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Philippinisches Bildungsministerium setzt auf dürreresistente Pflanzen in Schulgärten

Das DepEd stellt die Bewirtschaftung öffentlicher Schulgärten um, um sich gegen die möglichen Folgen eines Super-El-Niño-Ereignisses abzusichern. Durch den Einsatz von dürreresistenten Nutzpflanzen und wassersparenden Methoden sollen die Lebensmittelproduktion sowie die schulischen Ernährungsprogramme trotz extremer Hitze und Trockenperioden stabil bleiben.

Tropic rural city at palm trees aerial. Mayon volcano countryside with cottages, lodges and fields
Symbolbild: Envato

Im Rahmen des überarbeiteten „Gulayan sa Paaralan“-Programms liegt der Fokus künftig auf schnell wachsenden und widerstandsfähigen Sorten wie Mungbohnen, Okra, Malunggay, Saluyot, Alugbati und Kamote. Um den Wasserverbrauch zu senken, sollen zudem Techniken wie Tröpfchenbewässerung, das Sammeln von Regenwasser, organisches Mulchen sowie das Gießen an wechselnden Tagen zum Einsatz kommen. Für Schulen mit wenig Platz werden zudem Hydroponik, vertikale Landwirtschaft und Containergartenbau gefördert.

Bildungsminister Sonny Angara betonte, dass die Schulen darauf vorbereitet werden, die Ernährungsversorgung der Lernenden auch bei Wasserknappheit aufrechtzuerhalten. Die Ernten aus den Gärten sollen dabei direkt auf die Menüs der schulbasierten Ernährungsprogramme abgestimmt werden. Zur Pflege der Gärten während der Trockenphasen setzt das DepEd auf die Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen, Eltern, Lehrkräften und Schülerorganisationen.