Philippinische Industrie schrumpft im Oktober erneut
EditIm Oktober hat die industrielle Aktivität auf den Philippinen zum zweiten Mal in Folge abgenommen. Ein Wert unter der 50er-Marke signalisiert dabei eine Verschlechterung der betrieblichen Bedingungen. Laut dem S&P Global Manufacturing Purchasing Managers’ Index (PMI) sank der Index auf 49,1 Punkte, nachdem er im September noch bei 49,6 gelegen hatte.
Der aktuelle Wert stellt den schwächsten Stand seit sechs Monaten dar, wobei der letzte Tiefpunkt im April bei 48,3 lag. Während die Produktion etwas langsamer sank als im Vormonat, vertiefte sich der Rückgang bei den Neuaufträgen. Als Gründe für die schwache Nachfrage nannten Unternehmen neben der allgemeinen Marktlage auch die Hitzeperioden, die mit dem El-Niño-Phänomen in Verbindung gebracht werden.
Die Hersteller agieren aufgrund der geringen Nachfrage vorsichtig, wie Siân Jones, Chefökonomin bei S&P Global Market Intelligence, erklärte. Dies zeigt sich in einem deutlichen Rückgang der Einkaufstätigkeiten sowie in weiteren Stellenstreichungen. Die Beschäftigung sank damit bereits zum zweiten Mal in Folge, wobei einige Betriebe dies auch auf Kündigungen zurückführten. Auch der Exportbereich blieb unter Druck, wenngleich sich der Rückgang der Auslandsaufträge leicht abschwächte.
Trotz der aktuellen Lage stieg das Vertrauen der Unternehmen auf ein fast zweijähriges Hoch, da man für das kommende Jahr auf eine steigende Nachfrage und neue Projekte setzt. Positiv zu vermerken ist, dass der Kostendruck nachließ und die Inputkosten im langsamsten Tempo seit acht Monaten stiegen.






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