
mmda.gov.ph

Subregionen und Provinzen

Quellen und Lizenzhinweise

Die Texte dieser Seite sind eigenständig formuliert. Wikipedia und Wikidata dienen hier als Daten- und Kontrollquellen; Wikipedia-Fließtext wurde nicht kopiert.

Datenabgleich: 2026-07-14

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