Sicherheit: Landesweit

Korruptionsskandal um Straßenbau: Ermittlungen gegen ehemalige DPWH-Beamte eingeleitet

DPWH sowie sieben Privatpersonen wurde vor dem Sandiganbayan Anklage erhoben. Das Büro des Ombudsmanns wirft den Beteiligten die Verwicklung in einen massiven Betrug im Zusammenhang mit Wegerechten für Straßen (Road Right-of-Way, RROW) in Mindanao vor. Das Volumen des mutmaßlichen Betrugs beläuft sich auf rund 491,9 Millionen Pesos.

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Quelle: Google

Die Anklage umfasst insgesamt 18 Vorwürfe der Verletzung des Gesetzes gegen Korruption (Republic Act 3019) sowie weitere 18 Vorwürfe der Unterschlagung öffentlicher Gelder durch die Fälschung öffentlicher Dokumente. Zu den Hauptbeschuldigten zählen der ehemalige Regionaldirektor der DPWH-Region XII, Subair Saro Diron, und der ehemalige stellvertretende Regionaldirektor, Laureano B. Suan Jr., zusammen mit vier weiteren Mitarbeitern der Behörde.

Die NBI aus den Jahren 2018 und 2019. Im Zentrum stehen staatliche Entschädigungszahlungen für 18 Grundstücke, die angeblich für den Bau der Digos-Makar National Road in Lagao, General Santos City, benötigt wurden. Laut dem Ombudsmann liegen hinreichende Beweise für eine Verurteilung vor.

Der Betrug wurde durch die Einreichung gefälschter Dokumente und Landtitel ermöglicht. Zudem wurden Entschädigungsforderungen künstlich aufgebläht, indem für Grundstücke, die bereits in den 1990er Jahren erworben wurden, unrechtmäßig ein Schätzwert aus dem Jahr 2009 von 3.500 Pesos pro Quadratmeter angewendet wurde. Der Whistleblower Roberto S. Catapang Jr. hatte in einer eidesstattlichen Erklärung von 2017 Details über die Zusammenarbeit zwischen Beamten und Privatpersonen preisgegeben.