Boxer Charly Suarez hofft auf Titelkampf trotz Unsicherheit
EditDer philippinische Boxer Charly Suarez steht vor einer entscheidenden Phase in seiner Karriere. Obwohl er laut den offiziellen Vorgaben der WBO im Superfedergewicht ein obligatorischer Herausforderer ist, bleibt unklar, ob er tatsächlich seinen Anspruch auf den Weltmeistertitel geltend machen kann.
Die Situation hat sich nach dem jüngsten Kampf in San Antonio, Texas, verschärft. Dort besiegte O’Shaquie Foster, der bereits Titel des World Boxing Council (WBC) und der IBF hält, den bisherigen Champion Emanuel Navarrete. Durch diesen Sieg ist Foster nun ein Titelträger in drei Verbänden. Nach dem Kampf äußerte Foster zwar die Bereitschaft, gegen Suarez anzutreten, deutete jedoch auch an, dass er den Titel der WBA anstrebt, um in der 130-Pfund-Gewichtsklasse unangefochtene Champion zu werden. Ein solcher Weg würde Suarez umgehen und die Vereinigung der Titel beschleunigen.
Suarez, der im nächsten Jahr 39 Jahre alt wird, hofft nun darauf, dass Foster sein Wort hält und die WBO seinen Status als Pflichtherausforderer respektiert. Es gibt zudem Spekulationen über mögliche alternative Kampfpaarungen. So wird diskutiert, ob Foster gegen Vasyl Lomachenko antreten könnte oder ob ein Kampf zwischen Lomachenko und Suarez stattfinden soll, wobei der Sieger dann die Chance auf einen Titelkampf gegen Foster erhielte. Für Suarez, der bereits den Status eines Pflichtherausforderers besitzt, wäre dies ein Nachteil gegenüber einer direkten Titelverteidigung.






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