Robert „Bobby“ Scott sichert sich 18. Amtszeit im US-Repräsentantenhaus
EditDer US-Abgeordnete Robert „Bobby“ Scott hat bei den Zwischenwahlen am 3. November die Wiederwahl für den 3. Kongressbezirk von Virginia gewonnen. Der philippinisch-amerikanische Demokrat wird damit eine weitere zweijährige Amtszeit im US-Repräsentantenhaus antreten.
Scott, der erstmals im November 1992 gewählt wurde und sein Mandat 1993 antrat, setzt damit seine politische Karriere fort. In dem Wahlkampf besiegte er den republikanischen Herausforderer Edwin Rivera Jr. Zudem traten die unabhängigen Kandidaten Makiba Gaines und Stephen Woll an.
Der langjährige Gesetzgeber gilt als das erste stimmberechtigte Mitglied des US-Kongresses mit philippinischen Wurzeln; sein Großmutter väterlicherseits war während des Spanisch-Amerikanischen Krieges aus den Philippinen ausgewandert. Bereits bei seiner ersten Wahl 1992 schrieb Scott Geschichte als der erste Afroamerikaner, der seit der Ära des Reconstruction Virginia im Kongress vertrat.
Vor seinem Einzug in das Repräsentantenhaus war Scott 15 Jahre lang Mitglied der Generalversammlung von Virginia. Dort befasste er sich mit Themen wie Beschäftigung, Gesundheitswesen, Bildung, Kriminalitätsprävention und Verbraucherschutz. Aktuell ist er ranghöchstes Mitglied des Ausschusses für Bildung und Arbeitskräfte (House Committee on Education and the Workforce), wo er sich auf Bildungspolitik und Arbeitnehmerrechte konzentriert.






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