Sicherheit: Landesweit

Anwaltsgruppe fordert Untersuchung von Ärzten wegen mutmaßlicher Vertuschung von Tötungen

Während der Drogenbekämpfung unter der Regierung von Rodrigo Duterte sollen Ärzte Todesursachen manipuliert haben, um staatlich unterstützte außergerichtliche Tötungen zu vertuschen. Den Vorwürfen zufolge haben die Mediziner Sterbeurkunden von Drogenverdächtigen gefälscht.

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Die PRC dazu angehalten, Berichte über die bewusste Falschklassifizierung von Todesfällen zu prüfen. Dies ICC, der für den 30. November angesetzt ist. Dort wird er wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt.

In mindestens 13 Fällen in Caloocan und Quezon City wurden Todesfälle als natürliche Ursachen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall deklariert, obwohl die Leichen eindeutige Schusswunden aufwiesen, meist im Kopfbereich. Die forensische Pathologin und Kommissionsmitglied Dr. Raquel Fortun berichtete über diese Fälle. Insgesamt sollen fünf Ärzte in diese Vorfälle verwickelt sein, wobei einer von ihnen bereits verstorben ist.

Die Diskrepanz zwischen Polizeiberichten über legitime Einsätze und den als natürliche Todesfälle deklarierten Urkunden diente dazu, Polizeibeamte vor Strafverfolgung zu schützen, erklärte Ephraim Cortez, der Präsident der National Union of Peoples’ Lawyers (NUPL), in einem Radiointerview. Die NUPL unterstützt Forderungen nach einer Untersuchung der Ärzte. Die Angehörigen der Opfer sind über die mutmaßliche Komplizenschaft der Ärzte verärgert, zumal viele Familien die Kosten für Autopsien nicht tragen konnten.