Gesellschaft: Landesweit

Vier Tonnen schwerer Walhai in Bacolod City gestrandet

An der Küste von Barangay Singcang-Airport in Bacolod City ist ein Walhai gestrandet und verstorben. Das Tier, das lokal als Butanding bekannt ist, hatte eine Länge von etwa sieben Metern und ein Gewicht von fast vier Tonnen.

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Symbolbild: Envato

Anwohner hatten das Tier zunächst in einem geschwächten Zustand am Ufer entdeckt, bevor es schließlich verstarb. Die Behörden standen aufgrund der enormen Größe des Tieres vor logistischen Herausforderungen und hatten zunächst Schwierigkeiten bei der Entscheidung, wie mit dem Meeresbewohner umzugehen sei. Letztlich wurde ein Kranwagen eingesetzt, um die Überreste des Walhais anzuheben und zu transportieren, während ein Bagger die Grabstätte vorbereitete. Der Walhai wurde anschließend auf einem Müllplatz in Bacolod City beigesetzt.

Die genaue Todesursache des Walhais ist derzeit noch ungeklärt, wie Cristian S. Cario, der diensthabende Leiter der Abteilung für Fischereiressourcen-Management (Fisheries Resource Management Section) beim Bureau of Fisheries and Aquatic Resources (BFAR) in Bacolod, erklärte. Er betonte, dass aktuell nicht genügend Informationen vorlägen, um die tatsächliche Ursache des Todes zu bestimmen. Die Überreste stellten zudem ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung dar, weshalb Cario dazu riet, das Tier umgehend und an einem Ort zu bestatten, der relativ weit von bewohnten Gebieten entfernt liegt.

Cario zeigte sich zudem traurig über den Vorfall und appellierte an die lokalen Fischer, die Meere zu schützen. Er rief dazu auf, keine illegalen Fischereiaktivitäten zu betreiben, da diese direkte Auswirkungen auf die Meeresbewohner hätten.

Walhaie (Rhincodon typus) gelten als die größten Fische der Welt. Sie erreichen typischerweise eine Länge zwischen 5,5 und 10 Metern und können ein Gewicht von über 20 Tonnen aufweisen, womit sie schwerer als einige Elefantenarten sind. Trotz ihrer Größe ernähren sie sich primär von Plankton, kleinen Fischen und anderen winzigen Organismen. Zur Sauerstoffaufnahme nutzen sie fünf Paare von Kiemenspalten.