Sicherheit: Landesweit

Philippinische Polizei meldet Verurteilungen und neue Cybercrime-Fälle

Im Oktober 2026 wurden acht Verurteilungen in Fällen von Cyberkriminalität sowie 144 zur weiteren Bearbeitung weitergeleitete Fälle verzeichnet. Diese Ergebnisse sind das Resultat anhaltender Bemühungen der Behörden zur Bekämpfung von Online-Straftaten.

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Symbolbild: Envato

Die acht rechtskräftigen Verurteilungen umfassen verschiedene Delikte, darunter Verstöße gegen berufliche Regulierungen, betrügerische Online-Finanztransaktionen sowie Verstöße gegen die Regulierung bestimmter Produkte. Die ACG der PNP meldete im selben Zeitraum 144 Fälle, die verschiedene Online-Delikte betreffen. Davon entfielen 34 auf Online-Verleumdung und 25 auf Betrug (Estafa). Zudem wurden 14 Fälle registriert, die sowohl Online-Verleumdung als auch ungerechtfertigte Belästigung (Unjust Vexation) zum Gegenstand hatten.

Polizeichef Jose Melencio Nartatez Jr. betonte, dass diese Zahlen die Vielfalt der Beschwerden widerspiegeln, die insbesondere Online-Streitigkeiten, betrügerische Transaktionen und den Missbrauch digitaler Plattformen betreffen. Er rief die Bevölkerung zur Wachsamkeit im Internet auf und empfahl, Informationen vor dem Teilen zu prüfen sowie verdächtige Nachrichten und Angebote kritisch zu hinterfragen.

Die Maßnahmen der PNP sind Teil der sogenannten Focused Agenda, speziell der Strategie Enhanced Managing Police Operations (EMPO), die auf eine reaktionsschnelle und nachrichtendienstgestützte Polizeiarbeit setzt. Damit unterstützt die Polizei auch das Ziel von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., ein sichereres digitales Umfeld für die Bevölkerung zu schaffen. Angesichts der sich ständig weiterentwickelnden Cyber-Delikte plant die PNP, ihre Ermittlungskapazitäten sowie die Zusammenarbeit und die öffentliche Aufklärung weiter zu stärken.