Baguio setzt auf Kreislaufwirtschaft bei kommenden Stadtfesten
EditDie Stadtverwaltung von Baguio City integriert ihr Programm zur Kreislaufwirtschaft namens „Pansa-nopen Tayo“ in die großen öffentlichen Feierlichkeiten der kommenden Monate. Ziel der Initiative ist es, das Abfallaufkommen zu reduzieren und nachhaltige Praktiken zu fördern. Dies betrifft insbesondere das Ibag-iw Creative Festival im November sowie die Weihnachtsfeierlichkeiten im Dezember.
Bürgermeister Benjamin Magalong erklärte, dass das Programm Anwohner und Besucher dazu ermutigen soll, weggeworfene Materialien nicht als Müll, sondern als Ressourcen zu betrachten. Diese sollen wiederverwendet, recycelt oder in funktionale und kreative Produkte umgewandelt werden. Das Konzept basiert auf dem Ibaloi-Prinzip des Sammelns, Bewahrens und Wiederverwendens von Ressourcen und soll den herkömmlichen Weg der Wegwerfgesellschaft ersetzen.
Beim Ibag-iw Creative Festival werden Schüler unter Anleitung professioneller Künstler zeitgenössische Kunstwerke aus Schrottmaterialien präsentieren. Zudem sind eine Ausstellung für Recycling-Handwerk sowie die Musikproduktion „Rikus“, die das Thema Kreislaufwirtschaft in der Kultur der Cordillera thematisiert, geplant. Für die Weihnachtszeit hat die Stadt lokale Künstler beauftragt, Dekorationen und Installationen aus aufbereiteten Materialien zu gestalten, anstatt auf kommerzielle Ornamente zurückzugreifen.
Erste Erfahrungen mit diesem Ansatz sammelte die Stadt bereits beim Flower Festival (Panagbenga) im Februar sowie beim 117. Charter Day im September. Damals wurden bereits verbesserte Abfallsysteme, recycelbares Besteck und Wasserstationen zur Vermeidung von Einwegplastik eingesetzt. Die Kreislaufwirtschaft wurde in Baguio zudem durch die Verordnung Nr. 15 der Serie 2026 rechtlich verankert, um Ressourceneffizienz und nachhaltige Entwicklung dauerhaft zu fördern.






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