San Miguel Food and Beverage verzeichnet Gewinnrückgang durch steigende Kosten
EditDer Gewinn des philippinischen Lebensmittel- und Getränkekonzerns San Miguel Food and Beverage, Inc. (SMFB) ist im ersten Neunmonatszeitraum des Jahres 2026 um 9 Prozent auf 30,6 Milliarden Pesos gesunken. Trotz eines leichten Umsatzanstiegs von 2 Prozent auf insgesamt 309,6 Milliarden Pesos belasteten höhere Betriebskosten und eine schwächere Konsumnachfrage die Rentabilität des Unternehmens.
Das operative Ergebnis sank um 9 Prozent auf 40,6 Milliarden Pesos. Laut Unternehmensangaben vom Mittwoch resultierte dies aus gestiegenen Ausgaben für Markenwerbung sowie einem vorsichtigeren Konsumverhalten der Bevölkerung. Auch der Bruttogewinn ging auf 85,7 Milliarden Pesos zurück, während das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte) um 5 Prozent auf 55,5 Milliarden Pesos fiel, was einer EBITDA-Marge von 18 Prozent entspricht.
Innerhalb des Konzerns zeigte sich ein unterschiedliches Bild der Geschäftsbereiche. Das Lebensmittelgeschäft San Miguel Foods steigerte seinen Umsatz um 6 Prozent auf 151,4 Milliarden Pesos, wobei insbesondere der Bereich Tierernährung und Gesundheit mit einem Plus von 27 Prozent zum Wachstum beitrug. Dennoch sank das operative Ergebnis in diesem Segment um 9 Prozent auf 11,7 Milliarden Pesos, bedingt durch niedrigere Geflügelpreise sowie höhere Kosten für Kraftstoffe, Rohstoffe und Devisen.
Der Bereich San Miguel Brewery verzeichnete einen leichten Umsatzrückgang von 1 Prozent auf 109,2 Milliarden Pesos. Während die inländischen Bierverkäufe 96,7 Milliarden Pesos erreichten, sanken die internationalen Erlöse um 5 Prozent auf 206,9 Millionen US-Dollar, was teilweise auf den Konflikt im Nahen Osten zurückgeführt wurde. Im Gegensatz dazu konnte Ginebra San Miguel seine Umsätze trotz geringerer Absatzmengen um 1 Prozent auf 48,9 Milliarden Pesos steigern, unterstützt durch Effizienzsteigerungen und Kostenmanagement.
Ramon S. Ang, der Vorsitzende von SMFB, erklärte, dass die Marken des Unternehmens weiterhin stark seien und sich die Bilanz weiter gefestigt habe. Das Unternehmen plane weiterhin Investitionen in Kapazitäten und Marken, um für eine mögliche Erholung der Nachfrage, insbesondere während der traditionell starken Weihnachtszeit, gerüstet zu sein. Das Eigenkapital des Konzerns belief sich Ende September auf 203,9 Milliarden Pesos, ein Anstieg von 4 Prozent gegenüber dem Ende des Jahres 2025. Zudem gab Ginebra San Miguel bekannt, dass der Vorstand die Ernennung von Jacob Paolo L. Ang zum Direktor mit Wirkung zum 4. November genehmigt hat.






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