Region VIII · Östliche Visayas

Eastern Visayas

Samar, Leyte, Biliran und ihre Nebeninseln

Eastern Visayas bildet die pazifische Seite der Visayas. Die großen Inseln Samar und Leyte, die kleinere Insel Biliran und zahlreiche Nebeninseln gehören zu sechs Provinzen. Hier liegen ausgedehnte Regenwälder, landwirtschaftlich geprägte Küsten und Täler, Leytes Geothermiefelder und Schauplätze mehrerer Wendepunkte der philippinischen Geschichte.

Auf Samar teilen sich drei Provinzen dieselbe Insel; auf Leyte verlaufen Provinz- und Sprachgrenzen quer durch einen gemeinsamen Landschaftsraum. Tacloban übernimmt regionale Verwaltungsaufgaben, während Ormoc an Leytes Westseite ein eigenes städtisches Zentrum bildet.

1521 legte Magellans Expedition auf Homonhon und Limasawa an. In Balangiga erinnert die Geschichte der Kirchenglocken an den Philippinisch-Amerikanischen Krieg. Die Landung von 1944 und die Seeschlacht von Leyte Gulf machten die Gewässer um Leyte und Samar später zu einem entscheidenden Kriegsschauplatz im Pazifik.

Eastern Visayas auf der Karte

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35 Orte auf der Karte
  1. 1. San-Bernardino-StraßeEastern Visayas · Meeresstraßenreferenz
  2. 2. Samar · InselSamar · Inselreferenz
  3. 3. Surigao-StraßeEastern Visayas · Meeresstraßenreferenz
  4. 4. Leyte · InselLeyte · Inselreferenz
  5. 5. San-Juanico-Straßezwischen Samar und Leyte · Meeresstraßenreferenz
  6. 6. San-Juanico-Brückezwischen Santa Rita und Tacloban · Bauwerk
  7. 7. Santa Rita · SamarSamar · Orts-/Gebietsreferenz
  8. 8. TaclobanLeyte · Orts-/Gebietsreferenz
  9. 9. Biliran · InselprovinzBiliran · Insel- und Provinzreferenz
  10. 10. MaripipiBiliran · Orts-/Gebietsreferenz
  11. 11. Carigara BayLeyte · Buchtreferenz
  12. 12. MarabutSamar · Orts-/Gebietsreferenz
  13. 13. Eastern Samar · ProvinzEastern Samar · Provinzreferenz
  14. 14. Leyte · ProvinzLeyte · Provinzreferenz
  15. 15. Northern Samar · ProvinzNorthern Samar · Provinzreferenz
  16. 16. Samar · ProvinzSamar · Provinzreferenz
  17. 17. CatarmanNorthern Samar · Orts-/Gebietsreferenz
  18. 18. BoronganEastern Samar · Orts-/Gebietsreferenz
  19. 19. CatbaloganSamar · Orts-/Gebietsreferenz
  20. 20. Maasin · Southern LeyteSouthern Leyte · Stadt- und Provinzreferenz an der Hauptstadt
  21. 21. NavalBiliran · Orts-/Gebietsreferenz
  22. 22. OrmocLeyte · Orts-/Gebietsreferenz
  23. 23. BaybayLeyte · Orts-/Gebietsreferenz
  24. 24. CalbayogSamar · Orts-/Gebietsreferenz
  25. 25. Samar Island Natural ParkSamar · Schutzgebietsreferenz
  26. 26. Sohoton Caves and Natural Bridge ParkBasey, Samar · Schutzgebietsreferenz
  27. 27. BaseySamar · Orts-/Gebietsreferenz
  28. 28. LlorenteEastern Samar · Orts-/Gebietsreferenz
  29. 29. CapulNorthern Samar · Orts-/Gebietsreferenz
  30. 30. GuiuanEastern Samar · Orts-/Gebietsreferenz
  31. 31. HomonhonEastern Samar · Orts-/Gebietsreferenz
  32. 32. LimasawaSouthern Leyte · Orts-/Gebietsreferenz
  33. 33. BalangigaEastern Samar · Orts-/Gebietsreferenz
  34. 34. PaloLeyte · Orts-/Gebietsreferenz
  35. 35. Leyte Gulfvor Leyte und Samar · Buchtreferenz

Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ortskoordinaten: San-Bernardino-Straße · Samar · Insel · Surigao-Straße · Leyte · Insel · San-Juanico-Straße · San-Juanico-Brücke · Santa Rita · Samar · Tacloban · Biliran · Inselprovinz · Maripipi · Carigara Bay · Marabut · Eastern Samar · Provinz · Leyte · Provinz · Northern Samar · Provinz · Samar · Provinz · Catarman · Borongan · Catbalogan · Maasin · Southern Leyte · Naval · Ormoc · Baybay · Calbayog · Samar Island Natural Park · Sohoton Caves and Natural Bridge Park · Basey · Llorente · Capul · Guiuan · Homonhon · Limasawa · Balangiga · Palo · Leyte Gulf

Eastern Visayas im Überblick

Zwischen Philippinensee und den inneren Meeren

Im Osten liegt die offene Philippinensee, ein Teil des Pazifiks. Im Westen grenzen die Inseln an die Visayan Sea und die Camotes Sea. Die San-Bernardino-Straße trennt Samar vom südöstlichen Luzon; weiter südlich liegt zwischen Leyte und dem Nordosten Mindanaos die Surigao-Straße. Eastern Visayas reicht damit von der Nachbarschaft Bicols bis an die nördlichen Zugänge Mindanaos.

Im Inneren der beiden großen Inseln verändert sich die Landschaft deutlich. Leyte besitzt ein hohes, gipfelreiches Gebirgsmassiv. Samar ist vielerorts von niedrigeren, zerklüfteten Hügeln und dazwischenliegenden Tälern geprägt. Die San-Juanico-Straße verläuft zwischen den Inseln.

Über diese Meerenge führt seit 1973 die rund 2,16 Kilometer lange San-Juanico-Brücke zwischen Santa Rita auf Samar und Tacloban auf Leyte. Sie gehört zum Pan-Philippine Highway. Biliran liegt nordwestlich von Leyte, zwischen der Samar Sea, der Visayan Sea und der Carigara Bay. Zur Inselprovinz gehört auch Maripipi, eine eigene Inselgemeinde.

Quellen: NNC: Geografie und Relief von Eastern Visayas · San-Juanico-Brücke: Lage, Bauzeit und Straßenverbindung · Provinz Biliran: Inseln und angrenzende Meere

Palmen und kleine Hütten an der Küste bei Marabut auf Samar
Küste bei Marabut auf Samar, fotografiert am 1. Februar 2009.
BildnachweisVyacheslav Argenberg / Wikimedia Commons, CC BY 4.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Drei Hauptinseln, sechs Provinzen

Zur Region VIII gehören Biliran, Eastern Samar, Leyte, Northern Samar, Samar und Southern Leyte. Bei der Volkszählung vom 1. Juli 2024 lebten hier rund 4,63 Millionen Menschen. Leyte war mit etwa 1,82 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Provinz, Biliran mit rund 184.000 die kleinste. Tacloban wird in der Provinzzahl Leytes nicht mitgezählt.

Auf der Insel Samar liegen Northern Samar mit der Hauptstadt Catarman, Eastern Samar mit Borongan und die Provinz Samar mit Catbalogan. Das Gesetz von 1965 teilte die damalige Gesamtprovinz in drei Teile und legte diese Hauptstädte fest. Für den westlichen Teil verwendete es noch den Namen Western Samar. Die heutige Provinz Samar umfasst daher nur einen Teil der gleichnamigen Insel.

Auf Leyte liegen die Provinzen Leyte und Southern Leyte; deren Hauptstadt ist Maasin. Bilirans Hauptstadt heißt Naval. Tacloban ist das Regionalzentrum und wird als Hauptstadt der Provinz Leyte geführt. Als hoch urbanisierte Stadt besitzt es zugleich eine von der Provinz unabhängige Verwaltung. Auch Ormoc, an der Westseite Leytes, ist als Independent Component City administrativ eigenständig. Die übrigen Städte der Region sind Baybay, Borongan, Calbayog, Catbalogan und Maasin.

Quellen: PSA: Bevölkerung von Eastern Visayas, Volkszählung 2024 · Republic Act 4221: Teilung der Provinz Samar und Hauptstädte · Eastern Visayas: Provinzhauptstädte und Stadtstatus

Samars Wälder und die Wasserwege im Kalkstein

Im Inneren Samars liegen große zusammenhängende Tieflandwälder. Zum Samar Island Natural Park gehören sehr unterschiedliche Lebensräume: Mangroven und Strandwald ebenso wie immergrüner Tieflandwald, Wald auf Kalkstein und höher gelegene Bergwälder. In diesen Wäldern kommen unter anderem Philippinenadler vor.

An den Rändern der Kernzone prägen Karstformationen und unterirdische Wasserläufe die Landschaft. Zum Calbiga-Höhlensystem gehören deshalb auch die Wasserwege, die den Kalkstein durchziehen. Im Sohoton-Gebiet verbinden sich der Basey River, Höhlen, Felsüberhänge und eine natürliche Steinbrücke. Bei Borongan und Llorente stehen noch alte Regenwälder mit verschiedenen bedrohten Flügelfruchtgewächsen, den Dipterocarpaceen.

Die Wälder bilden Wassereinzugsgebiete für umliegende Gemeinden. Ihr Schutz betrifft damit auch die Wasserversorgung außerhalb des Parks. Die philippinische Einreichung für die UNESCO benennt zugleich Belastungen durch Holzeinschlag sowie den Druck, Straßen und touristische Infrastruktur auszubauen.

Seit Februar 2024 steht der Samar Island Natural Park auf der philippinischen UNESCO-Tentativliste. Das ist ein Vorschlag für eine mögliche spätere Aufnahme, noch keine Einschreibung als Welterbe.

Quellen: UNESCO: Samar Island Natural Park, Tentativliste seit 2024

Waray, Cebuano und das Tikog-Handwerk von Basey

Waray gehört zu den prägenden Sprachen der Region. Cebuano ist besonders in Ormoc, im westlichen Leyte und in Teilen des Südwestens verbreitet. Auf Biliran nennt die Provinzverwaltung Waray in den Leyte und Samar zugewandten Orten, Cebuano unter anderem in Naval und Almeria. Viele Bewohner verstehen beide Sprachen.

Auf Capul in Northern Samar sprechen die Abaknon Inabaknon. Diese Sprache gehört zur Sama-Sprachgruppe und unterscheidet sich von den benachbarten Visayas-Sprachen. Das Nationalmuseum beschreibt auch örtliches Wissen über Mondphasen und Meeresströmungen: Bei der Fangmethode Pagla'gulo lassen Fischer den Köder mit der Strömung ziehen und richten die Fangzeiten am Mondzyklus aus.

In Basey in der Provinz Samar wird Tikog-Gras zu Matten, Taschen und anderen Waren verarbeitet. Vor dem Flechten wird das Gras getrocknet, gefärbt, erneut getrocknet und flachgeklopft. Die Arbeit hängt deshalb stark davon ab, ob trockenes Material bereitliegt. Eine Weberin berichtete der Philippine Information Agency 2025 von bis zu drei Tagen für die traditionelle Sonnentrocknung, je nach Wetter.

Ein neuer Eco-Dryer verkürzte diesen Schritt laut dem Bericht auf weniger als einen Tag. Die Unterstützung erreichte mehr als 1.200 Mitglieder des Verbands BANIG. Dazu kamen Färbetechniken, Maschinen zum Glätten und Nähen sowie Hilfe beim Tikog-Anbau. Die verkauften Taschen, Geldbörsen und Wohnaccessoires tragen zum Familieneinkommen und zur Ausbildung der Kinder bei.

Quellen: NNC: Waray und Cebuano in Eastern Visayas · Provinz Biliran: örtliche Sprachverteilung · Nationalmuseum: Abaknon, Inabaknon und Fischereiwissen · PIA: Tikog-Verarbeitung und neue Trocknungstechnik in Basey

1521: Begegnungen auf Homonhon und Limasawa

Auf Homonhon im heutigen Eastern Samar landete Magellans Expedition am 17. März 1521. So datiert es der 2022 enthüllte historische Marker der National Historical Commission of the Philippines. Am folgenden Tag begegneten die Ankömmlinge Einheimischen und tauschten Geschenke aus. Die Mannschaft blieb zur Erholung auf der Insel und brach am 25. März wieder auf.

Am 28. März erreichte die Expedition Mazaua, das heutige Limasawa südlich von Leyte. Raha Colambu empfing sie; die Schiffe ankerten an der Westseite der Insel. Colambu und Enrique de Malacca, der Dolmetscher der Expedition, konnten sich auf Malaiisch verständigen.

Am 29. März schlossen Colambu und Magellan eine Blutsbrüderschaft. Für den 31. März dokumentiert der NHCP-Marker die Ostersonntagsmesse auf Limasawa. Die Expedition hörte außerdem vom regen Handel in Cebu und entschied, dorthin weiterzufahren. Am 4. April verließ sie Limasawa.

Quellen: NHCP: Homonhon, historischer Marker von 2022 · NHCP: Limasawa und die Expedition von 1521

Weites Panorama des Leyte Gulf von Guiuan aus gesehen
Blick von Guiuan über den Leyte Gulf, Aufnahme vom Juli 2019.
BildnachweisNairb.Idi9 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Balangiga: Angriff, Vergeltung und die Rückkehr der Glocken

Am 28. September 1901 griffen Filipinos in Balangiga die Kompanie C des 9. US-Infanterieregiments an. Der Ort liegt im Süden des heutigen Eastern Samar. Das Ereignis fiel in den Philippinisch-Amerikanischen Krieg, in dem philippinische Unabhängigkeitsbestrebungen auf die neue amerikanische Kolonialherrschaft trafen.

Auf den Angriff folgte eine amerikanische Vergeltungskampagne auf Samar. Der historische Marker beschreibt eine etwa sechs Monate dauernde Kampagne des Tötens und Niederbrennens. Die Erinnerung an Balangiga umfasst deshalb den Angriff auf die Garnison und die anschließende Gewalt gegen die Bevölkerung Samars.

US-Truppen nahmen drei Kirchenglocken als Kriegstrophäen mit. Zwei kamen nach Wyoming, eine blieb später auf einer US-Basis in Südkorea. Über mehr als ein Jahrhundert waren sie von ihrer Kirchengemeinde getrennt. Nach langjährigen Bemühungen um ihre Rückgabe trafen sie am 11. Dezember 2018 auf den Philippinen ein. Vier Tage später, am 15. Dezember, wurden sie der Kirche San Lorenzo de Martir in Balangiga übergeben.

Quellen: NHCP: Balangiga am 28. September 1901 und die Vergeltungskampagne · NHCP: Unabhängigkeit und Konflikt mit der amerikanischen Kolonialmacht · US-Außenministerium: Geschichte der drei Balangiga-Glocken · Philippinische Botschaft: Rückgabe der Glocken im Dezember 2018

Leyte 1944: Landung an der Küste, Seeschlachten ringsum

Am 20. Oktober 1944 landeten alliierte Truppen an der Ostküste Leytes. General Douglas MacArthur kehrte zusammen mit dem philippinischen Präsidenten Sergio Osmeña zurück. Der Erinnerungsort in Palo hält diese Landung fest, mit der die Rückeroberung der Philippinen von der japanischen Besatzungsmacht begann.

Die japanische Marine versuchte, die Landungsstreitkräfte anzugreifen und den alliierten Vormarsch zu stoppen. Daraus entstand vom 23. bis 26. Oktober die Seeschlacht von Leyte Gulf. Sie bestand aus mehreren räumlich getrennten Gefechten: in der Sibuyan Sea, in der Surigao-Straße, vor Samar und bei Cape Engaño im Norden Luzons. Der Name Leyte Gulf bezeichnet deshalb einen viel weiteren Operationsraum als die Bucht vor der Landungsküste.

Für Eastern Visayas waren insbesondere die Zugänge von Süden durch die Surigao-Straße und von Norden durch die San-Bernardino-Straße entscheidend. Am 25. Oktober kämpften amerikanische Geleitflugzeugträger und ihre Begleitschiffe vor Samar gegen eine deutlich stärkere japanische Flotte. Japan verlor im Verlauf der Gefechte einen erheblichen Teil seiner verbliebenen schweren Seestreitkräfte. Die Kämpfe auf Leyte dauerten nach der Seeschlacht weiter an.

Quellen: NHCP: Leyte Landing in Palo am 20. Oktober 1944 · Seeschlacht von Leyte Gulf: Gefechte und geografischer Zusammenhang

Landwirtschaft, Dienstleistungen und Strom aus Leyte

Reis, Kokosnüsse, Abaca, Mais, Zuckerrohr und Bananen gehören zu den landwirtschaftlichen Erzeugnissen der Region. Fischerei nutzt sowohl die Meeresgebiete als auch Binnengewässer. Zur Verarbeitung gehören unter anderem Reis- und Maismühlen, Zuckerproduktion und die Gewinnung von Kokosöl. Auf Biliran prägen Landwirtschaft, Fischerei und der Handel mit ihren Erzeugnissen viele Erwerbsmöglichkeiten; große Agrarindustrien fehlen dort nach dem Provinzprofil.

Gemessen an der gesamten Wirtschaftsleistung haben Dienstleistungen und Industrie inzwischen das größere Gewicht. Nach den PSA-Zahlen für 2024 entfielen rund 48 Prozent auf Dienstleistungen, 40 Prozent auf Industrie und 12 Prozent auf Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei. Die regionale Wirtschaft wuchs in diesem Jahr real um 6,2 Prozent. Besonders kräftig legten Unternehmensdienstleistungen, Gesundheits- und Sozialleistungen sowie Beherbergung und Gastronomie zu.

Auf Leyte wird außerdem Erdwärme zur Stromproduktion genutzt. Das Energieministerium führte zum 31. Januar 2024 Tongonan I bei Ormoc und Kananga mit 123 Megawatt installierter Leistung sowie das Tongonan Production Field mit 610,18 Megawatt. Beide Einträge waren als kommerziell betrieben verzeichnet.

In derselben Liste stand das Biliran-Projekt dagegen in der Entwicklungsphase, das Southern-Leyte-Projekt noch in der Vorentwicklungsphase; beide hatten null Megawatt installierte Leistung.

Quellen: NNC: Landwirtschaft und verarbeitende Wirtschaft · Provinz Biliran: Landwirtschaft, Fischerei und Betriebe · PSA: Regional Accounts, Wirtschaftsleistung 2024 · DOE: Geothermieprojekte und Betriebsstand zum 31. Januar 2024

Boote am Ufer der Carigara Bay auf Leyte
Carigara Bay auf Leyte, mit Blick zum Samar-Meer.
BildnachweisDZ3160 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. WebP; verkleinert, unbeschnitten.

Der Pazifik prägt auch Wetter und Siedlungen

Die östlichen Küsten sind häufig Stürmen aus dem Pazifik ausgesetzt. Hohe Niederschläge und das Fehlen einer ausgeprägten Trockenzeit prägen große Teile der Region. Auf Samar und im östlichen Leyte fällt besonders von November bis Januar viel Regen; im westlichen Leyte ist er gleichmäßiger über das Jahr verteilt.

Yolanda, international Haiyan genannt, verwüstete 2013 weite Teile Leytes und Samars. In Tacloban gehörte die Sturmflut zu den entscheidenden Ursachen der Zerstörung. Straßen waren unpassierbar, und unterbrochene Kommunikationsverbindungen erschwerten zunächst die Feststellung der Schäden.

Bei einer Sturmflut drücken starke Winde das Meer über niedrig gelegene Küstenflächen; auch der niedrige Luftdruck trägt zum erhöhten Wasserstand bei. Trifft die Flut mit Hochwasser der Gezeiten zusammen, kann sie weiter ins Land reichen. Darüber laufen die vom Sturm erzeugten Wellen.

PAGASA berücksichtigt bei der Gefährdung einer Küstengemeinde die Stärke des Wirbelsturms, die erwartete Fluthöhe und die niedrige Lage der Siedlung. Für die Bewohner gehören deshalb erhöhte Evakuierungsorte und die Wege dorthin zur örtlichen Katastrophenvorsorge.

Quellen: Eastern Visayas: räumliche Unterschiede der Niederschläge · NASA: Yolandas Sturmflut und zerstörte Verbindungen, Bericht von 2013 · PAGASA: Entstehung von Sturmfluten und örtliche Vorsorge

Basisdaten

Inselgruppe
Visayas
Unterseiten
6 Subregionen/Provinzen
Seitentyp
Administrative Region
Offizieller Name
Eastern Visayas
Hauptort / Zentrum
Tacloban
Einwohner
4.625.929 (2024)
Fläche
23.251 km2
Dichte
199 Einw./km2
ISO-Code
PH-08
Koordinaten
11.240, 125.050

Subregionen und Provinzen

Quellen und Lizenzhinweise

Die Texte dieser Seite sind eigenständig formuliert. Wikipedia und Wikidata dienen hier als Daten- und Kontrollquellen; Wikipedia-Fließtext wurde nicht kopiert.

Datenabgleich: 2026-07-14

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