Verdacht auf Kindesmissbrauch: FBI nach Fund von Videobändern bei Thomas Markle Sr. informiert
EditIn einem stillgelegten Lagerraum in Rosarito, Mexiko, der Thomas Markle Sr., dem entfremdeten Vater von Meghan, der Herzogin von Sussex, gehörte, haben Journalisten der britischen Boulevardzeitung Daily Mail mutmaßliches Material zum sexuellen Missbrauch von Kindern entdeckt. Unter den sichergestellten Gegenständen befanden sich Videobänder mit der Aufschrift „Manila Nites“, PNP gegen den 82-Jährigen weiter belastet.
Die Funde umfassen neben den Videobändern auch Zeitschriften mit Darstellungen von Kindesmissbrauch, Bücher über Pädophilie, mehrere Festplatten sowie explizite Fotografien. Die Daily Mail gab an, das FBI über die Entdeckungen informiert zu haben. Der Lagerraum, für den zwei Jahre lang keine Miete gezahlt worden war, barg somit ein umfangreiches Spektrum an Material, das nun Gegenstand der Ermittlungen ist.
Die Entdeckungen in Mexiko decken sich mit einer aktiven polizeilichen Untersuchung auf den Philippinen, die nach der Übergabe von Beweismaterial durch Thomas Markle Jr., den Sohn von Thomas Markle Sr., eingeleitet wurde. Thomas Markle Jr. hatte beim Aufräumen des ehemaligen Wohnhauses seines Vaters in Cebu City vier Boxen mit Beweismitteln, darunter Mobiltelefone und zerlegte Festplatten, gefunden. Die PNP hat einen Durchsuchungsbeschluss erhalten, um eine intensive forensische Untersuchung der digitalen Geräte durchzuführen.
Der philippinische Innenminister Jonvic Remulla äußerte sich zu den bisherigen Erkenntnissen und bezeichnete die Funde als Hinweis auf einen potenziellen Sexualstraftäter der „schlimmsten Art“. Thomas Markle Sr. selbst, der sich derzeit in einem Rehabilitationszentrum in Florida von einer Beinamputation erholt, bestreitet die Vorwürfe vehement. Er gab zwar zu, während seines Aufenthalts auf den Philippinen Sex mit Prostituierten bezahlt zu haben, betonte jedoch, niemals mit Personen unter 18 Jahren Sex gehabt zu haben.
Seine Tochter Meghan, die seit 2018 keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater pflegt, erklärte kürzlich, dass die dauerhafte Distanzierung von ihm und der Schutz ihrer Kinder eine Reaktion auf langjährige Verdachtsmomente sei. Diese jüngsten Entwicklungen werfen ein weiteres dunkles Licht auf die bereits belasteten Beziehungen innerhalb der Familie und unterstreichen die Komplexität der Situation.





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