Wetter: Negros Occidental

Dürregefahr in der Negros Island Region nimmt zu

In den kommenden Monaten wird die Negros Island Region voraussichtlich mit einer Verschärfung der Dürrebedingungen konfrontiert. Die derzeitige Trockenperiode in Negros Occidental dürfte im November in eine ausgeprägte Dürre übergehen, die bis März 2027 anhalten könnte.

Mayon volcano erupts at Philippines countryside aerial. Tropic green forest plants and grasses
Symbolbild: Envato

Auch in Negros Oriental und auf der Insel Siquijor wird mit Dürrebedingungen gerechnet, die bereits im November beginnen und bis März des nächsten Jahres andauern sollen. Trotz zeitweiser Regenfälle in Teilen von Negros Occidental rief Marion Joseph Tagle, Leiter des Katastrophenschutzmanagements beim DA-NIR, Landwirte und andere Beteiligte dazu auf, sich auf mögliche Wasserknappheit und weitere Ernteausfälle vorzubereiten.

Die anhaltende Trockenheit hat in der Region bereits Schäden in Höhe von schätzungsweise 40,9 Millionen Pesos bei der Reis- und Maisproduktion verursacht. Davon betroffen sind 2.353 Landwirte auf einer Fläche von 1.483 Hektar. Bis zum 5. November beliefen sich die Produktionsverluste laut DA-NIR auf insgesamt 1.593 Tonnen, darunter 1.366 Tonnen Reis und 195,35 Tonnen Mais.

Die Wetterbehörde PAGASA warnt zudem vor einem starken El Niño-Phänomen im tropischen Pazifik, das bis zur ersten Hälfte des Jahres 2027 andauern könnte. Es besteht die Möglichkeit, dass sich die Lage bis zum Jahresende zu einem sehr starken oder gar einem Super El Niño intensiviert.