Sicherheit: Metro Manila

Senatspräsident fordert engere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Polizei

In Metro Manila ist es nach einer Zunahme von Bombenandrohungen gegen Universitäten zu besorgniserregenden Vorfällen gekommen. So wurden am 23. Oktober Drohbriefe in den Waschräumen der University of Santo Tomas gefunden, woraufhin die Universität auf Fernunterricht umstellen musste. Drei Tage später, am 26. Oktober, musste die De La Salle University ihren Campus in Manila evakuieren, nachdem eine Bombenandrohung per E-Mail eingegangen war.

Police, hand and gun with a law enforcement officer standing outdoor in the city while on patrol clYuriArcursPeopleimages
Symbolbild: Envato

Vor diesem Hintergrund hat der Senatspräsident Sherwin T. Gatchalian am Dienstag eine verstärkte Koordination zwischen Schulgemeinschaften und den Polizeibehörden gefordert. Er betonte in einer Erklärung, dass die Einbindung der lokalen Gemeinschaften entscheidend sei, um die Sicherheit an Schulen zu erhöhen. Als zentrales Instrument sieht Gatchalian den vom Senat bereits verabschiedeten Comprehensive School Safety Act (Senatsentwurf Nr. 2426).

Das Gesetz, das er mitunterzeichnet hat, soll einen dauerhaften, landesweiten Rahmen schaffen, um Lernende und das Schulpersonal vor physischer Gewalt, Naturkatastrophen und gesundheitlichen Notfällen zu schützen. Nach den Bestimmungen des Gesetzes soll das Bildungsministerium (Department of Education) eng mit den LGUs und PNP zusammenarbeiten. Ziel ist es, ein nationales Sicherheitskonzept für Schulen zu etablieren, zu pflegen und regelmäßig zu aktualisieren.

Während die lokalen Behörden Sicherheitsprogramme umsetzen, wird die PNP für die Sicherheit auf den Campusgeländen zuständig sein. Durch diese Maßnahmen soll die Sicherheit an den Schulen verbessert werden.