Gesellschaft: Palawan

Abhängig von Stromversorgung: Abgeordneter Acosta knüpft PALECO-Franchise an Elektrifizierung

Vier bisher unterversorgte Gemeinden in Palawan sollen endlich an das Stromnetz angeschlossen werden. Der Abgeordnete des dritten Distrikts, Gil Acosta Jr., hat die Erneuerung der 25-jährigen Konzession der Palawan Electric Cooperative (PALECO) an die Elektrifizierung dieser Gebiete geknüpft.

Barangay East Rembo in Makati city
Symbolbild: Envato

Die vier identifizierten Barangays sind Apurawan und Culandanum in Aborlan sowie Marufinas und New Panggangan in der Stadt Puerto Princesa. Acosta erklärte, dass Gemeinschaften, die seit Jahrzehnten auf Elektrizität warten, nicht länger zurückgelassen werden dürften. Im Rahmen der Beratungen vor dem Ausschuss des Repräsentantenhauses für Konzessionen (House Committee on Franchises) habe der Politiker die Einbeziehung der betroffenen Gebiete in die Verpflichtungen der Genossenschaft gefordert. Er betonte gegenüber den PALECO-Verantwortlichen, dass er die Erteilung einer neuen 25-jährigen Konzession nur unter der Bedingung der Elektrifizierung dieser Gebiete befürwortet. Derzeit habe die Genossenschaft lediglich eine vorläufige Genehmigung erhalten, wobei die Versorgung dieser vier Barangays eine zentrale Voraussetzung für die endgültige Erneuerung der Konzession darstelle.

Besonders kritisch äußerte sich der Abgeordnete über die Situation in Puerto Princesa. Obwohl es sich um eine hochgradig urbanisierte Stadt handelt, seien die Barangays Apurawan und Culandanum noch immer ohne Stromanschluss. Er wies zudem auf die geografischen Schwierigkeiten hin, da Bewohner dieser Orte für den Weg zum Gemeindezentrum von Aborlan weite Strecken über Española oder Puerto Princesa zurücklegen müssen. Acosta bezeichnete die anhaltende Ungleichheit beim Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen als schmerzlich.

Bei einem Spatenstich für das Elektrifizierungsprojekt im Barangay Apurawan lobte Acosta den Generalmanager der PALECO, Rez Contrivida, für die Umsetzung des Vorhabens. An der Zeremonie nahmen neben Acosta auch der Barangay-Vorsitzende von Apurawan, Danilo Cortez, der Bürgermeister von Aborlan, Lito Tito, sowie das Ratsmitglied Rafael Ortega Jr. teil. Da Stromleitungen und Masten bereits installiert werden, gehe Acosta davon aus, dass die Bewohner von Apurawan und Culandanum bis Dezember Strom erhalten werden. Er merkte an, dass frühere Versprechen zur Elektrifizierung in der Vergangenheit oft nicht eingehalten worden seien und viele Zusagen gebrochen wurden.

Ein weiteres Problem stellt der fehlende Besitznachweis für Grundstücke dar. Acosta berichtete, dass Haushalte in Gebieten wie Napsan in Puerto Princesa oft von staatlichen Elektrifizierungsprogrammen ausgeschlossen werden, weil ihr Land nicht offiziell tituliert ist. Da weite Teile von Palawan als Timberland klassifiziert sind, appellierte er an die Behörden in Aborlan, den Anschluss an das Stromnetz auch ohne Landtitel zu ermöglichen. Er betonte, dass die Bewohner nicht unter der ungelösten Landklassifizierung und den Titulierungsproblemen leiden sollten, da dies eine Versäumnis der Regierung sei. Auch Generalmanager Contrivida begrüßte das Projekt als eine längst überfällige Entwicklung für die betroffenen Gemeinden.