Gesellschaft: Landesweit

Grabsteinmacher in General Santos City bereitet sich auf Allerseelen vor

Zwei Tage vor Allerseelen arbeitet Matranillo Librado, lokal bekannt als Librado, am Samstag in Barangay Apopong in General Santos City intensiv an der Gestaltung von Namen und Abbildungen für Grabsteine, die den letzten Ruhestätten Verstorbener dienen sollen. Sein Geschäft bereitet sich auf die geschäftigste Zeit des Jahres vor.

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Symbolbild: Envato

Librado fertigt Grabsteine aus Marmor und nutzt Sandstrahlverfahren, um Buchstaben und Motive auf die Oberflächen aufzubringen. Er betont dabei, dass jeder Grabsteinmacher eine eigene Arbeitsweise hat, sei es durch handgeschnitzte Schriftzüge oder eben das Sandstrahlen der Platten. Die Vorarbeit leisten Zulieferer, die bereits zugeschnittene Marmor- und Porzellanplatten liefern. Ein Grabstein aus Marmor kostet laut Librado 2.000 Pesos für einen Namen; für computergestützte oder lasergeschnittene Abbildungen des Verstorbenen fällt eine zusätzliche Gebühr von 500 Pesos an.

Die Nachfrage nach seinen Dienstleistungen folgt einem saisonalen Rhythmus. Während des Hochbetriebs im November, der auch die Tage um Allerheiligen und Allerseelen umfasst, kann sein Geschäft wöchentlich bis zu 30.000 Pesos einbringen. Für die Herstellung eines einzelnen Grabsteins erhält er 150 Pesos. In den ruhigeren Monaten Dezember und Januar sinken die wöchentlichen Einnahmen auf etwa 8.000 Pesos, da direkte Kundenanfragen in dieser Zeit selten sind. Neben der Arbeit an Grabmalen betreibt er in seinem Laden auch Werbeaufträge.

Als Zeichen der Verbundenheit mit der Gemeinschaft bietet Librado im November Rabatte an, wenn viele Familien die Gräber ihrer Angehörigen besuchen. Seine Arbeit führt ihn regelmäßig mit Menschen in unterschiedlichen Phasen der Trauer in Kontakt, wobei er unter anderem auch Grabsteine für ein neun Monate altes Fötus anfertigte. Aus Respekt vor den Umständen der Familien lehnte er es ab, Fotos von Grabsteinen zu zeigen, die für Personen angefertigt wurden, die zuvor im Krankenhaus verstorben waren.