Gesellschaft: Landesweit

First Lady setzt auf Hydroponik zur Förderung der Landwirtschaft bei Jugendlichen

First Lady Liza Araneta-Marcos ruft die philippinische Bevölkerung dazu auf, wieder verstärkt Gemüse anzubauen. Dabei setzt sie auf den Einsatz moderner Technologien, die die Nahrungsmittelproduktion selbst auf begrenztem Raum ermöglichen. Bei einem PRA in Las Piñas betonte die First Lady, dass für den Anbau von Gemüse keine großen landwirtschaftlichen Flächen erforderlich seien.

Philippines Rice Terraces - Rice Cultivation In Batad Village (Banaue Area).
Symbolbild: Envato

Das Projekt nutzt die Hydroponik-Methode, bei der Pflanzen ohne Erde wachsen. Stattdessen werden die Wurzeln in einer wasserbasierten Lösung mit lebensnotwendigen Mineralstoffen kultiviert. Laut der First Lady bietet diese Initiative Schülern die Möglichkeit zu entdecken, dass Landwirtschaft heute eng mit Wissenschaft, Technologie und Innovation verknüpft ist. Die Gewächshäuser sollen als „lebende Labore“ dienen, um Themen wie Nachhaltigkeit und Agrarwissenschaft direkt im Unterricht erlebbar zu machen.

Finanziert wird das Vorhaben durch den Social Environmental Fund, der aus Landgewinnungsprojekten generiert wird. In einer ersten Phase sollen 200 Schulen mit klimaresilienten Hydroponik-Gewächshäusern ausgestattet werden, wobei ein landesweites Ziel von insgesamt 700 Schulen angestrebt wird. Dies soll insbesondere die Herausforderungen der Land- und Ernährungssicherheit in städtischen und küstennahen Gebieten adressieren. Die Erzeugnisse sollen zudem das schulbasierte Ernährungsprogramm (School-Based Feeding Program) unterstützen.

Bei ihrem Besuch dankte die First Lady dem PRA-Vorsitzenden Alex Lopez, dem Bildungsminister Sonny Angara sowie der Bürgermeisterin von Las Piñas, April Aguilar-Nery, für die Unterstützung des Projekts.