Wirtschaft: Landesweit

Bacolod weist Behauptung über Milliardengewinn beim Parlamentsgebäude zurück

Drei Ausschüsse des Stadtrats von Bacolod (Sangguniang Panlungsod, SP) haben Behauptungen zurückgewiesen, wonach die Baukosten für das neue Parlamentsgebäude der Stadt (Legislative Building) die Marke von einer Milliarde Pesos überschritten hätten. Laut den Ausschüssen beläuft sich der ursprüngliche Vertragspreis für das Bauprojekt auf 514,675 Millionen Pesos.

Aerial view of Bonifacio Global City
Symbolbild: Envato

Thaddy Sayson, Vorsitzender des SP-Ausschusses für Haushalts- und Finanzfragen, bezeichnete die Vorwürfe als Falschmeldungen. Er erklärte, dass die angeblich zusätzlich veranschlagten 250 Millionen Pesos für eine geplante zweite Bauphase vorgesehen seien, die jedoch noch nicht ausgeschrieben wurde. Selbst wenn diese Erweiterung genehmigt und umgesetzt würde, lägen die Gesamtkosten lediglich bei 764,675 Millionen Pesos.

In einem gemeinsamen Bericht der drei Ausschüsse wurde betont, dass die Mittel für die mögliche zweite Phase nicht zu den Kosten des ursprünglichen Bauvertrags gezählt werden dürfen. Caesar Distrito, Vorsitzender des Ausschusses für staatliche Vermögenswerte, ergänzte, dass die Development Bank of the Philippines (DBP) bisher lediglich 350,653 Millionen Pesos von der ursprünglichen Zuweisung in Höhe von 514,675 Millionen Pesos freigegeben hat.

Die Finanzierung des Projekts erfolgt über einen Kredit der Stadt bei der DBP in Höhe von 4,171 Milliarden Pesos, der unter der vorangegangenen Verwaltung aufgenommen wurde. Distrito stellte klar, dass die Freigabe von Kreditmitteln durch die Bank nicht automatisch einer Zahlung an das Bauunternehmen gleichkommt. Zahlungen erfolgen erst nach Prüfung der Baufortschritte und der entsprechenden Abrechnungen.

Bezüglich des Baufortschritts wies Al Espino, Vorsitzender des Ausschusses für Recht, Verordnungen und gute Regierungsführung, darauf hin, dass die Angaben des Bauunternehmens über die bevorstehende Fertigstellung erst technisch validiert werden müssen. Ingenieure des städtischen Bauamtes sowie technisches Personal der DBP sollen die Berichte über die erbrachten Leistungen prüfen, bevor diese offiziell anerkannt werden.