Wirtschaft: Metro Manila

Reis-Programm der Regierung erreicht Rekordzahl an Begünstigten

Das Programm der Regierung zur Bereitstellung von Reis zum Preis von 20 Pesos pro Kilo hat im September einen neuen monatlichen Rekord aufgestellt. Laut Angaben des Landwirtschaftsministeriums (Department of Agriculture, DA) profitierten in diesem Monat 961.346 Filipinos von der Initiative der Marcos-Administration. Damit wurde der bisherige Höchstwert aus dem April mit 838.695 Begünstigten übertroffen.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – am Rednerpult stehend
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Im September wurden insgesamt 21,4 Millionen Kilogramm lokal produzierter Reis über das Programm verkauft. Landwirtschaftsminister Francisco Tiu Laurel Jr. erklärte, dass die Maßnahme seit Januar bis Ende September bereits über 5,6 Millionen Menschen dabei unterstützt habe, ihre Ausgaben zu senken. Gleichzeitig sichere das Programm den lokalen Landwirten durch den Verkauf ihres Palay an die Nationale Lebensmittelbehörde (National Food Authority, NFA) bessere Preise zu. Seit Beginn des Jahres wurden laut DA insgesamt 135,98 Millionen Kilogramm Reis veräußert.

Um den Zugang für besonders schutzbedürftige Gruppen zu erleichtern, hat Minister Tiu Laurel eine Richtlinienänderung angeordnet. Ab Dezember können diese Empfänger ihre monatliche Zuteilung von 30 Kilogramm in einer einzigen Transaktion beziehen. Dies soll zudem die Kapazitäten bei der NFA entlasten. Das Programm, das als zentrales Wahlversprechen von Präsident Ferdinand Marcos Jr. gilt, soll voraussichtlich bis Juni 2028 fortgeführt werden.

Das Ministerium betonte, dass das Ziel darin bestehe, Reis für Verbraucher erschwinglicher zu machen und den Landwirten einen Absatzmarkt für ihre Ernte zu bieten. Zum Vergleich: Die Preisüberwachung des DA ergab für den Einzelhandel in Metro Manila je nach Reissorte Preise zwischen 45 und 170 Pesos pro Kilo.