Sicherheit: Misamis Oriental

Präsident Marcos fordert verstärkte Sicherheit an Schulen und Früherkennung von Gewaltrisiken

Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. hat die zuständigen Regierungsbehörden angewiesen, die Sicherheit an Schulen landesweit zu erhöhen. Ziel der Anordnung ist es, Gewalt zu verhindern und die Sicherheit von Schülern durch eine bessere Früherkennung von Verhaltensauffälligkeiten zu gewährleisten.

Police, hand and gun with a law enforcement officer standing outdoor in the city while on patrol clYuriArcursPeopleimages
Symbolbild: Envato

Wie Claire Castro, PCO und Palast-Pressesprecherin, während eines Pressebriefings in Cagayan de Oro City mitteilte, sollen Psychologen oder Psychiater Lehrkräfte darin schulen, Warnsignale für Verhaltensprobleme bei Schülern rechtzeitig zu erkennen. Zudem forderte der Präsident eine engere Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Eltern, Beamten der Barangays und Sozialarbeitern, um Gewalt an Schulen entgegenzuwirken. Auch die Beamten der Barangay-Wacht (Barangay Tanods) sollen durch eine erhöhte Präsenz und Überwachung in der Umgebung von Schulen zur Sicherheit beitragen.

Hintergrund der Anweisung sind jüngste Vorfälle mit Minderjährigen. Am 22. Oktober wurde in Misamis Oriental ein 12-jähriger Schüler mutmaßlich mit einer Schusswaffe in der Nähe einer Grundschule entdeckt. Am 24. Oktober kam es in Davao City zu einem Vorfall, bei dem ein 13-jähriger Schüler einen 11-jährigen Mitschüler angeblich erstochen hat.

Um die Sicherheitsmaßnahmen, Einrichtungen und Programme zum Schutz der Lernenden zu stärken, DepEd eine Bereitstellung von 500 Millionen Pesos im nationalen Haushalt für das Jahr 2027 vorgeschlagen. Aktuell sind landesweit 45.994 Beauftragte für die Entwicklung von Lernenden im Einsatz, wobei 36.713 Schulen über Personal verfügen, das für Wertevermittlung, Disziplinmanagement und die Frühintervention bei sozialen oder emotionalen Schwierigkeiten zuständig ist.

DSWD durch seine Sozialarbeiter die Aufklärung von Eltern und Lehrkräften. Der Fokus liegt dabei auf der Identifizierung von Verhaltensänderungen und Anzeichen emotionaler Not, insbesondere bei Kindern, die viel Zeit allein verbringen oder riskante Online-Aktivitäten ausüben.