Philippinen und Vietnam starten gemeinsame Initiative gegen Taifun-Folgen
EditDie Philippinen und Vietnam verstärken ihre Zusammenarbeit beim Katastrophenschutz. Im Rahmen der Initiative „Project Typhoon Mitigation“ wollen beide Länder die Vorbereitung auf Naturkatastrophen, die Notfallreaktion sowie die Maßnahmen zur Wiederherstellung nach Katastrophen verbessern.
Die Vereinbarung wurde am Rande des Treffens der ASEAN-Verteidigungsminister (ADMM) und des ADMM-Plus getroffen. Dabei einigten sich der philippinische Verteidigungsminister Gilberto Teodoro Jr. und der vietnamesische stellvertretende Premierminister sowie Verteidigungsminister General Phan Van Giang auf das gemeinsame Projekt. Beide Nationen betonten ihre gemeinsame Verwundbarkeit durch Naturereignisse, insbesondere durch Taifune, die häufig die Philippinen passieren, bevor sie Vietnam erreichen.
Das Vorhaben sieht eine engere Abstimmung zwischen den Verteidigungsbehörden, Militärinstitutionen und Zivilschutzorganisationen beider Länder vor. Geplant ist die Entwicklung eines gemeinsamen Protokolls, das Frühwarnmechanismen, die Bereitstellung kritischer Ressourcen sowie humanitäre Hilfe und Katastrophenhilfe regelt. Verteidigungsminister Teodoro hob dabei die Notwendigkeit eines wissenschaftsbasierten und proaktiven Managements hervor. Dies solle durch den rechtzeitigen Austausch von Informationen und die Vorhaltung lebensnotwendiger Güter vor dem Eintreten von Unwettern sichergestellt werden.
Die Umsetzung der Maßnahmen soll durch den achten strategischen Dialog der stellvertretenden Verteidigungsminister sowie die neunte Sitzung der Arbeitsgruppe für Verteidigungskooperation im ersten Quartal 2027 vorangetrieben werden. Die Initiative baut auf der im Jahr 2026 vereinbarten erweiterten strategischen Partnerschaft zwischen Manila und Hanoi auf.






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