Bildungsministerium reagiert auf Super El Niño mit Maßnahmen in Schulen
EditDas Super El Niño bringt eine große Bedrohung mit sich. Um dieser entgegenzuwirken, DepEd mehrere Initiativen. So werden Kampagnen zur Vorbereitung auf die Trockenperiode in die Aktivitäten von über 35.000 Jugendorganisationen für Umweltschutz (YES-O) integriert. Gleichzeitig wird das Programm für Schulgärten, das Gulayan sa Paaralan Program (GPP), landesweit in öffentlichen Schulen verstärkt.
Bildungsminister Juan Edgardo „Sonny“ Angara erklärte, dass diese Maßnahmen der Anweisung von Präsident Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr. folgen, ein klimaresilientes Land aufzubauen. Ziel sei es, die Jugend in den Vordergrund des Umweltschutzes zu stellen und eine dauerhafte Verhaltensänderung bei den Lernenden zu bewirken. Angara hat bereits umfassende Richtlinien und Schutzmaßnahmen im Rahmen des DepEd-Memorandums Nr. 64 s. 2026 erlassen, um die Schulumgebungen während der Trockenperiode 2026-2027 abzusichern.
Im Rahmen des verstärkten Gartenprogramms sollen Schüler künftig verstärkt auf kurzzyklische und dürreresistente Nutzpflanzen wie Mungbohnen, Okra, Malunggay, Saluyot, Alugbati und Kamote setzen. Dies soll sicherstellen, dass die Schulgärten funktionsfähig bleiben und das schulbasierte Ernährungsprogramm (SBFP) weiterhin unterstützen können. Zur Wassereinsparung sind zudem Maßnahmen wie das Sammeln von Regenwasser, Tröpfchenbewässerung, Mulchen und eine optimierte Bewässerungsplanung vorgesehen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Pflanzung von dürreresistenten einheimischen Baumarten und Mangroven, wobei der Fokus auf dem Überleben der Setzlinge liegt.
Ein lokales Beispiel für den Erfolg solcher Initiativen ist das Projekt „Tanom Paglaum“ des Schulamtes von Capiz, bei dem bereits über 16.700 Bäume und Mangroven gepflanzt wurden. Das DepEd arbeitet hierbei eng mit dem DENR, lokalen Behörden und Nichtregierungsorganisationen zusammen.





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