Arbeitsministerium erlässt Schutzmaßnahmen gegen Hitze durch El Niño
EditDurch das anhaltende El-Niño-Phänomen und die damit verbundene extreme Hitze sind Arbeitnehmer vor hitzebedingten Erkrankungen besonders gefährdet. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, hat das philippinische Arbeitsministerium (Department of Labor and Employment, DOLE) am Dienstag, den 27. Oktober, eine neue Richtlinie veröffentlicht.
Die Arbeitsrichtlinie Nr. 20 dient als Leitfaden für Arbeitgeber und sieht unter anderem vor, dass Unternehmen Gefahren- und Risikobewertungen bezüglich Hitzestress durchführen und dokumentieren müssen. Zudem müssen Arbeitgeber die Wetterbedingungen sowie den Hitzeindex und dessen Fünf-Tage-Prognose kontinuierlich überwachen. Darüber hinaus wies das Ministerium an, die Einhaltung staatlicher Sozialversicherungsbeiträge sicherzustellen und arbeitsbedingte Hitzekrankheiten in medizinischen Protokollen sowie Jahresberichten zu erfassen.
Je nach Hitzeindex sieht die Richtlinie unterschiedliche Maßnahmen vor: Bei einem Index von 27 °C bis 32 °C (Vorsicht) müssen Trinkwasser und belüftete Pausenräume bereitgestellt werden. Bei 33 °C bis 41 °C (besondere Vorsicht) sind regelmäßige Ruhepausen und Schutzausrüstung erforderlich. Ab einem Wert von 42 °C bis 51 °C (Gefahr) sollen flexible Arbeitszeitmodelle die Hitzeexposition begrenzen. Bei extremen Werten ab 52 °C müssen Aufgaben neu bewertet und Arbeitszeiten oder -orte gegebenenfalls verlegt werden.





Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!