Wirtschaft: Landesweit

PEZA plant landesweite Ausweitung der Wirtschaftszonen nach Investitionsrekord

Die PEZA plant nach dem Erreichen ihrer Investitionsziele für das Jahr 2026 eine landesweite Expansion ihrer Wirtschaftszonen. Bis Oktober wurden bereits genehmigte Projekte im Wert von über 309 Milliarden Pesos verzeichnet.

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Symbolbild: Envato

Wie Generaldirektor Tereso Panga am Mittwoch während der 40. Konferenz der Confederation of Asia-Pacific Chambers of Commerce and Industry erklärte, liege der Fokus nicht allein auf der Menge der Investitionen. Ziel sei es, durch gesteigerte Produktion, mehr Exporte, Technologietransfer und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze einen dauerhaften wirtschaftlichen Wert zu schaffen. Die Behörde strebt damit an, das Land als führenden Akteur in regionalen Lieferketten zu positionieren.

Aktuell verwaltet die PEZA 441 aktive Wirtschaftszonen mit mehr als 4.400 registrierten Unternehmen, die etwa 13 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der Philippinen beitragen. Der Fertigungssektor macht dabei 32 Prozent der Investitionen aus, wobei Schwerpunkte auf der Elektronik-, Halbleiter- und fortschrittlichen Fertigungsindustrie liegen.

Zur Förderung des Wachstums in ländlichen Regionen setzt die PEZA auf die Entwicklung von Gebieten außerhalb der etablierten Industriezentren. Als zentrales Investitionsgebiet wurde der Luzon-Wirtschaftskorridor identifiziert, der Subic, Clark, Manila und Batangas verbindet. In diesem Bereich stehen 200 Zonen für Investoren in den Bereichen Fertigung, Technologie und unterstützende Industrien bereit.

Zusätzlich zur physischen Expansion investiert die Behörde in die Qualifizierung der Arbeitskräfte für Bereiche wie künstliche Intelligenz und Automatisierung. Die im Januar ins Leben gerufene Advanced AI Tech Academy verzeichnete bereits über 16.000 abgeschlossene Schulungen und Zertifizierungen. Parallel dazu treibt die PEZA die Entwicklung von ökologischen Industrieparks voran, um Energieeffizienz und Klimaresilienz zu fördern.