Bildungsminister Angara fordert besseren Schutz für Kinder in sozialen Medien
EditIn den sozialen Medien müssen Kinder besser geschützt werden, fordert der philippinische Bildungsminister Sonny Angara. Bei einem Forum zur Sicherheit von Jugendlichen in Makati City betonte er, dass der Schutz von Schülern vor Cybermobbing, Online-Ausbeutung und schädlichen Inhalten eine sektorübergreifende Zusammenarbeit erfordere. Die Verantwortung dürfe nicht allein den jungen Internetnutzern aufgebürdet werden.
Da digitale Plattformen für das Lernen und die moderne Kommunikation unverzichtbar seien, reiche ein bloßes Nutzungsverbot nicht aus, so Angara. Er verwies dabei auf die hohe Relevanz des Themas: In den Philippinen gibt es schätzungsweise 95,8 Millionen Nutzer sozialer Medien. Angara sprach sich gegen pauschale Verbote sozialer Medien aus.
Gio Tingson, Leiter der Abteilung für öffentliche Angelegenheiten bei Meta Philippinen, räumte ein, dass Minderjährige die Altersbeschränkungen umgehen können, indem sie bei der Registrierung falsche Geburtsdaten angeben. Meta setze jedoch Technologien zur Altersprüfung ein, die Kontenaktivitäten, soziale Kontakte und die Art der Inhalte analysieren, um minderjährige Nutzer zu identifizieren. Zudem nutze die Plattform sogenannte „Teen Accounts“, die für Nutzer unter 16 Jahren automatisch strengere Privatsphäre-Einstellungen vorsehen und Anpassungen der Kontoeinstellungen durch die Eltern erfordern.
Um die Risiken zu minimieren, DepEd das „Kaagapay Parent Engagement Program“ ins Leben gerufen. Dieses soll Familien dabei unterstützen, Warnsignale für Online-Gefahren zu erkennen. Zudem wurde Medienkompetenz in den überarbeiteten Lehrplan der Senior High School integriert.





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