Kampf gegen Gewalt an Schulen: Behörden fordern mehr Einbindung von Eltern und Gemeinschaft
EditVor dem Hintergrund von Vorfällen von Gewalt an Bildungseinrichtungen in den vergangenen Monaten, bei denen Schüler ums Leben kamen, setzen das Bildungsministerium und das Innenministerium auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit Eltern und der lokalen Gemeinschaft, um die Gewalt an Schulen einzudämmen.
Ermittlungen der Behörden deuteten darauf hin, dass schädliche Online-Inhalte als mögliche Auslöser für die Taten der Verdächtigen dienten. Innenminister Jonvic Remulla erklärte, dass staatliche Maßnahmen allein nicht ausreichen würden, und betonte, dass Familien und die Gemeinschaft eine entscheidende Rolle dabei spielten, die Online-Aktivitäten von Jugendlichen zu überwachen, um gewalttätigen Extremismus zu verhindern.
Bildungsminister Sonny Angara und Innenminister Remulla betonten diese Forderung am Freitag, den 6. November, während eines Forums an der University of Asia and the Pacific (UA&P) in Pasig City. Remulla forderte zudem eine stärkere Rechenschaftspflicht für digitale Plattformen, die altersunangemessene oder hasserfüllte Inhalte verbreiten. Angara ergänzte dies durch den Appell für strengere Firewalls und Sicherheitsvorkehrungen auf sozialen Medien und wies darauf hin, dass Sicherheitsmaßnahmen allein nicht genügten und Schulleitungen sowie das Personal dazu aufgerufen seien, ein unterstützendes und freundliches Lernumfeld zu schaffen.
Bereits am 14. Oktober unterzeichneten beide Ministerien eine Vereinbarung, die den Einsatz von Dorf-Wachposten (Barangay Watchmen) in der Nähe von Schulen vorsieht, um die Sicherheit vor Ort zu erhöhen.





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