Philippinisches Landwirtschaftsministerium plant Milliardenbudget für ASF-Impfstoffe
EditDie ASF hat in den letzten Jahren verheerende Auswirkungen auf den philippinischen Schweinebestand. Seit dem Ausbruch im Jahr 2019 ist der nationale Bestand durch Todesfälle und Keulungen von etwa 13 Millionen auf rund acht Millionen Tiere gesunken. Laut dem Bureau of Animal Industry (BAI) wurden ASF-Ausbrüche bereits in 76 der 82 Provinzen des Landes gemeldet.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, DA, für das Jahr 2027 eine Budgetzuweisung in Höhe von einer Milliarde Pesos zu beantragen. Diese Mittel sollen für die Verteilung von Impfstoffen gegen die Afrikanische Schweinepest verwendet werden, wobei der Fokus gezielt auf Kleinbauern liegt.
Arnel V. de Mesa, stellvertretender Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, erklärte gegenüber Pressevertretern, dass die Verteilung nicht an Akteure erfolgen soll, die sich die Impfstoffe selbst leisten können. Die Priorität liege klar bei den Kleinbauern. Er bestätigte zudem, dass der erste kommerziell zugelassene Impfstoff namens AVAC ASF LIVE bereits importiert wurde. Ein weiterer Impfstoff aus Südkorea befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren. Laut de Mesa steht die Zulassung kurz bevor, wobei nach der Einführung des AVAC-Impfstoffs mit einem Abstand von wenigen Monaten mit dem koreanischen Präparat zu rechnen sei. Eine abschließende Genehmigung noch in diesem Jahr sei jedoch ungewiss.






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