Gesellschaft: Landesweit

NCDA warnt vor Ausbeutung von Menschen mit Behinderungen durch Content Creator

Der Nationale Rat für Angelegenheiten von Menschen mit Behinderungen (NCDA) hat seine Besorgnis über digitale Inhalte geäußert, die Menschen mit Behinderungen ausnutzen. Hintergrund ist die Kritik an Videos der Online-Persönlichkeit Setzu, in denen Boss Atan zu sehen ist. Atan leidet am Crouzon-Syndrom, einer seltenen genetischen Erkrankung, bei der bestimmte Schädelknochen vorzeitig verwachsen. Die Inhalte sollen laut NCDA körperliche Schädigungen, öffentliche Lächerlichkeit und herabwürdigende Darstellungen enthalten.

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Symbolbild: Envato

Das NCDA betonte, dass die Darstellung von schädlichen oder gewalttätigen Szenarien besonders problematisch sei. Solche Inhalte würden kein sportliches Verhalten fördern, sondern eine schädliche Botschaft an junge Zuschauer senden. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Sportarten wie Basketball eigentlich als Inspirationsquelle für die philippinische Jugend dienen sollten.

Die Behörde erinnerte sowohl Content Creator als auch die Öffentlichkeit daran, dass die Ausbeutung von Menschen mit Behinderungen zu Unterhaltungs-, Prank- oder Profitzwecken sowie deren öffentliche Verunglimpfung gegen das Gesetz verstoßen. Konkret handelt es sich dabei um den Republic Act 9442, die sogenannte Magna Carta for Disabled Persons. Menschen mit Behinderungen hätten ein Recht auf Respekt, Schutz und Gleichbehandlung statt auf Online-Mobbing oder gefährliche Streiche im Namen der Unterhaltung.