Wirtschaft: Palawan

Abgeordneter Jose Alvarez warnt vor drohender Rezession in Palawan

Eine mögliche Rezession im Jahr 2027 könnte Palawan hart treffen, warnt der Abgeordnete des zweiten Distrikts von Palawan, Jose Alvarez. Die Provinz werde die Auswirkungen eines wirtschaftlichen Abschwungs deutlich zu spüren bekommen, erklärte Alvarez in einer Pressekonferenz am Dienstag, den 27. Oktober.

NAIA Ninoy Aquino International Airport gebäude
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Die massiven Preissteigerungen bei Treibstoffen sind laut Alvarez der wesentliche Grund für diese negative Prognose. Der Preis für Flugkraftstoff hat sich bereits verdreifacht, während die Kosten für Diesel um das Doppelte gestiegen sind. Als Folge dieser Entwicklung hat Alvarez sogar die Nutzung seines Privatjets eingestellt und nutzt stattdessen kommerzielle Flüge von Manila nach Palawan.

Die hohen Energiekosten haben bereits Auswirkungen auf die Tourismusbranche der Provinz. Die Situation in El Nido ist besorgniserregend, viele Menschen verschieben ihre Reisen nach Palawan aufgrund der hohen Kosten. Hohe Flugpreise erschweren die Anreise, was durch die Verlegung einiger Flüge vom Ninoy Aquino International Airport in Manila zum Clark International Airport in Pampanga verstärkt wurde. Ein weiterer Indikator für die wirtschaftliche Schwäche ist der Rückgang der Flugverbindungen nach Puerto Princesa, wo zu Alvarez' Zeit als Gouverneur noch etwa 30 bis 32 Flüge täglich landeten, es aber aktuell nur noch sieben oder acht sind.

Alvarez sieht diese Entwicklung auch in der weltweiten wirtschaftlichen Lage begründet. Um die Provinz langfristig auf die kommenden 25 Jahre vorzubereiten, setzt sich Alvarez für eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien ein, was er im Zusammenhang mit dem Antrag der Palawan Electric Cooperative (PALECO) auf eine neue Konzession voranbrachte.