Gesellschaft: Benguet

Baguio City verstärkt Durchsetzung der Reissatz-Verordnung

In Baguio City soll künftig weniger Reis verschwendet werden, indem Verbraucher dazu ermutigt werden, Reisportionen entsprechend ihrem tatsächlichen Bedarf zu bestellen. Dies soll Lebensmittelverschwendung reduzieren und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Nahrungsmitteln fördern.

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Quelle: PIA

Die Stadtverwaltung hat die Umsetzung der bereits 2017 durch die Verordnung Nr. 16 eingeführten „Half Cup Rice“-Regelung intensiviert. Mit der Unterzeichnung der Exekutivverordnung Nr. 165 durch Bürgermeister Benjamin B. Magalong im Jahr 2026 wurde eine technische Arbeitsgruppe (Technical Working Group, TWG) ins Leben gerufen, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen. Unter der Leitung des städtischen Tierarztes setzt sich die TWG aus Vertretern des Gesundheitsamtes, des Informationsbüros sowie der Tourismusbehörde zusammen.

Betroffene Gastronomiebetriebe sind verpflichtet, eine Portion gekochten Reis in der Größe einer halben Tasse zum halben Preis einer vollen Tasse als reguläre Menüoption anzubieten. Diese Option muss deutlich auf Speisekarten, digitalen Bestellplattformen und Werbematerialien ausgewiesen werden. Zudem müssen Kunden vor oder während des Bestellvorgangs über diese Möglichkeit informiert werden. Offizielle Hinweisschilder oder Aufkleber der Stadtverwaltung müssen an gut sichtbaren Stellen aushängen.

Die Umsetzung erfolgt durch einen stadtweiten Ansatz, der verschiedene Ämter und Gastronomiebetriebe einbezieht. Das städtische Veterinär- und Landwirtschaftsamt dient dabei als offizieller Ansprechpartner für die Koordination und Partnerschaft mit dem Philippine Rice Research Institute (PhilRice) des Landwirtschaftsministeriums. Während das Gesundheitsamt technische Beratung zu Gesundheits- und Ernährungsaspekten leistet, entwickelt das Informationsbüro Materialien zur Aufklärung. Die Tourismus-, Kultur- und Kunstbehörde ist zudem dafür zuständig, die Verordnung gezielt in tourismusrelevanten Betrieben zu bewerben.

Die Stadtverwaltung plant zudem Informationskampagnen zur Förderung eines verantwortungsvollen Konsums und zur Reduzierung von Abfällen. Die Kosten für die Umsetzung der Maßnahmen werden aus den verfügbaren Mitteln der beteiligten Ämter unter Einhaltung der geltenden Haushalts- und Prüfregeln finanziert. Bürgermeister Magalong betonte, dass eine erneute Belebung und Stärkung der Verordnung durch einen synchronisierten, stadtweiten Ansatz notwendig sei, um alle Akteure und Gastronomiebetriebe einzubinden.