Gesellschaft: Metro Manila

Mängel in Bus-Terminals: Verkehrsministerium fordert Stellungnahme von zwei Unternehmen

Im Vorfeld der Feiertage Allerheiligen und Allerseelen („Undas“) hat es in den Bus-Terminals der Unternehmen Ohayami Transit und Victory Liner in Sampaloc, Manila, erhebliche Mängel gegeben.

Pangulong Marcos, ininspeksyon ang patuloy na rehabilitasyon ng Navotas Fish Port Complex Pangulong Marcos, ininspeksyon ang patuloy na rehabilitasyon ng Navotas Fish Port Complex
Quelle: PIA

Verkehrsminister Vince Dizon, der nach einem Postenwechsel mit dem ehemaligen DOTr-Chef und nunigen Minister für öffentliche Arbeiten und Autobahnen, Giovanni Lopez, das Amt übernommen hat, startete seine Inspektionen direkt an seinem ersten Arbeitstag im Ministerium und ordnete am Donnerstag sogenannte „Show Cause Orders“ (SCO) gegen beide Firmen an.

Bei der Überprüfung von Ohayami Transit stellte Dizon unzureichende Belüftung, zu wenig Platz sowie mangelhafte Sitzgelegenheiten ohne Rückenlehnen in den Wartebereichen fest. Zudem fehlten ausgewiesene Ruhezonen für Fahrer und Schichtleiter sowie ausreichende Überdachungen oder geschützte Bereiche. Auch die Toiletten wurden als nicht regelkonform eingestuft. Bei Victory Liner wurden zudem ein unzureichender Wasseranschluss für die Toiletten, die als schmutzig beschrieben wurden, sowie zu wenig Platz und fehlende Rückenlehnen an den Sitzen der Wartebereiche dokumentiert.

Ein weiterer Kritikpunkt betraf die Ticketverkäufe, da die Möglichkeiten für bargeldlose Zahlungen nicht den Vorgaben von Präsident Ferdinand Marcos Jr. entsprachen, der die Sicherheit und den Komfort der Fahrgäste sicherstellen will. Zudem stellte der Minister fest, dass Passagiere für die Nutzung der Toiletten in den Terminals zur Kasse gebeten wurden, was laut Dizon verboten ist.

Das DOTr hat die Unternehmen nun aufgefordert, schriftlich zu begründen, warum ihre Betriebserlaubnis (Certificate of Public Convenience, CPC) nicht ausgesetzt, annulliert oder entzogen werden sollte. Dizon betonte, dass die Unternehmen selbst die Mindestanforderungen an Komfort und Sicherheit der Fahrgäste nicht erfüllt hätten.