Gesellschaft: Palawan

Gesundheitsrat in Palawan bewertet Malariasituation und Unterstützung durch Global Fund

Der Gesundheitsrat der Provinz Palawan hat in einer monatlichen Sitzung am 27. Oktober die aktuelle Malariasituation sowie die Unterstützung durch den Global Fund erörtert. Die Versammlung fand im Konferenzraum 2A des Gouverneurshauses in Puerto Princesa City statt. Ziel der Sitzung war es, die Koordination zwischen Regierungsstellen und Partnersektoren zu stärken, die Umsetzung von Gesundheitsprogrammen zu prüfen und Maßnahmen für eine verbesserte Gesundheitsversorgung in der Provinz zu besprechen.

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Symbolbild: Envato

Die PHO gemeinsam mit dem Treffen des Provinz-Implementierungsteams für verantwortungsvolle Elternschaft und reproduktive Gesundheit (PIT-RPRH) durchgeführt. Während das PIT-RPRH vierteljährlich zusammenkommt, trifft sich der Gesundheitsrat monatlich, um gesundheitliche Belange der Bewohner von Palawan zu behandeln. Neben der Malariabesprechung befasste sich der Rat auch mit einer Exekutivverordnung zur Einrichtung eines Komitees für die Planung der Gesundheitsbelegschaft, einschließlich einer technischen Arbeitsgruppe und eines Sekretariats. DOH und der Provinzregierung sowie ein dreiseitiges Memorandum of Understanding zwischen der Provinz, dem DOH-Zentrum für Gesundheitsentwicklung und der PhilHealth. Im Rahmen des Treffens zur reproduktiven Gesundheit wurde zudem die Angleichung von Daten des PHO, des Provinzamtes für soziale Wohlfahrt und Entwicklung sowie von Ugat ng Kalusugan besprochen.

Zahlen zu den Infektionen zeigen die Relevanz der Bemühungen: Laut einem Bericht der Philippine Information Agency vom 13. August 2026, der sich auf Angaben der Projektleiterin Mary Jane Rojo von der Pilipinas Shell Foundation stützt, verzeichnete Palawan im laufenden Jahr bereits 2.217 Malariafälle. In der gesamten Region MIMAROPA meldete das Gesundheitsministerium im Zeitraum von Januar bis zum 1. August 2026 insgesamt 2.290 Fälle, wobei keine Todesfälle auftraten. Besonders betroffen sind indigene Gemeinschaften, die mit 2.043 Fällen 89 Prozent der Fälle ausmachten, sowie Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren mit einem Anteil von 38 Prozent. Palawan weist dabei die höchste Fallzahl in der Region auf, wobei die Gemeinde Rizal als Schwerpunkt der Infektionen identifiziert wurde.

Um die Übertragung zu unterbrechen, verfolgt die Provinz den Malaria-Eliminierungsplan 2024-2026 mit dem Ziel, bis Ende 2026 malariafrei zu sein. Unterstützt werden diese Bemühungen durch das Programm „Movement Against Malaria“, das vom Global Fund finanziert und durch die Pilipinas Shell Foundation in Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden und Gemeinschaftspartnern umgesetzt wird. Die Hilfe umfasst Tests, Behandlungen, die Bereitstellung von insektizidbehandelten Moskitonetzen sowie die Überwachung der Krankheitsausbreitung und Aufklärungsarbeit in abgelegenen Gebieten im Süden Palaus. Die Pilipinas Shell Foundation berichtete in einem Update vom 27. April 2026 über die Ergebnisse ihres Programms für das Jahr 2025: Über 617.000 Menschen wurden durch Tests, Behandlungen und Prävention erreicht, wobei 576.917 Laboruntersuchungen durchgeführt wurden. Alle bestätigten Fälle wurden behandelt, es gab keine Malaria-Todesfälle und die Fälle unter indigenen Gruppen sanken im Vergleich zu 2024 um 78 Prozent. Der Global Fund hat für den Zeitraum 2024 bis 2026 insgesamt 6,95 Millionen US-Dollar für Malaria-Maßnahmen auf den Philippinen bereitgestellt, wobei der genaue Anteil für Palawan nicht spezifiziert wurde. Die aktuelle Förderperiode läuft bis zum 31. Dezember 2026.