Umfrage: Philippinische Eltern fordern evidenzbasierte Regeln für soziale Medien
EditFast alle philippinischen Eltern und Erziehungsberechtigten fordern, dass neue Vorschriften für den Zugang Minderjähriger zu digitalen Plattformen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren sollten. Dies geht aus einer vom Child Rights Network in Auftrag gegebenen Umfrage hervor, bei der 97 Prozent der Befragten eine evidenzbasierte Regulierung der Social-Media-Nutzung von Kindern befürworten. Diese Forderung unterstreicht die Notwendigkeit, die tatsächlichen Online-Erfahrungen von Kindern bei der Gestaltung politischer Maßnahmen zu berücksichtigen.
Die Umfrage, die von Momentum Research durchgeführt wurde, umfasste 1.000 Erziehungsberechtigte landesweit, die mindestens ein Kind im Alter zwischen 8 und 17 Jahren haben, welches soziale Medien nutzt. Die Online-Umfrage fand im Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 2. November statt und berücksichtigte verschiedene geografische, einkommensbezogene und demografische Gruppen mittels Quotenstichproben. Die Ergebnisse der Studie präsentierte Cleve Arguelles, der Geschäftsführer des Forschungsunternehmens, am Freitag, den 6. November.
Kinder nutzen soziale Medien primär für die Kommunikation mit Familie und Freunden, für schulische Aufgaben und zum Lernen sowie zur Entspannung. Laut der Umfrage liegen diese Anteile bei 73 Prozent, 70 Prozent und 60 Prozent. Darüber hinaus erkannten Eltern auch die Vorteile der Plattformen an, wie etwa den Kontakt zu Verwandten im Ausland, den Erwerb neuer Fähigkeiten, die Selbstentfaltung und den Zugang zu Informationen, wobei die Zustimmung zu diesen Vorteilen zwischen 87 und 97 Prozent lag.
In Bezug auf die Online-Sicherheit bewerteten 44 Prozent der Eltern integrierte Kindersicherungsfunktionen und Familiensicherheits-Features als wirksam. Weitere 34 Prozent nannten kinderspezifische Anwendungen wie YouTube Kids oder Messenger Kids, während 26 Prozent auf die Begrenzung der Bildschirmzeit und der App-Nutzung setzten. Zu den weiteren angewandten Maßnahmen gehören die Kontrolle von Nachrichten und dem Browserverlauf sowie die Einschränkung des Kontozugangs.





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