Politik: Metro Manila

Diplomatisches Telefonat zwischen Manila und Peking zur Stabilisierung der Beziehungen

Die philippinische Außenministerin Ma. Theresa P. Lazaro und der chinesische Außenminister Wang Yi haben in einem Telefonat vereinbart, den diplomatischen Dialog fortzusetzen. Das Gespräch am Dienstag diente dazu, die bilateralen Beziehungen trotz jüngster Spannungen zu stabilisieren, DFA in einer Mitteilung am Mittwoch.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
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Das Telefonat wurde als offen, pragmatisch und konstruktiv beschrieben. Beide Seiten bekundeten das Interesse an einer stabilen und berechenbaren Beziehung, die auf gegenseitigem Respekt und einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit basiert. Um die Spannungen nicht weiter zu verschärfen, einigten sich Lazaro und Wang darauf, Rhetorik und Handlungen zu vermeiden, welche die Beziehungen untergraben könnten. Zudem wurde betont, dass Differenzen verantwortungsbewusst und Streitigkeiten friedlich beigelegt werden sollen.

Die diplomatischen Bemühungen erfolgen vor dem Hintergrund hitziger Online-Auseinandersetzungen zwischen philippinischen Regierungsvertretern und dem chinesischen Botschafter in Manila, Jing Quan. Zuvor hatte Jing angedeutet, dass Peking Manila zwar nicht gezielt angreifen wolle, aber durchaus über die militärische Macht verfüge, das Land zu besiegen.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs unterstrich Außenministerin Lazaro die Notwendigkeit, die diplomatischen Kontakte durch regelmäßige hochrangige Treffen sowie über ministerielle und regionale Kanäle aufrechtzuerhalten. Sie übermittelte zudem den Wunsch von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., dass der chinesische Präsident Xi Jinping im November 2026 am ASEAN-Gipfel in Cebu teilnehmen wird. Wang entgegnete hierauf, dass üblicherweise der chinesische Premierminier Li Qiang die chinesische Delegation zu den ASEAN-Gipfeln in den Philippinen anführt, da Präsident Xi bisher keine ASEAN-Veranstaltungen persönlich besucht habe.