Politik: Landesweit

Marquez plant Reformen für Justizmitarbeiter bei Ambition auf Obersten Gerichtshof

Ein umfassender Reformplan für die Justiz wurde von Jose Midas P. Marquez, stellvertretender Richter am Obersten Gerichtshof der Philippinen, vorgestellt. Sollte er zum nächsten Chief Justice gewählt werden, möchte er die Personalstruktur der Gerichte neu ordnen, die Sozialleistungen vereinheitlichen und die Vergütung im gesamten Justizsystem rationalisieren.

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Quelle: Google

Marquez gilt als Kandidat für das Amt des 28. Chief Justice und erhielt Unterstützung von zwei bedeutenden Kreisen der Rechtsgemeinschaft für seine Nominierung durch den Justiz- und Auswahlrat (Judicial and Bar Council, JBC): Der pensionierte stellvertretende Richter Arturo D. Brion sowie die Vereinigung der pensionierten Richter der regionalen Gerichte (Association of Retired Regional Trial Court Judges of the Philippines) haben ihn offiziell nominiert.

In seinem Fünfjahresplan für die Justiz bezeichnet Marquez die Beamten und Angestellten der Gerichte als das wertvollste Gut des Zweiges. Er beabsichtigt, gesetzliche Rahmenbedingungen wie den Judiciary Fiscal Autonomy Act (Republic Act 12233) zu nutzen, um die Arbeitsbedingungen der Justizmitarbeiter zu verbessern. Ein zentrales Ziel ist die Überprüfung und Angleichung der Sozialleistungen über alle Ränge hinweg, um eine faire Entlohnung zu gewährleisten. Zudem plant Marquez eine Untersuchung zur Einführung standardisierter Zulagen für Richter im ganzen Land, um die derzeitige Abhängigkeit von unterschiedlichen, lokalen Regelungen der jeweiligen Kommunalverwaltungen zu verringern.

Neben der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Wellness-Programmen für das Personal betont Marquez, dass er im Gegenzug einen erstklassigen Service für die Bürger und Nutzer der Gerichte einfordert.