Sport: Landesweit

Trainer Bosch sieht bei Alex Eala noch Steigerungspotenzial trotz Top-20-Platzierung

Die philippinische Tennisspielerin Alex Eala ist in die Top 20 der Women’s Tennis Association (WTA) aufgestiegen, doch ihr Trainer Joan Bosch sieht noch Entwicklungsmöglichkeiten. Nach einer erfolgreichen Saison, in der Eala eine Karrierebestplatzierung von Nummer 17 der Welt erreichte, betont der 51-jährige Spanier, dass die Spielerin noch Raum für Verbesserungen habe.

Eala weist eine vielseitige Spielweise auf, zu ihren Stärken gehören die Vorhand, die Rückhand sowie die Return-Qualität. Zudem verbesserten sich sowohl ihr Aufschlag als auch ihre physische Verfassung und ihre mentale Stärke stetig. Bosch erklärte, dass eine höhere Platzierung in der Weltrangliste nicht automatisch eine Leistungssteigerung bedeute, sondern dass das Ziel darin bestehen solle, sich kontinuierlich zu verbessern und die eigene Leistung im Vergleich zu vorherigen Begegnungen zu steigern. Als Mentor an der Rafael Nadal Academy hob Bosch diese Aspekte hervor.

Aktuell nimmt Eala am Hong Kong Tennis Open teil, wo sie gegen die australische Qualifikantin Emerson Jones antritt, nachdem die auf Platz 59 der Welt rangierende Alycia Parks aufgrund einer Schulterverletzung abgesagt hatte. Ein Blick zurück auf das Toray Pan Pacific Open in Tokio zeigt die Herausforderungen auf der Tour: Dort schied Eala im Viertelfinale gegen die spätere Turniersiegerin Diana Shnaider aus Russland aus. Bosch betonte, dass das Team aus solchen Partien lernen und notwendige Anpassungen vornehmen wolle.

Eala selbst ist sich der gestiegenen Erwartungen bewusst, die mit ihren jüngsten Erfolgen einhergehen. Sie sei sich bewusst, dass das Erreichen eines bestimmten Niveaus eine enorme Arbeitsleistung erfordere und die Anforderungen im Profisport entsprechend hoch seien. Dennoch blickt die Spielerin positiv auf das Jahr zurück und zeigte sich stolz auf die bisherige Entwicklung sowie die geleistete Arbeit mit ihrem Team.