Wirtschaft: Cebu, Metro Manila
Ombudsman diskutiert mit Gastronomen über Korruptionsrisiken und Bürokratie
EditAm Dienstag trafen sich rund 1.000 Vertreter der Gastronomie mit dem philippinischen Ombudsman Jesus Crispin Remulla, um über branchenspezifische Herausforderungen zu beraten. Ziel des Dialogs war es, staatliche Regulierungen und Prozesse zu identifizieren, die potenzielle Angriffsflächen für Korruption bieten könnten.
Im Rahmen des Treffens äußerten die Restaurantbesitzer unter anderem Bedenken hinsichtlich der Steuererhebung sowie der zunehmenden Verbreitung gefälschter Behindertenausweise (PWD-IDs). Remulla forderte eine Zusammenstellung der bestehenden Probleme und befragte die Teilnehmer gezielt zu den Abläufen bei Behörden, die für Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen zuständig sind. Er suchte nach Prozessen, die einer sofortigen Überarbeitung bedürfen.
Das Gespräch ist Teil einer Untersuchung zur Einrichtung eines sogenannten Investment-Ombudsman. Diese neue Stelle soll das präventive Mandat der Behörde erweitern, indem sie systemische Probleme sowie unnötige bürokratische Hürden beseitigt. Damit sollen Investitionen gefördert und Unternehmen besser vor Korruption geschützt werden. Bereits im vergangenen Monat hatte Remulla Gespräche mit Geschäftsinhabern in Cebu geführt, um die Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden zu erörtern.






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