Audit-Bericht: 107 Gemeinden in den Philippinen ohne einsatzbereite Feuerwachen
EditIn mindestens 107 der insgesamt 1.493 Gemeinden der Philippinen fehlen einsatzbereite Feuerwachen, was die Sicherheit in zahlreichen Gemeinden gefährdet, da Brände und verzögerte Rettungseinsätze ein Risiko für Bewohner und Unternehmen darstellen.
Während alle 149 Städte des Landes über funktionierende Feuerwachen verfügen, zeigt die Analyse der staatlichen Rechnungsprüfungsbehörde Commission on Audit (CoA) ein differenziertes Bild der Infrastrukturdefizite: In 19 Gemeinden stehen bereits fertige Gebäude bereit, die jedoch noch nicht in Betrieb genommen wurden, in weiteren 24 Gemeinden befinden sich die Wachen noch im Bau und die verbleibenden 64 Gemeinden verfügen weder über Gebäude noch über eigene Löschfahrzeuge.
BARMM, in der mehr als die Hälfte der 124 Gemeinden keine eigenen Feuerwachen besitzt. Neben der fehlenden Infrastruktur stellt der Mangel an Schutzausrüstung wie Helmen, Handschuhen, Stiefeln und Uniformen ein erhebliches Problem dar, das nicht nur die Inbetriebnahme fertiger Stationen behindert, sondern auch die Sicherheit der Feuerwehrleute gefährdet.
Die CoA nennt als Ursache für die Lücken unter anderem, dass lokale Regierungen keine geeigneten Grundstücke für den Bau von Feuerwachen zur Verfügung stellen. Auch bei der Budgetierung wurden Mängel festgestellt: Zwar wurden im Jahr 2025 insgesamt 425,89 Millionen Pesos für den Bau und die Sanierung von Feuerwehrstationen sowie Kommandozentralen bereitgestellt, doch viele Gemeinden ohne aktive Wachen blieben bei der Mittelverteilung unberücksichtigt, wie die Gemeinde Lugus in der Provinz Sulu, die lediglich 9,98 Millionen Pesos erhielt. Die CoA fordert daher eine Überprüfung der Budgetprioritäten sowie eine systematischere Planung bei der Errichtung von Feuerwachen.





Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!