Philippinen suchen Investoren für 98 Gigawatt erneuerbare Energien
EditDie Philippinen planen, nahezu 98 GW ungenutzter erneuerbarer Energien zu erschließen. Ziel ist es, die heimische Stromversorgung zu stärken und die Abhängigkeit von schwankenden globalen Brennstoffmärkten zu verringern. Um internationale Investoren zu gewinnen, setzt die Regierung auf klarere Regulierungen und beschleunigte Genehmigungsverfahren.
Energieministerin Sharon S. Garin erläuterte dies auf dem 10. Singapore-IEA Forum am Dienstag. Das Potenzial der Inselnation umfasst laut Garin etwa 25 GW Wasserkraft, zusätzliche 2 GW Geothermie sowie 71,3 GW Offshore-Windenergie. Die Nutzung dieser Ressourcen soll helfen, den steigenden Strombedarf zu decken und die langfristige Energiesicherheit zu gewährleisten.
Erneuerbare Energien machen bereits mehr als ein Viertel der philippinischen Stromerzeugung aus, was im Jahr 2025 etwa 32 Terawattstunden entsprach. Die Regierung verfolgt das Ziel, den Anteil bis 2030 auf 35 Prozent und bis 2040 auf 50 Prozent zu steigern. Unterstützt werden soll dieser Ausbau durch Investitionen in Wasserkraft, Geothermie, Offshore-Wind, Solarenergie und Energiespeichersysteme.
Da die Entwicklung von Kraftwerken, Übertragungsleitungen und Seekabeln Milliarden von Dollar kostet und viele Jahre in Anspruch nimmt, betonte Garin die Notwendigkeit politischer Stabilität. Investoren bräuchten Kontinuität, transparente Regeln und glaubwürdige Zeitpläne. Zur Verbesserung der Prozesse nutzt das Energieministerium das System 'Energy Virtual One-Stop Shop' (EVOSS), um Genehmigungsverfahren zu straffen und Entwicklern mehr Planungssicherheit zu geben.






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