Wirtschaft: Landesweit

Umfrage: USA und Japan sind bevorzugte Wirtschaftspartner der Filipinos

Die USA und Japan bleiben die wichtigsten wirtschaftlichen Partner aus Sicht der philippinischen Bevölkerung. Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts Pulse Asia, die vom 17. bis 23. September unter 2.400 Befragten durchgeführt wurde, nannten 73 Prozent der Teilnehmer die Vereinigten Staaten und 62 Prozent Japan als Teil ihrer drei bevorzugten Wirtschaftspartner.

Aerial view of Manila
Symbolbild: Envato

Im Vergleich zu den Ergebnissen aus dem Juli verzeichnete Japan mit einem Plus von 10 Prozentpunkten den stärksten Zuwachs unter den Top-Fünf-Ländern. Auch die USA konnten ihre Zustimmung um 2 Prozentpunkte steigern. Kanada stieg um 7 Prozentpunkte auf 35 Prozent, während die Beliebtheit Australiens um 5 Prozentpunkte auf 30 Prozent sank. Südkorea liegt bei 21 Prozent.

Ein interessanter Trend zeigt sich bei Taiwan, dessen Zustimmung um 3 Prozentpunkte auf 11 Prozent stieg. Dies wird auf das wachsende Interesse an der Rolle des Landes in der Halbleiterproduktion und den Technologie-Lieferketten zurückgeführt. Im Gegensatz dazu verlor China 3 Prozentpunkte an Boden und sank auf 14 Prozent.

Victor Andres Manhit, Präsident der Stratbase Group, wertete die Ergebnisse als Zeichen des Vertrauens in Nationen, die die Investitionen, die Infrastruktur und die technologische Wettbewerbsfähigkeit der Philippinen stärken können. Er betonte, dass die wirtschaftliche Sicherheit eng mit Partnerschaften mit vertrauenswürdigen Ländern verknüpft sei. Den Rückgang der Beliebtheit Chinas schrieb Manhit unter anderem den anhaltenden Spannungen im Westphilippinischen Meer zu.

Die Umfrageergebnisse fallen in eine Zeit, in der die Regierung unter Präsident Marcos den sogenannten Luzon Economic Corridor vorantreibt. Dabei handelt es sich um eine trilaterale Initiative mit Washington und Tokio, um Investitionen in den Bereichen Transport, saubere Energie, Halbleiterfertigung und digitale Vernetzung zu fördern.