Senatorin Legarda fordert besseren Zugang zu Museen und Stärkung der Kultur außerhalb der Großstädte
EditIm Oktober findet der Monat der Museen und Galerien statt. Anlässlich dieses Events hat Senatorin Loren Legarda dazu aufgerufen, den öffentlichen Zugang zu kulturellen Einrichtungen zu erweitern. Ziel sei es, kulturelle Räume näher an die Bevölkerung zu bringen und sicherzustellen, dass die Bewahrung des Erbes eng mit den Gemeinschaften verknüpft bleibt, die diese Traditionen leben.
Das Thema des Museumsmonats 2026 lautet „Bridging Divides, Preserving the Present for Tomorrow“ (Brücken schlagen, die Gegenwart für morgen bewahren). Laut Legarda gewinnen Museen dann an Bedeutung, wenn Menschen ihre eigene Geschichte und Kultur in ihnen wiederfinden können, ohne weite Reisen unternehmen zu müssen. Sie müssten die Verbindung zu den Schöpfern der Exponate herstellen und sicherstellen, dass kulturelle Traditionen an kommende Generationen weitergegeben werden. Museen sollten daher über die reine Sammlung und Konservierung von Objekten hinausgehen.
Die Senatorin hat sich bereits durch verschiedene Initiativen für den Erhalt lebendiger Traditionen eingesetzt, darunter die Unterstützung von „Schools of Living Traditions“, die Dokumentation indigenen Wissens sowie kulturelle Kartierungen. In Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum förderte sie Projekte wie die Baybayin Gallery, die Manlilikha ng Bayan Gallery und „Hibla ng Lahing Filipino“, die erste permanente Textilgalerie des Landes. Sie betonte, dass Museen nicht nur den Blick in die Vergangenheit ermöglichen, sondern auch dabei helfen sollten, die Kultur in die Zukunft zu führen.
Auf gesetzlicher Ebene stützt sich dieser Ansatz auf den National Cultural Heritage Act von 2009 (RA 10066) sowie das Gesetz zur kulturellen Kartierung (RA 11961), die beide von Legarda mitgestaltet wurden. Letzteres verpflichtet lokale Regierungen dazu, ihr materielles, immaterielles, natürliches und gebautes Erbe zu dokumentieren. Im aktuellen 20. Kongress verfolgt die Senatorin weitere Maßnahmen, wie den Gesetzentwurf SB 510 zur Stärkung der Volkskunst, SB 1852 für Anreize zur Denkmalpflege sowie SB 1507 zur Institutionalisierung der „Schools of Living Traditions“. Zudem sieht SB 1425 die Einrichtung eines Zentrums zur Erhaltung der Piña-Webtradition in Aklan vor. Legarda unterstrich abschließend, dass der Erhalt des Erbes und die Förderung zeitgenössischer Kreativität, wie sie auch im Philippine Creative Industries Development Act (RA 11904) verankert ist, einander ergänzen sollten.






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