Philippinischer Peso erholt sich leicht, während der Aktienmarkt unter Inflationssorgen leidet
EditAm Mittwoch konnte sich der philippinische Peso nach einer Serie von sechs aufeinanderfolgenden Rekordtiefs leicht stabilisieren. Zuvor war der Kurs am Dienstag auf ein Rekordtief von 64,17 Peso gefallen. Laut Daten der Bankers Association of the Philippines legte die Währung um 14,5 Centavos bzw. 0,23 Prozent zu und schloss bei 64,025 Peso pro US-Dollar. Trotz der Erholung blieb der Peso über der Marke von 64 Peso pro Dollar, nachdem er im Tagesverlauf ein neues Rekordtief von 64,18 Peso erreicht hatte.
Im Gegensatz zur Währung verzeichnete der Leitindex der philippinischen Börse, der PSEi, einen deutlichen Rückgang. Als Hauptgründe für die negative Stimmung am Aktienmarkt gelten der Druck durch steigende Ölpreise sowie anhaltende Sorgen über die Inflation. Der Index sank um 107,64 Punkte, was einem Minus von 1,87 Prozent entspricht, und endete bei 5.653,55 Punkten.
Die anhaltende Schwäche des Peso in den vergangenen zwei Wochen wird auf externe Faktoren zurückgeführt, wie steigende globale Rohölpreise und die Spannungen im Nahen Osten, welche die Energieversorgung gefährden könnten. Da die Philippinen ein bedeutender Ölimporteur sind, erhöhen teurere Rohölpreise die Kosten für Treibstoffimporte in US-Dollar, was die Nachfrage nach der US-Währung steigert und den Peso weiter unter Druck setzt. Zusätzlich beeinflussen die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve und die Attraktivität US-amerikanischer Anlagen die lokale Währung.
Die Schwäche des Peso setzte sich trotz einer überraschenden Zinserhöhung der Bangko Sentral ng Pilipinas (Zentralbank) um 50 Basispunkte auf 5,50 Prozent am 22. Oktober fort. Am Aktienmarkt konnten lediglich die Sektoren Bergbau und Öl mit einem Plus von 0,41 Prozent Gewinne verbuchen, während der Dienstleistungssektor mit einem Rückgang von 2,95 Prozent am stärksten verlor.






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