Gesellschaft: Landesweit

Ausbau der Gesundheitsversorgung: 114 Integrationsstandorte für die universelle Gesundheitsvorsorge erreicht

Die Zahl der Integrationsstandorte für die universelle Gesundheitsversorgung (Universal Health Care Integration Sites, UHC-IS) auf den Philippinen ist landesweit auf 114 gestiegen. Damit werden bereits 95 Prozent der Provinzen sowie der hochgradig urbanisierten und unabhängigen Städte abgedeckt, teilte das Gesundheitsministerium (Department of Health, DOH) am Freitag mit.

Female doctor supporting smiling male patient in clinicpaegagz
Symbolbild: Envato

Diese Entwicklung stellt eine deutliche Steigerung gegenüber den 58 Standorten im Jahr 2020 dar, welches nur ein Jahr nach der Unterzeichnung des Universal Health Care Act im Jahr 2019 lag. Die UHC-IS dienen dazu, verschiedene medizinische Einrichtungen, von kommunalen Gesundheitszentren bis hin zu Krankenhäusern, miteinander zu vernetzen. Ziel ist es, medizinische Leistungen schneller und erschwinglicher zu machen.

Das Gesundheitsministerium begründet den Zuwachs mit einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen lokalen Regierungen und Gesundheitsbehörden. Diese Kooperation soll ein reaktionsfähigeres Gesundheitssystem aufbauen und die medizinische Versorgung für die Bevölkerung näher an den einzelnen Menschen positionieren.

Im Rahmen eines UHC-Gipfels am Donnerstag, den 5. November, betonte Gesundheitsminister Edwin Mercado die zentrale Rolle der lokalen Verwaltungseinheiten. Diese seien maßgeblich dafür verantwortlich, wie die Primärversorgung und allgemeine Gesundheitsdienste gestärkt und bereitgestellt werden. An dem Gipfeltreffen nahmen unter WHO, der Union of Local Authorities of the Philippines sowie verschiedene Regierungsbehörden teil.