Geschäftserwartungen auf den Philippinen: Pessimismus im September, Optimismus für das kommende Jahr
EditDie Stimmung in der philippinischen Wirtschaft war im September 2026 laut einer aktuellen Umfrage der Zentralbank Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) verhalten negativ. Die Ergebnisse der Business Expectations Survey (BES) zeigen, dass Unternehmen derzeit pessimistisch gestimmt sind. Als Hauptgründe für diese Entwicklung nannten die Befragten hohe Kraftstoff- und Energiekosten sowie allgemein steigende Preise.
Zusätzliche Unsicherheiten resultieren aus den Spannungen im Nahen Osten, der Abwertung des Pesos sowie wetterbedingten Störungen. Trotz der aktuellen Lage blicken die Unternehmen kurz- und langfristig zuversichtlich in die Zukunft. Für die nächsten drei Monate wird mit einer gesteigerten Geschäftstätigkeit gerechnet, was vor allem auf die anstehende Ferienzeit und die Reisernten zurückgeführt wird.
Auch für das kommende Jahr besteht Optimismus, da in verschiedenen Sektoren Wachstumschancen gesehen werden. Dazu zählen insbesondere das Gesundheitswesen, das Bildungswesen, der Tourismus, Finanzdienstleistungen, die Immobilienentwicklung sowie handelsbezogene Aktivitäten. Im Hinblick auf den Arbeitsmarkt bleibt der Ausblick für die nächsten 12 Monate positiv, auch wenn die Stimmung im Vergleich zur vorangegangenen Umfrage leicht nachgelassen hat. Dennoch planen mehr Industrieunternehmen, ihre Betriebsabläufe zu erweitern.
Hinsichtlich der Inflation erwarten die Unternehmen, dass die Teuerungsrate weiterhin über 4,0 Prozent liegen wird. Damit überschreitet sie die Obergrenze des Toleranzbereichs der BSP, der bei einem Zielwert von 3,0 Prozent plus oder minus einem Prozentpunkt liegt. Die Zentralbank beobachtet die Entwicklungen im Nahen Osten weiterhin genau, um deren Auswirkungen auf das Konsumverhalten, die Investitionen und die allgemeine Stimmung zu bewerten.






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