Gesellschaft: Metro Manila

Kampagne für Online-Sicherheit: Meta und Bildungsministerium schützen Jugendliche

Vom 26. bis zum 30. Oktober findet in den Ayala Malls Glorietta in Makati City eine kostenlose, fünftägige interaktive Ausstellung statt, um Jugendliche und Eltern im Umgang mit digitalen Gefahren zu unterstützen. Die Initiative mit dem Titel „Digital Dialogue In Real Life“ soll digitale Bedrohungen erkennbar machen, den Schutz der Privatsphäre stärken und Online-Missbrauch vorbeugen.

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Symbolbild: Envato

An der Initiative sind neben dem Unternehmen Meta und dem DepEd CICC des Ministeriums für Informationstechnologie und Kommunikation, die National Youth Commission sowie die Stairway Foundation beteiligt. Besucher der Ausstellung können dort mehr über Sicherheitsfunktionen in sozialen Medien erfahren und lernen, wie schädliche Online-Aktivitäten gemeldet werden können.

Bildungsminister Sonny Angara betonte, dass Eltern und Lehrkräfte eine aktivere Rolle beim Schutz von Kindern vor Online-Risiken übernehmen müssen. Er verglich die Vorsichtsmaßnahmen im Internet mit jenen, die man auf Spielplätzen, Straßen oder in Einkaufszentren trifft. Zudem sollten Erwachsene Kindern dabei helfen, ihre Emotionen und Erfahrungen bei der Nutzung digitaler Plattformen besser zu verstehen.

Meta stellte im Zuge der Kampagne spezifische Schutzfunktionen für sogenannte „Teen Accounts“ auf Instagram, Facebook, Messenger und Threads vor. Zu diesen Funktionen gehören standardmäßig private Konten, Beschränkungen für Nachrichten und sensible Inhalte sowie Erinnerungen nach 60-minütiger täglicher Nutzung. Zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr werden zudem Benachrichtigungen stummgeschaltet. Jugendliche können bestimmte Sicherheitseinstellungen nicht ohne die Erlaubnis ihrer Eltern lockern. Zudem wurden Inhaltsbeschränkungen eingeführt, die sich an Filmfreigaben für Nutzer ab 13 Jahren orientieren.

Gio Tingson, Leiter der Abteilung für öffentliche Ordnung bei Meta auf den Philippinen, erklärte, dass technologische Einstellungen allein nicht ausreichen würden. Online-Sicherheit erfordere neben Plattform-Beschränkungen auch offene Gespräche und die Anleitung durch vertrauenswürdige Erwachsene. Die Ausstellung baut auf der im Juni gestarteten Initiative „Screen Smart Philippines“ auf und bietet interaktive Stationen sowie Informationsmaterial für Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte.